Aufsichtsrat auf dem Bahnsteig

Der Übergang vom Pendlerparkplatz am Köppenweg zum Bahnsteig in Einbeck-Mitte ist fast fertig.

Es geht voran mit der Reaktivierung der Bahnstrecke von Einbeck nach Salzderhelden. Im Juni und im August sollen nach Mitteilung der Ilmebahn die Leit- und Sicherungstechnik installiert und die Brückenüberbauten an Leine und Ilme montiert werden. Nach den Verzögerungen des Vorjahres: Der erste planmäßige Zug soll am 9. Dezember dieses Jahres fahren. Vom Stand der Bauarbeiten machte sich der Aufsichtsrat der Ilmebahn GmbH heute selbst ein Bild. Vor Ort konnten sich die Mitglieder des Gremiums den neuen Bahnsteig in Einbeck-Mitte ansehen, Geschäftsführer Christian Gabriel erläuterte die Arbeiten: Das rund 320.000 Euro teure Projekt der Verkehrsstation Einbeck-Mitte mit Bahnsteig, Zugang zum neuen Park+Ride-Parkplatz am Köppenweg und der sonstigen Ausstattung mit Wetterschutzhaus, Fahrkartenautomat, Uhr, dynamischer Fahrgastinformation in Echtzeit sowie Sitzbänken wird mit rund 290.000 Euro aus der Projektförderung des Landes und mit circa 30.000 Euro aus Eigenmitteln der Ilmebahn GmbH finanziert. Die Baumaßnahme steht laut Gabriel kurz vor der Fertigstellung. Die Ilmebahn hat im Zuge des neuen Bahnsteiges auch die Fläche zwischen dem Bahnhofsgebäude und dem Bahnsteig, die sich außerhalb der Projektfinanzierung befand, dem Zustand des Bahnsteiges angepasst und finanziert, heißt es in einer Mitteilung von heute.

Aufsichtsrat auf dem Bahnsteig (v.l.): Ulrich Vollmer, Günther Kelter, Geschäftsführer Christian Gabriel, Ulrich Minkner, Dr. Sabine Michalek, Rolf Metje, Prokurist Dr. Hartmut Heuer, Astrid Klinkert-Kittel und Peter Traupe. Verhindert waren Jürgen
Behrens und Christian Grascha. Foto: Ilmebahn GmbH

Der Bus fährt nicht herum

Erste Planungen sahen vor, dass die Busse am neuen ZOB links um das Bahnhofsgebäude herum fahren sollten.

Erste Planungen sahen vor, dass die Busse am neuen ZOB links um das Bahnhofsgebäude parallel zum Bahngleis herum fahren sollten.

Bei der Neugestaltung des Bus-Bahnhofs in Einbeck ist die Variante, dass die Busse das Bahnhofsgebäude umfahren sollen, vom Tisch. Die Idee mutete ohnehin reichlich abenteuerlich und wenig abgestimmt an und ließ mehrere Fragen offen, als Ende November vergangenen Jahres der zuständige Fachausschuss darüber diskutierte. Die Planer hatten damals auch andere Möglichkeiten kurz vorgestellt, den ZOB westlich des Bahnhofsgebäudes in direkter Schienennähe anzulegen, die Bus-Umfahrung aber letztlich präferiert. Der Stadtentwicklungsausschuss hatte dem mehrheitlich zugestimmt. Wie Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek am Mittwoch nun im Stadtrat berichtete, habe die Ilmebahn GmbH ihr zunächst gegebenes Einverständnis, den heutigen Bahnsteig nördlich des Gebäudes für eine Bus-Umfahrung zu nutzen, revidiert. Die Ilmebahn habe ihre Überlegungen zum Bahnsteig für die bald reaktivierte Bahnstrecke inzwischen konkretisiert, und dabei habe sich herausgestellt, dass diese nicht mit den Planungen der Stadt kompatibel seien. Bei den städtischen Planungen sei die Ilmebahn von Beginn an beteiligt gewesen, betonte die Bürgermeisterin. Die Stadtverwaltung hat jetzt das Planungsbüro ppb beauftragt, ein neues Konzept zu erarbeiten. Die Ilmebahn werde weiterhin einbezogen und trage die Hälfte der Planungskosten, sagte die Rathauschefin. Neu gestaltet werden könne der ZOB jetzt allerdings nicht mehr wie ursprünglich vorgesehen bereits zum Fahrplanwechsel 2017/18 – dem Zeitpunkt, an dem die Bahnstrecke nach Salzderhelden reaktiviert werden sein soll. Dieses Ziel war bereits vor den neuerlichen Änderungen als sportlich angesehen worden.

Westlich des Bahnhofsgebäude in Einbeck-Mitte soll der neue Bus-Bahnhof entstehen.

