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Abwassergebühren: Wo sie sinken oder steigen und wo der Stadtrat eine Senkung ablehnt

Kläranlage Einbeck

Fünf Änderungen von Abwasser-Gebühren zum 1. Januar 2025 hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, die geplante Gebührensenkung für Stroit wurde einstimmig abgelehnt. Bei den beschlossenen Veränderungen wird die Abwasserbeseitigung vor allem günstiger, hingegen in Kohnsen und Vardeilsen drastisch teurer, in Wenzen steigt die Gebühr leicht an. Die Stadtentwässerung Einbeck will außerdem laut Wirtschaftsplan 2025 mehr als 2,4 Millionen Euro investieren.

Einstimmig passierte der Wirtschaftsplan 2025 den Stadtrat. Von den geplanten Investitionen im nächsten Jahr in Höhe von insgesamt 2,425 Millionen Euro entfallen 950.000 Euro auf Kanalsanierungen und Kanalerweiterungen in der Kernstadt und in der Ortschaft Salzderhelden. Die Herstellung von Schmutz- und Regenwasserhausanschlüssen ist mit 60.000 Euro eingeplant. Für Erneuerungsmaßnahmen der Abwasserreinigungsanlage Einbeck werden insgesamt 990.000 Euro veranschlagt; der Hauptanteil in Höhe von 850.000 Euro entfällt dabei auf die Erneuerung der Belüftungstechnik Belüftungsbecken 3. Für Investitionen im Gebiet Kreiensen werden 105.000 Euro eingeplant. Für Maßnahmen mit der Stadt Einbeck bzw. mit dem Erschließungsträger werden 10.000 Euro angesetzt; es handelt sich hier um die Erschließung des Baugebiets Weinberg III. Ferner entfallen 100.000 Euro auf die Vorbereitung der Trenngebühr für Regenwasser und Schmutzwasser.

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