Die Pflasterarbeiten auf dem Neustädter Kirchplatz und am Fontänenfeld sind abgeschlossen. Am 10. September wurde der Platz mit weiteren Parkplätzen zur Nutzung freigegeben. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, wird in der kommenden Woche das Fontänenfeld wegen einiger Restarbeiten nochmal außer Betrieb genommen. Aktuell teste man ohnehin noch die Betriebszeiten der beleuchteten Fontänen, sagte Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek im Stadtrat. Im Winter müssten diese ohnehin ausgeschaltet werden. Wenn die Fördermittelgeber mitspielen, könnte im Pavillon ein inklusives Non-Profit-Tagescafé der Harz-Weser-Werke entstehen.
Beim Pavillon ist das so genannte Funktions- und Spannungsfreiheizen des Estrichs erfolgt. Der Sichtestrich ist eingebracht und wird kommende Woche geschliffen. Die Fliesenarbeiten sind abgeschlossen, jetzt werden die Deckenverkleidung und die Innentüren eingebaut und sind die Maler vor Ort. Der Pavillon soll im vierten Quartal baulich fertig werden und zum Jahreswechsel an die Harz-Weser-Werke übergeben werden, sagte Michalek im Stadtrat auf eine CDU-Anfrage.
Die augenscheinliche Verzögerung beim Pavillon habe mit den vereinbarten Bauzeiten zu tun, die durch das sich in die Länge ziehende Beweissicherungsverfahren neu vereinbart werden mussten. Dabei sei man auf die Termine der Baufirmen angewiesen gewesen. Vereinzelt habe es auch Lieferengpässe gegeben. Der Pavillon könne künftig laut Förderrichtlinien lediglich als so genannte gemeinbedarfsorientierte Einrichtung bewirtschaftet werden. Die Harz-Weser-Werke habe dafür 2022 ein Konzept „Mittendrin in Einbeck“ einer inklusiven und barrierefreien Begegnungsstätte vorgelegt, dieses sei vom Rat auch im Zug des im Juli 2024 getroffenen Weiterbaubeschlusses mitbeschlossen worden. Anfang 2026 hätten die Stadt und die HWW nach Gesprächen das ursprüngliche Konzept gemeinsam verfeinert und um ein inklusives Non-Profit-Tagescafé erweitert. Seit Ende August liege dieses erweiterte Konzept beim Fördermittelgeber (Amt für regionale Landesentwicklung und Wirtschaftsministerium) und werde dort geprüft.