Westlich des Bahnhofsgebäude in Einbeck-Mitte soll der neue Bus-Bahnhof entstehen.

Nachtrag 25.08.2016: Wie Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek in der Ratssitzung gestern über den Fortschritt der ZOB-Planungen berichtete, könne die ursprüngliche Variante weiter verfolgt werden, wenn die Busse bereits vor dem Bahnhofsgebäude abbiegen. Weiteres werde derzeit geprüft, sie gehe davon aus, im September eine abgestimmt Planung vorliegen zu haben, die dann im November im Stadtentwicklungsausschuss vorgelegt werden könne.

Kurze Wege vom Bus und Auto zum Zug

Wie soll der ZOB am Thiaisplatz umgestaltet werden? Archivfoto.

So sieht er heute aus. Wie aber soll der ZOB am Thiaisplatz umgestaltet werden? Archivfoto.

Er soll das neue Einbecker Entree werden, der Eingangsbereich zur Stadt für alle Gäste, die ab 2017 wieder direkt mit dem Zug in Einbeck-Mitte ankommen – und dann auf den Beginn der Magistrale der Baukultur einbiegen, vulgo die Dr. Friedrich-Uhde-Straße, und in die Innenstadt gelangen. Mit 600 zusätzlichen Fahrgästen pro Werktag ist die reaktivierte Bahnstrecke kalkuliert, wurde heute bekannt. Im Stadtentwicklungsausschuss haben die Fachplaner ausführlich und schlüssig die ersten Überlegungen präsentiert, wie der Zentrale Omnibus-Bahnhof (ZOB) in Zukunft aussehen könnte, sobald er durch die reaktivierte Bahnstrecke nach Salzderhelden gleichzeitig auch zum Pendler-Umsteigeort wird. Kundenfreundlich-übersichtliche kurze Wege sind das Ziel für eine kompakt aufgebaute Schnittstelle zwischen Schienenverkehr, Park & Ride, Bike & Ride, Ride & Kiss. Der Ausschuss stimmte mit großer Mehrheit der Vorzugsvariante 1 (von drei präsentierten Varianten) zu, bei einer Gegenstimme von Bernd Huwald (CDU), der sich eher für eine der beiden anderen Varianten mit Kreisel hätte erwärmen können, wie er durchblicken ließ. Einige Anregungen aus der Diskussion (Zufahrt zum Malerbetrieb, Kurzzeitparkplätze in direkter Nähe zum Bahnhofsgebäude außer Taxi-Plätzen, Kreisverkehr auf der Ball-Ricco-Straße/Dr. Friedrich-Uhde-Straße) sollen aber bei der jetzt folgenden Feinplanung noch einmal geprüft und in den Überlegungen berücksichtigt werden, versprach Johannes Fricke vom beauftragten Planungsbüro „Projektservice Planen und Bauen GmbH (ppb)“ aus Hannover.

Die beschlossene Variante sieht vor, dass die Busse westlich vom Bahnhofsgebäude an sechs Buspositionen halten, an sechs so genannten Sägezähnen. Die Fläche des heutigen ZOB würde für andere Zwecke komplett frei, könnte separat beplant werden. Bahnhofsgebäude und ZOB befinden sich nach den Planungen auf einer „Insel“ nördlich von Ball-Ricco- / Beverstraße und Thiaisplatz: Die Busse werden das Bahnhofgebäude umfahren (dort, wo heute der Hausbahnsteig liegt). Dem neuen ZOB nördlich gegenüber liegt der Bahnsteig. An dessen Ost-Ende wird ein die Bahngleise niveaugleich querender Fußgängerweg angeordnet, der in Nord-Süd-Richtung den P&R-Parkplatz am Köppenweg, den Bahnsteig, den ZOB/Bahnhof und den weiteren Weg in die Innenstadt über die Dr.-Friedrich-Uhde-Straße verbinden soll. Ob es eine zusätzliche Umlaufsperre für Fußgänger am West-Ende des Bahnsteigs geben kann, wird geprüft, sie würde zusätzliche 36.000 Euro kosten.

Auch das im Eigentum der Ilmebahn GmbH befindliche Bahnhofsgebäude soll durch die ZOB-Planung an Qualität gewinnen, die heute vorhandenen Nutzungen (Reisebüro, Gastronomie) erhalten bleiben. Das Reisebüro, so die Überlegung, könnte in Richtung einer Mobilitätsberatung noch erweitert werden. Der durch die Gebäude-Umfahrung für die Busse wegfallende Biergarten des Gastronomen könnte attraktiver auf dem heutigen Bahnhofsvorplatz neu entstehen. In der einstigen Gepäckannahme im Westkopf des Bahnhofgebäudes direkt am Lauffußweg für die Pendler sollen nach den Planungen eine Bäckereifiliale mit Bistrobetrieb sowie barrierefreie öffentliche Toiletten entstehen.

