Hallenplan bleibt Fußgängerzone

Aus diesen zwei Parkplätzen soll ein Behindertenparkplatz entstehen.

Aus diesen zwei Parkplätzen im Innenhof Neue Straße soll ein Behindertenparkplatz entstehen.

Manche mögen das ja noch gar nicht realisiert haben, so viele Autos befahren manchmal den Hallenplan. Doch dieser Innenstadt-Platz ist eine Fußgängerzone, seit fast einem Vierteljahrhundert übrigens schon. Nur bis 10.30 Uhr ist eine Anlieferung oder eine Abholung erlaubt, wohlgemerkt niemals aber ein Parken. Auch das haben viele noch nicht verinnerlicht. Der Behindertenbeauftragte Herbert Klein hatte beantragt, die Fußgängerzone in eine verkehrsberuhigte Zone umzuwandeln, um auf dem Hallenplan zwei Behindertenparkplätze einzurichten. Dem hat der Bauausschuss heute einstimmig nicht zugestimmt. Die Verwaltung hatte ihren ablehnenden Beschlussvorschlag vor allem damit begründet, dass der Verkehr zu den Behindertenstellplätzen die Aufschwung nehmende Außengastronomie erheblich stören könnte. Dem stimmt im Übrigen mittlerweile auch der Antragsteller zu und fügt hinzu, dass der Hallenplan ja heute – anders als bei Antragstellung im Jahr 2013 (!) – durch ein neues, glattes Pflaster in den Seitenbereichen besser auch für Menschen mit Handicap begehbar bzw. mit Rollstuhl oder Rollator nutzbar ist. Ein neuer Behindertenparkplatz entsteht jetzt im Innenhof zwischen der Neuen Straße und Marktstraße. Ein guter Kompromiss, findet der Behindertenbeauftragte selbst, der allerdings (zu recht) darum bat, diesen neuen Parkplatz erstens gut von der Neuen Straße aus auszuschildern – und vor allem regelmäßig zu kontrollieren, dass auf dem Behindertenparkplatz dann auch nur berechtigte Autofahrer mit ihrem Fahrzeug parken.

Nachtrag 01.12.2015: Der Behindertenparkplatz ist jetzt eingerichtet.

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