Grascha (FDP) besucht Gemeinschaftsunterkunft für Ukraine-Flüchtlinge: Landrätin ist gefordert

Der Einbecker Landtagsabgeordnete Christian Grascha (FDP) hat am Osterwochenende die vom Landkreis Northeim geschaffene Gemeinschaftsunterkunft in Northeim besichtigt. Die Sporthalle der BBS Northeim ist die erste Anlaufstelle im Landkreis für Flüchtlinge, die aus der Ukraine kommen. Der Termin fand gemeinsam mit dem Ersten Kreisrat, Jörg Richert, und Kreisbrandmeister Marko de Klein statt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Christian Grascha (l.) lässt sich die Gemeinschaftsunterkunft vom zuständigen Kreisverwaltungsmitarbeiter Fabian Hesse zeigen. Foto: FDP

Grascha dankte vor allem den ehrenamtlichen Kräften für den Einsatz: „Danke an die Kreisfeuerwehr Northeim, das Technischen Hilfswerk in Northeim und Einbeck und an den Arbeiter-Samariter-Bund für die kurzfristige Herrichtung und die Betreuung vor Ort.“ Christian Grascha, der im Kreistag auch Sprecher der CDU/FDP-Gruppe ist, dankte ebenfalls den Mitarbeitern der Kreisverwaltung, die trotz der kurzfristigen Belastung die Krise gut und professionell gemanagt hätten. Insbesondere die Aufteilung der Gemeinschaftsunterkunft biete für die vor dem Ukraine-Krieg geflohenen ankommenden Familien eine gewisse Privatsphäre und auch Raum für Kinder, um drinnen wie draußen zu spielen. Dies schaffe eine Atmosphäre, die mögliche Spannungen reduzieren helfe, erklärte der Landtagsabgeordnete, der am 9. Oktober bei der Landtagswahl erneut kandidiert.

Das Land müsse die Kommunen stärker unterstützen, forderte Grascha. Die bisher angekündigten Schritte reichten dafür nicht aus, meint der Oppositionspolitiker. Insbesondere gehe es um eine bessere Planbarkeit, wann wie viele Flüchtlinge ankämen. „Um die gesundheitliche Versorgung sicher zu stellen, ist es zum Beispiel notwendig, wichtige Informationen in ukrainischer Sprache anzubieten. Hier ist das Land in der Pflicht, den Kommunen zu helfen“, sagte der Landtagsabgeordnete.

Aber auch in der Kreisverwaltung sei es wichtig, die entsprechenden Stellen personell zu stärken, findet Grascha. Die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung müsse von hauptamtlicher Seite auch bearbeitet werden können. Grascha: „Die Landrätin ist deshalb gefordert, die entsprechenden Stellen in der Kreisverwaltung zu stärken, damit zum Beispiel weiterhin genügend Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung steht. Wir dürfen die vorhandenen Mitarbeiter nicht im Stich lassen.“

In der BBS-Sporthalle, die zurzeit Gemeinschaftsunterkunft ist (v.l.): Erster Kreisrat Jörg Richert, Christian Grascha, Kreisbrandmeister Marko de Klein, Kreisverwaltungsmitarbeiter Fabian Hesse. Foto: FDP

Der starke Mann der FDP in Südniedersachsen

Es hätte imgrunde keines Beweises mehr bedurft: Der Mann ist seit Jahren schon Bezirksvorsitzender, Kreisvorsitzender, Fraktions- und Gruppenvorsitzender im Northeimer Kreistag, Landesschatzmeister seiner Partei. Und im Landtag der Manager der Fraktion, der Parlamentarische Geschäftsführer. Auf dem Landesparteitag der FDP am vergangenen Wochenende räumte Christian Grascha aber dann noch einmal ab, erreichte für seinen Landeslistenplatz fast so viele Stimmen wie der Spitzenkandidat Stefan Birkner. Der 43-Jährige ist der starke Mann der Freien Demokraten in Südniedersachsen, kein Zweifel. Gemeinsam mit dem in Dassel aufgewachsenen Göttinger FDP-Bundestagsabgeordneten Konstantin Kuhle, dem Generalsekretär der Niedersachsen-Liberalen, bildet Christian Grascha ein Duo, an dem nichts vorbei geht. Zumindest nicht bei den Liberalen.

Christian Grascha beim Landesparteitag in Hildesheim. Foto: FDP

Mit 95,5 Prozent der Stimmen platzierten die Liberalen den Familienvater aus Salzderhelden auf Landeslistenplatz 5, einen Rang besser als vor vier Jahren. Christian Grascha holte damit das zweitbeste Stimmenergebnis, nur wenige Stimmen weniger als Spitzenmann Stefan Birkner, der 95,58 Prozent erhielt. Auch als Landesschatzmeister wurde der Einbecker deutlich im Amt bestätigt (94,31 Prozent). Und wer die Website der niedersächsischen FDP aufruft, findet Grascha auf einem Foto des Kandidatenteams zentral in der Mitte, zentraler als den Spitzenkandidaten.