Ob der ZOB bereits zum Start der reaktivierten Bahnstrecke Ende 2017 vollständig umgestaltet ist, hängt jetzt vom Tempo der weiteren Planung ab, aber zum Beispiel auch davon, wann und wie die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) festlegt, wie hoch der Bahnsteig in Einbeck-Mitte wird. Laut Fricke brauche man noch etwa ein Jahr für die weitere Planung, und diese Entwurfsplanung wiederum sei notwendig für die Fördergelder-Anträge. Im Frühjahr 2017 könnte dann die eigentliche Bauphase starten – und möglichst Anfang 2018 beendet sein, simultan zur reaktivierten Bahnstrecke. Das sei allerdings ambitioniert, wenngleich psychologisch wünschenswert, dass Bahn und ZOB zeitgleich umgestaltet seien, sagte der Fachplaner.

Die Kosten für den neuen ZOB können derzeit nur grob geschätzt werden, heißt es. Etwa 75 Prozent der Summe werde aber voraussichtlich das Land Niedersachsen übernehmen. Ende Januar 2016 findet ein Termin bei der LNVG in Hannover statt, nach dem das Planungsbüro, der Fachbereich der Stadtverwaltung sowie der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) konkretere Aussagen machen können, sagte heute Fachbereichsleiter Frithjof Look.

Park-Possen

Am Ende zählt, was als Ergebnis herauskommt. Vor allem für die Menschen, die zum Zug wollen und nur ihr Auto parken möchten. Es geht nicht darum, wer (politisch) recht hat oder die erste, die beste Idee hatte. Und doch ist es reichlich merkwürdig. Die in Spitzenzeiten knapp bemessenen Parkfläche am Bahnhof in Salzderhelden beschäftigt Politik schon seit Monaten, wenn nicht Jahren. Kürzlich hieß es noch, die Landesnahverkehrsgesellschaft habe einen Zuschuss abgelehnt. Immer neue Ideen wurden geboren, unter anderem von den Grünen (Wortlaut: Grüne 201114 Pressemitteilung Parkplätze Sdh), der Ortsrat tagte erneut zu der Frage. Heute nun übermittelt der FDP-Landtagsabgeordnete Christian Grascha ein Schreiben (Wortlaut: Antw zu 2335_03.12) des niedersächsischen Wirtschaftsministers Olaf Lies (SPD) zur Salzderheldener Parkplatz-Frage. Und die damit amtliche Antwort, dass es nie eine Ablehnung gegeben habe…

„Ich freue mich sehr über die Antwort der Landesregierung, dass eine Förderung der Erweiterung des Parkplatzes nun in Aussicht gestellt wurde“, wird Grascha in seiner Pressemitteilung zitiert (Wortlaut: 2014-12-05 Bahnhof Salzderhelden). Nach Prüfung des Antrags und der eingegangenen Unterlagen schlägt die Landesnahverkehrsgesellschaft laut Minister-Antwort vor, die Erweiterung des Parkplatzes in das ÖPNV-Flächenprogramm 2015 mit aufzunehmen. Die Entscheidung werde das Ministerium zum Jahreswechsel treffen, heißt es.

Ausweislich des Protokolls der jüngsten Ortsratssitzung in Salzderhelden hat die Bauverwaltung der Stadt Einbeck berichtet, dass die Landesnahverkehrsgesellschaft eine Förderung abgelehnt habe. Auch die Bürgermeisterin war in Medienberichten so zitiert worden. Was aus dem aktuellen Ortsratsbeschluss nach der angekündigten Förderung durch das Land wird, dürfte offen sein. Der Ortsrat Salzderhelden hatte vor dem Hintergrund der Förderablehnung und der hohen Kosten für eine Nutzung von Bahngelände (Bhf Sdh Flaechenberechnung) für 35 neue Parkplätze (121.000 Euro) beschlossen, zunächst zügig zusätzliche Parkpätze beim Bahnhof zu schaffen, indem Stellplätze in der Vogelbecker Straße und Am Stauwerk mit entsprechenden Hinweisschildern gekennzeichnet werden sollen. Langzeitparker sollen, so das Ziel, vom Bahnhof in die Vogelbecker Straße umgeleitet werden. Auch Schrägparkplätze im Straßenseitenbereich der Zufahrt zur Firma Vollmer und auf dem Bahngelände will der Ortsrat weiter verfolgen, heißt es in dem Beschluss.

