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Bürgermeisterwahl 2026: In Dassel wird Amtsinhaber Sven Wolter von SPD und CDU unterstützt

(c) Foto: Frank Bertram

(c) Foto: Frank Bertram

Dass Sven Wolter (33) als Amtsinhaber in Dassel wieder bei der Bürgermeisterwahl am 13. September 2026  kandidieren will, hat er schon im Mai öffentlich erklärt. „Meine Motivation ist noch so hoch wie am ersten Tag“, blickt Wolter auf seine Zeit als Verwaltungschef in der Sollingstadt seit 2021 zurück. Jetzt haben SPD und CDU angekündigt, gemeinsam die Kandidatur von Wolter als erneut unabhängiger Kandidat unterstützen zu wollen und keine eigenen Kandidaten aufzustellen. „Wir wollen mit ihm die Zukunft der Stadt Dassel mitgestalten“, sagt CDU-Chef Joachim Stünkel. „Wir haben ihn schon 2021 unterstützt, es hat funktioniert und wir wollen gerne mit ihm weiter zusammenarbeiten“, sagt SPD-Chef Wolf Koch.

„Es ehrt mich, ich bin froh über die Unterstützung und hoffe, dass wir die gute Zusammenarbeit weiter fortsetzen können“, sagt Bürgermeister Sven Wolter. Für die Herausforderungen der Zukunft seien stabile Mehrheiten im Stadtrat wichtig. „Ich möchte als Bürgermeister auch für die nächsten acht Jahre Verantwortung für die Stadt Dassel und die Ortschaften übernehmen.“ Er freue sich über viel Zuspruch und Bestätigung sowie konstruktive Kritik. Wolter sieht eine Bestätigung seiner Tätigkeit an der Spitze der Stadtverwaltung. „Die Menschen merken, dass ich Freude an meiner Arbeit habe“, sagt der 33-Jährige. Auch bei schwierigen Entscheidungen wie beispielsweise den Plänen für das Feriendorf in Lauenberg habe er Verantwortung übernommen. Für ihn bedeutet das auch, unbequeme Wahrheiten auszusprechen, ehrlich zu sein.

Die SPD hat Sven Wolter bereits 2021 als unabhängigen Kandidaten unterstützt. Seine Partei und Fraktion habe seitdem gut Erfahrungen mit der Arbeit Wolters gemacht, weshalb die SPD sich erneut hinter den Amtsinhaber stelle, sagt Wolf Koch. Im Stadtrat herrsche ein gutes Klima, das sei auch Verdienst des Bürgermeisters. Dem stimmt Joachim Stünkel zu, die CDU werde keinen Gegenkandidaten aufstellen, sondern ebenfalls Sven Wolter unterstützen, Vorstand und Fraktion der Christdemokraten hätten das einstimmig entschieden. Die vergangenen Jahre hätten gezeigt, dass Wolter mit der gewonnenen Erfahrung und Routine Dassel in den nächsten acht Jahren mit dem Stadtrat und der Verwaltung nach vorn bringen könne. „Wir glauben, dass gerade in diesen unruhigen Zeiten und den Herausforderungen auch auf kommunaler Ebene wir einen starken Hinweis setzen für die demokratischen Kräfte in der Stadt Dassel“, sagt Stünkel. Bislang sind weitere Bürgermeisterkandidaturen in Dassel öffentlich nicht bekannt.

Trotz der Gemeinsamkeiten bei der Bürgermeisterkandidatur werden CDU und SPD für den 13. September 2026 eigene Listen mit Kandidaten für den Stadtrat aufstellen. Hier stehe man im politischen Wettbewerb, hier werde wie in der Vergangenheit der Rat über den besten Weg diskutieren, die Arbeit sei aber nicht von Streit oder Populismus gekennzeichnet, sondern vom gemeinsamen Bewusstsein, dem Wohle der Stadt verpflichtet zu sein, sagt Stünkel. Bei einer so kleinen Stadt wie Dassel fielen Entscheidungen nicht in Kampfabstimmungen, stimmt Koch zu.

Joachim Stünkel (CDU), Bürgermeister Sven Wolter, Wolf Koch (SPD).
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