Da müsste schon viel schief gehen und die Freien Demokraten müssten ein sehr schlechtes Ergebnis erzielen, dass Grascha nicht auch dem nächsten Landtag angehört, in dem er seit 2008 sitzt. Das Ziel der FDP in Niedersachsen ist klar: Zweistellig möchte sie bei der Landtagswahl am 9. Oktober abschneiden, 400.000 Stimmen erzielen – und mitregieren. Laut aktueller Umfrage von heute ist bis dahin noch ein Weg zurückzulegen. Ob in Hannover wie in Berlin als Ampel regiert werden soll? „Das ist keine Blaupause“, sagt Grascha. „Aber es kann sein.“ Und wenn das so wäre, könnte Grascha den nächsten Karriereschritt gehen: Minister werden.

Diese Erfolgswelle lässt ein wenig vergessen, dass Grascha im vergangenen Herbst eine große Niederlage wegstecken musste, er konnte bei der Landratswahl gegen die Amtsinhaberin nicht gewinnen.

Für den Wahlkampf vor der Landtagswahl kündigt Christian Grascha drei politische Schwergewichte seiner Partei an, die den Landkreis Northeim besuchen werden. Auch das ist Ausdruck seiner Stellung innerhalb der FDP, für die er als Finanzexperte im vergangenen Herbst die Ampel-Koalition mit verhandelt hat. Der Bundesvorsitzende der FDP und Bundesfinanzminister, Christian Lindner, wird zur Abschlussveranstaltung in den Landkreis kommen, wahrscheinlich nach Einbeck. Ende August begrüßt der Salzderheldener Grascha seinen Landesvorsitzenden und Spitzenkandidat Stefan Birkner zum Burgfest auf der Heldenburg. Und im September ist dann auch noch der neue, bislang designierte Generalsekretär der FDP angesagt, Bijan Djir-Sarai.

SPD entscheidet: Einbecker René Kopka soll Nachfolger von Uwe Schwarz werden

Der Einbecker René Kopka soll bei der Landtagswahl am 9. Oktober Nachfolger von Uwe Schwarz werden. Bei der SPD-Wahlkreiskonferenz heute in Bad Gandersheim setzte sich der 44-Jährige mit 25:19-Stimmen gegen den Einbecker SPD-Vorsitzenden Marcus Seidel durch. Kopka ist nun Kandidat der Sozialdemokraten im Wahlkreis 18 (Einbeck), in dem nach 36 Jahren im Landtag Uwe Schwarz nicht wieder antritt. „Ich werde alles geben“, versprach der Familienvater von zwei Söhnen, der aktuell Fraktionsgeschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion in Hannover ist. „Ich bin hochmotiviert, den nächsten Schritt zu gehen“, hatte sich René Kopka in seiner Vorstellungsrede für den Rollenwechsel den 44 Delegierten angeboten. Ziel der SPD ist, den Wahlkreis erneut direkt zu gewinnen.

René Kopka soll Nachfolger von Uwe Schwarz (im Hintergrund) im Wahlkreis 18 (Einbeck) werden, SPD-Chefin Frauke Heiligenstadt gratuliert zur Kandidatur.

„Mit meiner Kandidatur kann ich meine Erfahrung direkt einbringen und mich sofort für unsere Region aktiv in Hannover einsetzen“, legte Kopka mit seiner Bewerbung seine berufliche Erfahrung in die Waagschale. Nach seinem Studium der Sozialwissenschaften war der heute 44-Jährige ab 2007 Büroleiter im Wahlkreisbüro von Uwe Schwarz und zeitweise auch für Frauke Heiligenstadt tätig, die heutige SPD-Chefin im Landkreis und Bundestagsabgeordnete. 2015 wechselte der Einbecker als parlamentarischer Referent in die SPD-Landtagsfraktion, 2018 wurde er dort Fraktionsgeschäftsführer und gilt als bestens vernetzt im politischen Hannover. Bei seiner Vorstellung wurde deutlich, dass sich Kopka in den Themen auskennt, vor allem bei Jugend und Soziales, Bildung und dem ÖPNV – vielleicht zu sehr, als dass er eine leidenschaftliche Rede hinlegen konnte. Seine Anspannung war deutlich zu spüren.