Nachtrag 10.12.2014: Auch der Verwaltungsausschuss hat sich für Parkplätze an der Vogelbecker Straße und Am Stauwerk ausgesprochen, sie sollen umgehend im neuen Jahr markiert werden, sagte Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek heute. Die Schaffung weiterer Parkplätze am Bahnhof Salzderhelden ist ferner im Haushalt 2015 vorgesehen, den die Verwaltungschefin heute in den Stadtrat eingebracht hat und der jetzt in den Ausschüssen beraten wird.

Nachtrag 18.01.2015: Die Erweiterung des Bahnhof-Parkplatzes Salzderhelden wird vom Land Niedersachsen mit 40.000 Euro gefördert, teilten Wirtschaftsminister Olaf Lies und Landtagsabgeordneter Uwe Schwarz (beide SPD) übereinstimmend mit. „Das ist eine gute Nachricht für die vielen Pendlerinnen und Pendler in unserer
ländlichen Region“, erklärt Schwarz in einer Pressemitteilung: „Ich bin sehr erfreut, dass ich in Gesprächen mit Wirtschaftsminister Olaf Lies auch die Wichtigkeit dieses Projektes für die Infrastruktur der Stadt Einbeck deutlich machen
konnte. Wir können sehr zufrieden mit der nun erteilten Förderzusage sein. Mit der Finanzierung der Erweiterung des Parkplatzes am Bahnhof Salzderhelden wird nun sichergestellt, dass der ÖPNV in unserer Region zukunftsfähig weiterentwickelt wird. Das ist ein sehr gutes Signal.“

 

Parkplatz-Probleme

Voller Parkplatz am Bahnhof Salzderhelden. Archivfoto 2013

Voller Parkplatz am Bahnhof Salzderhelden. Archivfoto 2013

Diese Logik wäre in der Tat von einer ganz exklusiven Dialektik: Nach übereinstimmenden Berichten lehnt es die Landesnahverkehrsgesellschaft offenbar ab, weitere Parkplätze am Bahnhof Salzderhelden finanziell zu fördern unter anderem mit der Begründung, dass wegen der viel zitierten demografischen Entwicklung ja in Zukunft weniger Pendler zu erwarten sind. Und weil die Bahnstrecke nach Einbeck-Mitte reaktiviert werden soll

Aus eigenem Erleben weiß ich: Der Bahnhofs-Parkplatz ist mit Autos oft voll, manchmal voller und immer öfter voller als voll. Einen Platz für sein Fahrzeug zu finden, kann zu einigen Zeiten zur Lotterie werden…

Heute hat sich der Salzderheldener FDP-Landtagsabgeordnete Christian Grascha in die grotesk anmutende Ablehnungs-Angelegenheit eingeschaltet und Klarheit gefordert. „Wir arbeiten hier vor Ort gegen den Bevölkerungsrückgang und die Landesnahverkehrsgesellschaft stellt uns ein Bein und teilt mit, dass sie deswegen die Bedingungen für Pendler verschlechtert“, schreibt der Politiker in einer Presseinformation (Wortlaut: 2014-11-04 Bahnhof Salzderhelden FDP Grascha). „Das ist widersinnig und bringt uns in eine Spirale, die dazu führt, dass sich der Bevölkerungsrückgang noch verstärken könnte.“ Stadt Einbeck und Ortsrat Salzderhelden bemühen sich seit Monaten, das Problem zu lösen, vor dem jeden Tag aufs Neue die Pendler am Bahnhof stehen – und im nahen Winter noch öfter stehen werden, weil dann noch mehr mit dem Auto zum Bahnhof fahren: zu wenige Stellplätze. Dem Bahnhof Einbeck-Salzderhelden komme für zahlreiche Arbeitnehmer aus der Region um Einbeck und Dassel eine zentrale Bedeutung zu, die Bahnanbindungen nach Hannover und Göttingen zu nutzen, um an ihren Arbeitsplatz zu gelangen, teilte Grascha mit. Laut Bahn AG hat der Bahnhof Einbeck-Salzderhelden durchschnittlich 1000 Reisende bei 54 Zughalten pro Tag.

Der FDP-Abgeordnete hat heute eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt (Wortlaut: 2014-11-04 Kleine Anfrage Bahnhof Salzderhelden). Grascha möchte wissen, ob die rot-grüne Regierung die ablehnende Auffassung der Landesnahverkehrsgesellschaft teilt. Er fragt außerdem, ob die Landesregierung denn nicht der Meinung sei, dass sich eine bessere Anbindung für Pendler positiv auf die Bevölkerungsentwicklung auswirken kann? Schließlich möchte der Liberale wissen, warum eine mögliche Reaktivierung der Bahnstrecke von Einbeck-Salzderhelden nach Einbeck-Mitte ein Ablehnungsgrund für die Förderung zur Erweiterung des Parkplatzes sein könne, obwohl dadurch insgesamt mehr Nutzer des Schienenpersonennahverkehrs gewonnen werden sollten.