Fünf Änderungen von Abwasser-Gebühren zum 1. Januar 2024 hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung ohne Diskussion jeweils einstimmig beschlossen. Dabei wird die Abwasserbeseitigung vor allem teurer, nur in einem Ortsteil günstiger. Die Stadtentwässerung Einbeck will außerdem laut Wirtschaftsplan 2024 rund 1,985 Millionen Euro investieren.
In Einbeck wird die Abwassergebühr von 3,99 Euro/Kubikmeter auf 4,53 Euro steigen. Die Gebühr war zuletzt 2023 geändert worden.
In Andershausen wird die Abwassergebühr von 6,54 Euro/Kubikmeter auf 4,73 Euro sinken. Die Gebühr wurde zuletzt 2023 geändert.
In Naensen wird die Abwassergebühr von 6,36 Euro/Kubikmeter auf 6,51 Euro steigen. Die Gebühr wurde zuletzt 2023 geändert.
In Kohnsen und Vardeilsen wird die Abwassergebühr von 1,81 Euro/Kubikmeter auf 2,20 Euro steigen. Die Gebühr wurde zuletzt 2023 geändert.
In Wenzen wird die Abwassergebühr von 4,57 Euro/Kubikmeter auf 6,45 Euro steigen. Die Gebühr wurde zuletzt 2023 geändert.
Einstimmig passierte der Wirtschaftsplan 2024 den Stadtrat. Größter Einzelposten bei den Investitionen sind 900.000 Euro für Erneuerungsmaßnahmen auf der Abwasserreinigungsanlage Einbeck. Davon entfallen rund 700.000 Euro auf die Erneuerung der Belüftungstechnik des Belüftungsbeckens 3, rund 150.000 Euro auf die Ersatzbeschaffung eines kleinen Lkw mit Kran, rund 30.000 Euro auf Planung und Einsatz regenerativer Energien sowie 20.000 Euro auf die Optimierung Klärschlamm. Auf Kanalsanierungen und -erweiterungen in der Kernstadt und in den Ortschaften Sülbeck und Rotenkirchen entfallen 675.000 Euro, auf die Ertüchtigung von Regenrückhaltebecken rund 60.000 Euro. Für Maßnahmen mit der Stadt Einbeck bzw. mit dem Erschließungsträger Baugebiet Weinberg III werden 10.000 Euro im Wirtschaftsplan 2024 angesetzt. Ferner entfallen 100.000 Euro auf die Vorbereitung der Trenngebühr für Regenwasser und Schmutzwasser.