Hörbar eloquenter hatte sich Marcus Seidel den Delegierten präsentiert. Der 52-jährige Familienvater einer erwachsenen Tochter setzte auf seine Biografie, die mit vielen politischen Themen zu tun hat: Der gelernte Brauer und Mälzer ist Betriebsrat beim Einbecker Brauhaus, er habe dadurch viele Einblicke in die Arbeitswelt, auch auf die weniger schönen Aspekte. Seit 40 Jahren ist Seidel bei der Feuerwehr und im Katastrophenschutz aktiv. Als Gründungsmitglied von „Einbeck ist bunt“ zeigt er seit Jahren Flagge gegen Rechtsextremismus. Eine Anbindung an die Kommunalpolitik sei für ein Landtagsmandat wichtig, warb das langjährige Ratsmitglied für sich, seit mehr als zehn Jahren ist Marcus Seidel außerdem Vorsitzender des SPD-Ortsvereines Einbeck.

Am Ende war das Ergebnis mit 56,8 Prozent für René Kopka durchaus knapp. Gut drei Stunden brauchten die Sozialdemokraten im Probenzentrum-Saal, um die Landtagskandidatur in Präsenzform zu entscheiden. Dabei zeigte sich mit einem guten Dutzend Nachfragen aus nahezu jedem Politikbereich an die Kandidaten einmal mehr, dass die SPD eine diskussionsfreudige Partei ist. Bei der (digitalen) Wahl der CDU-Kandidaten gab es jüngst keine einzige Nachfrage an die Bewerber.

Warten aufs Ergebnis: René Kopka mit Ehefrau Julia in der ersten Reihe, Marcus Seidel mit Ehefrau Anja in der zweiten Reihe.

Im Wahlkreis 17 (Northeim) geht Sebastian Penno ins Rennen, der 31-jährige Northeimer Ratsherr und Kreistagsabgeordnete wurde mit 86 Prozent der Delegiertenstimmen gewählt; er war der einzige Bewerber. Auch in diesem Wahlkreis möchte die SPD wieder das Direktmandat erringen. Penno ist Büroleiter im Wahlkreisbüro der SPD-Bundestagsabgeordneten Frauke Heiligenstadt. Er hatte von 2014 bis 2021 auch im Landtagswahlkreisbüro von Heiligenstadt gearbeitet, bevor diese nach Berlin wechselte. Mit seiner Kandidatur könnte Penno nun ihr Nachfolger werden. „Eine bessere Ausbilderin kann man nicht finden“, sagte Penno.

Sebastian Penno kandidiert für die SPD im Wahlkreis 17 (Northeim), er war der einzige Bewerber.

Vor den Wahlen hatte der scheidende Landtagsabgeordnete Uwe Schwarz schon mal Adé gesagt, „weil ich bald weg bin“. Eine offizielle Verabschiedung soll später folgen, immerhin liegen noch ein paar Monate Arbeit vor dem 64-Jährigen. Nach 36 Jahren im Landtag und mittlerweile dienstältester MdL habe er sich gesagt, „es ist jetzt mal gut“. Seinen Nachfolger werde er im Wahlkampf unterstützen, kündigte er an. „Wir schaffen das“, zitierte Schwarz die ehemalige Bundeskanzlerin, „wir packen’s jetzt an, die Kraft zum Sieg hat die Partei“. Er werde auch kein unpolitischer Mensch werden, wenn er nicht mehr im Landtag sei, sagte Schwarz.

Der scheidende MdL Uwe Schwarz, SPD-Unterbezirkschefin Frauke Heiligenstadt MdB mit René Kopka und Marcus Seidel (v.l.).

Landtagswahl: Joachim Stünkel bewirbt sich um CDU-Kandidatur im Wahlkreis Einbeck

Joachim Stünkel aus dem Dasseler Ortsteil Lüthorst bewirbt sich bei der CDU um die Landtagskandidatur im Wahlkreis Einbeck. „Ich will es noch einmal versuchen“, kündigte der 69-Jährige am Dienstag offiziell an. Der Vorstand des von ihm geführten CDU-Stadtverbandes Dassel hat ihn einstimmig nominiert. Die Christdemokraten im Landkreis Northeim wollen ihren Kandidaten am 27. Februar bei einer Online-Versammlung mit anschließender Urnenwahl bestimmen. Weiterer Bewerber bei der CDU im Wahlkreis 18 (Einbeck) für die Landtagswahl am 9. Oktober ist der Einbecker Arzt Dr. Andreas Kroll (47).

Foto: Frank Bertram
Bewirbt sich noch einmal um die CDU-Landtagskandidatur im Wahlkreis Einbeck: Joachim Stünkel (69).

„Ich bin von vielen Menschen angesprochen, von einigen auch gedrängt worden“, sagt Joachim Stünkel über seine Motivation für eine Kandidatur. „Ich brenne noch, bin immer noch gut vernetzt in Brüssel, Berlin und Hannover, habe die Kontakte immer gehalten.“ Er sei ein Kandidat, der sofort ohne Einarbeitung mit der politischen Arbeit für die Region beginnen könne. Für Stünkel wäre es die fünfte Kandidatur, der Lüthorster war 2002 erstmals in den Landtag nachgerückt, war dann bis 2008 Abgeordneter in Hannover und dann noch einmal von 2011 bis 2013. Bis 2013 war Stünkel auch vier Jahre lang CDU-Kreisvorsitzender im Landkreis Northeim. Seit 1991 sitzt der heute 69-Jährige im Kreistag, bereits seit 1976 ist er Ratsherr in Dassel und seit 2001 dort Fraktionsvorsitzender.

Sein gutes Ergebnis bei der jüngsten Kommunalwahl sei für ihn persönlich auch noch einmal Rückenwind gewesen, erneut für den Landtag kandidieren zu wollen. „Ich habe das Vertrauen der Menschen“, freut er sich. Stünkels Politikmaxime ist Hartnäckigkeit: „Es gibt immer eine Lösung, man muss sich der Sache nur annehmen und einen Weg suchen.“

Politisch sieht Stünkel für einen örtlichen Landtagsabgeordneten viele Aufgaben im ländlichen Raum. Bei manchen Themen müsse man Allianzen schmieden und Bündnisse in Südniedersachsen bilden, um in Hannover gehört zu werden. Die überbordende Bürokratie ist Stünkel ein Dorn im Auge: „Alles, was beschlossen wird, dauert mir zu lange, das muss schlanker werden.“ Angefangen von der Ausstattung der Schulen in der Pandemie bis zum Radwegebau: „Da müssen wir mehr Dampf machen“, sagt der Christdemokrat.

Auch wenn bei der Digitalisierung bereits Einiges angeschoben worden sei, bleibe viel zu tun. Im ländlichen Raum sieht Joachim Stünkel dabei Vorteile in Zeiten, in denen das Homeoffice für viele Arbeitnehmer eine große Rolle spielt. Das sei ebenso die Chance für Co-Working-Offices, mit denen man auch dazu beitragen könne, die Ortskerne und Innenstädte zu beleben. Leerstände seien eine Chance, private Investoren zu animieren, unter anderem neue Wohnformen zu entwickeln. In Markoldendorf beispielsweise gebe es hierfür bereits gute Ansätze und Ideen, auch das neue Baugebiet in dem Flecken komme gut an und strahle bis nach Einbeck. Jungen Familien müsse eine Chance geboten werden. In der in naher Zukunft zu diskutierenden Novelle des Regionalen Raumordnungsprogrammes (RROP) muss nach Stünkels Meinung unbedingt verhindert werden, dass es nur noch in zentralen Orten neue Baugebiete geben dürfe. „Dadurch hätte kein Dorf mehr eine Zukunft.“

Am Herzen liegt dem Lüthorster auch die unter den Einschränkungen der Pandemie leidende Gastronomie und Hotellerie, die Vereine und Verbände. „Wenn wir die ehrenamtlichen Strukturen verlieren, verlieren wir einen Pfeiler der Gesellschaft“, warnt Stünkel.

Auch im Gesundheitssektor dürfe die Fläche nicht leiden, fordert der CDU-Politiker. Die vom Landtag auf den Weg gebrachte Krankenhausreform „erfüllt mich mit Sorge“, sagt Joachim Stünkel. Die ortsnahe Gesundheitsversorgung durch niedergelassene Ärzte und durch Krankenhäuser habe sich in der Pandemie bewährt. Für die Existenz der Klinik in Einbeck habe er schon einmal mit gekämpft, die Klinik in Bad Gandersheim werde leider zunehmend „ausgedörrt“, sagt Stünkel. Es dürfe bei der Gesundheitsversorgung aber nicht nur nach wirtschaftlicher Rendite gehen.

Landtagswahl: Uwe Schwarz (SPD) verzichtet auf erneute Kandidatur

Er möchte selbst bestimmen, wann Schluss ist. Und dieser Zeitpunkt ist für Uwe Schwarz jetzt gekommen – nach mehr als 35 Jahren politischer Arbeit im Landtag in Hannover: Der SPD-Landtagsabgeordnete aus Bad Gandersheim wird bei der nächsten Landtagswahl im Oktober nicht noch einmal antreten. Die Entscheidung, auf eine weitere Kandidatur zu verzichten, hat der 64-Jährige vor wenigen Tagen dem Unterbezirk der Sozialdemokraten mitgeteilt. Uwe Schwarz bezeichnet es in seinem Brief an die Parteifreunde als „Geschenk, selbst zu entscheiden, wann man aufhört, bevor man vom Platz gejagt oder abberufen wird“. Nach einer weiteren Wahlperiode wäre er 70 – und er wolle nach fast 50 Berufsjahren nicht mehr die Fortsetzung der Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit eines Berufspolitikers, „so sehr mich diese Aufgabe auch erfüllt hat“, schreibt Schwarz. Der Bad Gandersheimer ist seit Juni 1986 Mitglied des Landtages.

Uwe Schwarz. Foto: SPD Landtagsfraktion

Die SPD will am 12. März ihre Landtagskandidaten für die beiden Wahlkreise Einbeck und Northeim aufstellen. Der SPD-Unterbezirksvorstand wird am kommenden Montag das weitere Verfahren dafür festlegen. Mit dem Verzicht von Uwe Schwarz auf eine weitere Kandidatur müssen die Sozialdemokraten nun für beide Wahlkreise neue Bewerber finden. Denn auch der Landtagswahlkreis Northeim wurde durch den Wechsel der Unterbezirksvorsitzenden Frauke Heiligenstadt in den Bundestag frei. Bislang sind noch keine Bewerber öffentlich bekannt.

Seit 1994 ist Uwe Schwarz sozial- und gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion in Hannover. „Ich persönlich spüre noch immer viel Tatendrang bei den großen sozialpolitischen Herausforderungen“, erklärte er. „Ich glaube, dass ich in den vergangenen Jahrzehnten in diesem Bereich vieles maßgeblich mitgestalten konnte. Die Sozialpolitik im weitesten Sinne war und ist für mich immer die Herzkammer der Sozialdemokratie gewesen, die Bewährungsprobe für unsere Grundwerte von Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Sie alle bedingen einander, allein betrachtet funktionieren sie nicht.“

Er habe bei Fragen nach einer erneuten Landtagskandidatur in den vergangenen Monaten immer deutlich gemacht, dass er erst den Erhalt des Wahlkreises Einbeck gesichert wissen wolle, sagte der SPD-Politiker. Es habe lange nicht danach ausgesehen. In der Dezembersitzung des Landtages sind nun aber die neuen Wahlkreise beschlossen worden, Einbeck bleibt erhalten, bekommt Seesen und Bodenfelde hinzu. „Ich musste schon sehr schmunzeln, als in der vergangenen Woche Teile der Kreis-CDU die Sicherung des Wahlkreises als ihren Verdienst darstellen wollten“, erklärte Schwarz. „Viele wissen natürlich, dass das genaue Gegenteil der Fall gewesen ist.“

Uwe Schwarz erklärte in seinem Brief, dass er seine verschiedenen ehrenamtlichen Tätigkeiten fortsetzen wolle. Die SPD-Kreistagsfraktion etwa hatte ihn gerade erst wieder zu ihrem Vorsitzenden gewählt. „Ich war und bleibe immer ein politischer Mensch“, schreibt der 64-Jährige. Sofern gewünscht, wolle er auch gerne seinen Nachfolger oder seine Nachfolgerin bei der Landtagswahl unterstützen. „Gerade unter der Corona-Pandemie wurde deutlich, wie souverän, unaufgeregt und erfolgreich Niedersachsen durch Stephan Weil regiert wird. Dass dieses so bleibt, daran möchte ich gerne weiter mitwirken.“

Uwe Schwarz mit Ministerpräsident Stephan Weil. Archivfoto Frank Bertram
Uwe Schwarz in seinen ersten Landtagsjahren, hier im Juni 1990. Foto: Archiv Landtag Niedersachsen

Reaktionen

Die SPD-Unterbezirksvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt erklärte zum Kandidaturverzicht von Uwe Schwarz heute:

„Ich habe großen Respekt vor der Entscheidung von Uwe Schwarz im Oktober 2022 nicht erneut für den Niedersächsischen Landtag zu kandidieren, wenngleich ich außerordentlich bedaure, dass wir einen höchst engagierten und erfolgreichen Abgeordneten für den  Landkreis Northeim verlieren werden. Die SPD im Landkreis Northeim ist Uwe Schwarz zu großem Dank verpflichtet. Er ist der aktuell dienstälteste Abgeordnete im Landtag und mit über 35 Jahren Landtagszugehörigkeit der am längsten dem Landtag angehörende Abgeordnete in der über 75-jährigen Geschichte des Landes Niedersachsen. Das macht sicher deutlich, über welch großes Erfahrungswissen er verfügt.

Mit dem Verzicht von Uwe Schwarz auf eine weitere Kandidatur verliert die SPD-Landtagsfraktion ihren erfahrensten Sozialpolitiker, dessen Wissen über alle Parteigrenzen hinaus geschätzt wird. In über 35 Jahren Landtagszugehörigkeit hat Uwe Schwarz die Sozialpolitik Niedersachsens geprägt und unser Land sozialer gestaltet.

Ich bin froh, dass Uwe Schwarz gleichzeitig angekündigt hat, in der Kommunalpolitik aktiv zu bleiben und natürlich weiterhin unsere SPD-Kreistagsfraktion als Vorsitzender zu führen. Auch die angebotene Unterstützung im anstehenden Landtagswahlkampf begrüße ich ausdrücklich. Er wird ein politischer Aktivposten nicht nur für die SPD im Landkreis Northeim bleiben.“

Frauke Heiligenstadt (SPD).

(Aktualisiert 16:55 Uhr)

Leere Töpfe: Nach welchen Rezepten soll Gastronomie eine Perspektive erhalten?

Die Töpfe vieler Gastronomen und Hotelbetreiber sind leer. Ebenso wie die Kassen und Rücklagen, nach acht Monaten Lockdown in der Corona-Pandemie ohne Einkünfte. In ganz Niedersachsen haben Vertreter der Dehoga als Unternehmerverband des Gastgewerbes symbolische leere Töpfe an Landtags- und Bundestagsabgeordnete überreicht. In Einbeck nahm auf einem leeren Marktplatz der FDP-Landtagsabgeordnete Christian Grascha den leeren Topf aus den Händen von Dehoga-Kreisvorsitzenden Alexander Pohl entgegen.

Dehoga-Kreisvorsitzender Alexander Pohl (l.) überreicht auf dem leeren Einbecker Marktplatz den leeren Topf an FDP-Politiker Christian Grascha.

Der Dehoga wünscht sich von der Politik dringend neue Rezepturen für den Weg aus der Krise. Keine Branche und kein Unternehmen könne über Monate von Rücklagen und Überbrückungshilfen existieren. Außerhausverkauf sei zu wenig. Fast jeder vierte Betrieb stehe vor der Geschäftsaufgabe. Ohne baldige Perspektive werde man das auch in einigen Monaten in Einbeck spüren, machte Kreisvorsitzender Alexander Pohl deutlich.

Mit Pohl war sich der Landtagsabgeordnete Christian Grascha einig, dass das Projekt Modellkommune, das derzeit auf Eis liegt, für Einbeck eine gute Perspektive gewesen wäre. Gerade im beginnenden Frühling sei die Außengastronomie mit Abstand und Hygienekonzepten möglich – und für Gastronomen existenziell. Hinzu komme, dass Gastronomie beispielsweise auf dem Marktplatz zum Leben in der Innenstadt unbedingt dazu gehöre. Und auch Einzelhandel sei nicht denkbar ohne Cafés und Gaststätten, ebenso wenig wie umgekehrt.

Die leeren Kochtöpfe sollen in eindringlicher Weise die katastrophalen Zustände im Hotel- und Gaststättengewerbe symbolisieren. Politiker sollen in diese leeren Töpfe ihre Rezepte legen, wie das Gastgewerbe eine Perspektive, eine Öffnungsstrategie und weitere Hilfen erhalten kann. FDP-Oppositionspolitiker Christian Grascha erneuerte sein bereits mehrfach geäußertes Credo: Statt „Dauerlockdown“ brauche man jetzt „Impfen, testen, öffnen“. Dadurch würden Anreize zum Testen geschaffen, mit denen Infektionsketten schneller unterbrochen werden können. Die Gastronomie brauche endlich eine Perspektive. Grascha: „Das ist auch für unsere Innenstädte überlebenswichtig.“

Auch die SPD-Landtagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt hat von der Dehoga einen leeren Topf überreicht bekommen – in Northeim. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne erhielt den Topf in Goslar. Beide sagten den Gastronomen zu, ihre Bedenken ernst zu nehmen und nach Perspektiven zu suchen.

Nachtrag 01.05.2021: Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne (Northeim) nahm einen leeren Topf auf dem Marktplatz in Einbeck symbolisch vom Dehoga-Kreisvorsitzenden Alexander Pohl entgegen und informierte sich auch hier über die Lage des regionalen Gastgewerbes. Die Aussicht auf Perspektive für Außengastronomie müsse kommen. Nicht hilfreich dabei seien jedoch nicht abgestimmte Wortmeldungen, kritisierte Kühne seinen eigenen Landesvorsitzenden. Man dürfe den Gastronomen keine eventuell falschen Hoffnungen machen, die sich dann schnell wieder auflösten.

Dehoga-Kreisvorsitzender Alexander Pohl und CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne.

Christian Grascha will Landrat werden

Christian Grascha will Landrat des Landkreises Northeim werden. „Ich trete an“, bestätigte der 42-jährige FDP-Landtagsabgeordnete aus Salzderhelden seine Ambitionen für die Landratswahl am 12. September. Heute Mittag soll Grascha als gemeinsamer Kandidat der CDU und FDP auf der Heldenburg offiziell vorgestellt werden.

Christian Grascha (42) will Northeimer Landrat werden. Foto: FDP

Christian Graschas Kandidatur ist damit eine ganz besondere Konstellation: Dass ein FDP-Mann von den Christdemokraten unterstützt wird, weil diese offenkundig keinen eigenen Kandidaten aufstellen, ist die eine Seite. Dass der 42-jährige Einbecker zurzeit ehrenamtlicher Stellvertreter von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (SPD) ist, die andere Seite. Hinzu kommt, dass Grascha als Kreistagsabgeordneter und FDP-Kreisvorsitzender eine lockere Gruppe mit der SPD im Kreistag bildet.

„Eine Wahl gibt es nur, wenn die Wählerinnen und Wähler eine Auswahl haben“, sagt Christian Grascha. Er sieht sich als Außenseiter gegen die Amtsinhaberin und Verwaltungsfachfrau, die am 12. September wieder für die SPD antritt. „Unser Landkreis braucht aber jetzt politische, zupackende Führung“, sagt Grascha über seine Motivation. Er wolle für seine Heimat eine Perspektive für die 2020er Jahre aufzeigen, dafür seine politische Erfahrung und sein landespolitisches Netzwerk einbringen.

Christian Grascha ist im Landkreis Northeim geboren, aufgewachsen und hat hier sein ganzes Leben verbracht. Als Familienmensch will der 42-jährige Vater von zwei Töchtern seinen Beitrag dazu leisten, dass Kinder Zukunftschancen im Landkreis haben. Nach dem Abschluss an der Löns-Realschule in Einbeck hat Grascha eine kaufmännische Ausbildung bei KWS absolviert, sich dann als Finanzberater selbstständig gemacht. Mittlerweile ist er seit 13 Jahren Abgeordneter in Hannover. Dort ist der FDP-Mann heute Parlamentarischer Geschäftsführer der Landtagsfraktion und finanzpolitischer und haushaltspolitischer Sprecher, zudem Landesschatzmeister der Freien Demokraten Niedersachsen.

Landkreis-Pressesprecher Dirk Niemeyer lichtet die Landrätin mit ihren Stellvertretern ab (v.l.) Gudrun Borchers, Christian Grascha, Astrid Klinkert-Kittel und Dr. Bernd von Garmissen. Archivfoto 2018

Kritik am Kita-Gesetz

Kritik an der Neufassung des Kindertagesstätten-Gesetzes kommt von vielen Seiten, jetzt haben Vertreterinnen des Regenbogen-Kindergartens Einbeck dem Einbecker Landtagsabgeordneten Christian Grascha (FDP) ihren Protest schriftlich mit nach Hannover gegeben. Dort wird der Entwurf in diesen Tagen im Landtag erstmals beraten. Protest-Postkarten überreichten die Leiterin des Evangelisch-lutherischen Kindergartens, Almut Schaper, sowie der Elternvertrerin Melanie Lüer.

„Wir wünschen uns, dass unser Widerspruch und unsere Einwände mit Ihnen in Hannover ankommen“, sagte Schaper zu Grascha. „Viele Wünsche und Anregungen wurden nicht umgesetzt. Wir haben uns auf die Novellierung gefreut, aber tatsächlich bedeutet der Entwurf keine Veränderung.“ Die Eltern haben die Kita bei der Aktion unterstützt, das Kind müsse stärker im Mittelpunkt stehen, wünscht sich Lüer.

Momentan erscheine es eher so, als wolle man während der Corona-Krise eine schnelle Neuauflage des aus dem Jahr 1992 stammenden Kita-Gesetzes verfassen, sagten die Vertreterinnen des Regenbogen-Kindergartens. Viele Themen aus der Praxis würden nicht berücksichtigen, lautet die Kritik, der Entwurf enthalte praktisch keine Verbesserungen für die Rahmenbedingungen der Kitas in Niedersachsen. Es fehlten vor allem eine Verbesserung des Fachkraft-Kind-Schlüssels, mehr Freistellungszeiten für die Kita-Leitung, mehr Verfügungszeiten für die Fachkräfte und ein Rechtsanspruch auf Integration, gaben Almut Schaper und Melanie Lüer dem Oppositionspolitiker Christian Grascha mit auf den Weg. „Ich stehe da an Ihrer Seite“, sagte der.

Landtagsabgeordneter Christian Grascha, Elternvorsitzende Melanie Lüer und Kita-Leiterin Almut Schaper (v.l.).

Auf Augenhöhe treu geblieben

Wolfgang Hermann (vorn) und Philipp Rösler im Autohaus in Einbeck.

Mandate und Ämter kommen und gehen. Das Autohaus bleibt. Philipp Rösler war Landtagsabgeordneter, FDP-Parteivorsitzender als seine Partei aus dem Bundestag flog, Wirtschaftsminister und Vizekanzler, der 45-Jährige lebt heute in Zürich, leitet seit gut einem Jahr die gemeinnützige Stiftung des chinesischen Mischkonzerns HNA mit Sitz in New York, wo er einmal im Monat ist. Er kennt Wolfgang Hermann (74) seit gemeinsamer Abgeordnetenzeit 2003 bis 2008 im niedersächsischen Landtag. Vom damals einzigen Unternehmer im Landtag habe er eine Menge gelernt, und bis heute könne er ihm keinen Wunsch abschlagen. Kunde des Autohauses Hermann, der Leihwagen auch schon mal mit schlechtem Gewissen zurück gegeben habe, weil seine Kinder zwei CD gleichzeitig in den Player gedrückt hätten, wie er augenzwinkernd erzählt, ein treuer Kunde des Autohauses ist Rösler über all die Jahre geblieben. Warum? Weil er dort immer gleich behandelt worden sei, respektvoll auf Augenhöhe, egal was er war oder auch nicht mehr, erzählt der 45-Jährige. Beim Jahresauftakt der Hermann-Unternehmensgruppe im quasi brandneuen Ford-Store in Einbeck gibt Philipp Rösler den 250 Beschäftigten mit auf den Motivationsweg, alle Kunden stets auf gleicher Augenhöhe zu behandeln, das sei wichtig für dauerhaften Erfolg.

Insgesamt mehr als 7700 Fahrzeuge will die Hermann-Gruppe in diesem Jahr in ihren Autohäusern Einbeck, Northeim, Goslar, Göttingen, Mühlhausen und Höxter verkaufen, darunter 5300 Neuwagen. Dieses Ziel hat Geschäftsführer Michael Zimbal zum Jahresauftakt vor den rund 250 Mitarbeitern ausgegeben.

Folgenloses Zustimmen bei Verhandlungen habe er in der Politik gelernt: Lächeln und nicken, strahlt Philipp Rösler, der unverändert ein glänzender Rhetoriker ist. Und der die Region lange kennt, 1999 war der damalige Junge-Liberalen-Landesvorsitzender schon bei Pressegesprächen in der ehemaligen Bahnhofsgaststätte in Salzderhelden. Europa habe aktuell die Chance, in der Weltwirtschaft die Lücke der sich immer mehr aus einem freien Handel zurück ziehenden USA zu füllen und die größer gewordene Flexibilität der Chinesen zu nutzen, sagte der Lobbyist. Gerade Deutschland genieße weltweit als Volkswirtschaft eine hohe Anerkennung.

Mehr als 1,5 Millionen Euro plant die Hermann-Unternehmensgruppe 2019 für die Modernisierung ihrer Renault-Häuser in Einbeck und Northeim zu investieren, in Einbeck entsteht in diesem Jahr außerdem ein „Reifen-Hotel“ nördlich von dem im vergangenen Jahr für 2,5 Millionen Euro neu gebauten Ford-Store (ehemals Autohaus Peckmann). Für 2021/22 visiert die Hermann-Gruppe nach den Worten von Zimbal für den Göttingen-Standort des bislang gepachteten Ford-Hauses Eckloff eine Veränderung an, sucht zurzeit nach einem neuen Grundstück in der Unistadt. Nach Steuern hat die Hermann-Unternehmensgruppe 2018 rund 830.000 Euro Gewinn erwirtschaftet und mit diesem das Eigenkapital gestärkt.

Seit Jahresbeginn hat die Hermann-Gruppe einen Aufsichtsrat. Mit ihm wolle man deutlich machen, dass das Unternehmen auch in der nächsten Generation in Familienhand bleiben solle, sagte Geschäftsführer Michael Zimbal. In dem dreiköpfigen Gremium sitzen Thorsten Hermann (Diplom-Kaufmann), Peter Hermann (Arzt) und die Northeimer Fachanwältin für Steuerrecht und Notarin, Jutta Gebhardt.

Vorgesehen ist in diesem Jahr auch, dass die sechs Standorte mit ihren vier Marken Renault, Ford, Seat und Dacia selbstständiger agieren sollen. Die Struktur wurde entsprechend angepasst. Bis Jahresende soll es an jedem Hermann-Ort einen Techniker für Elektrofahrzeuge geben. Überhaupt wolle man in diesem Jahr den Verkauf von Elektroautos stärker vorantreiben. „Wir alle müssen Botschafter sein“, sagte Zimbal. Neu ist in diesem Jahr für alle der rund 250 Hermann-Beschäftigten auch eine betriebliche Krankenversicherung bei der Gothaer als arbeitergeberfinanzierte Sozialleistung. Ein betriebliche Altersversorgung für die Mitarbeiter gibt es bereits.

Philipp Rösler in Einbeck, in der ersten Reihe neben Wolfgang Hermann (v.r.) seine Söhne Thorsten und Peter sowie die Juristin Jutta Gebhardt, die jetzt den dreiköpfigen Aufsichtsrat der Unternehmensgruppe Hermann bilden.