Experten geben Empfehlungen für Problemzonen

Krimhild Fricke, Joachim Mertens, Dr. Ulrike Wendland, Thomas Dienberg, Dr. Sabine Michalek.

Sie haben das Schöne gesehen in Einbeck. Aber auch die Problemzonen. Die Mitglieder der Expertengruppe Städtebaulicher Denkmalschutz im Bundesinnenministerium waren zu ihrem zweitägigen Herbsttreffen gemeinsam mit weiteren Experten der Städtebauförderung in der Stadt zu Gast und unterwegs. Ein gemeinsamer „problemorientierter Stadtrundgang“ stand neben Vorträgen im Rathaus auf der Tagesordnung. Entstanden sind daraus mehrere Empfehlungen. „Wir sind dankbar für die Expertise“, sagte Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek. „Das bringt uns weiter, vermittelt wertvolle Kontakte und Hinweise.“ Beim Abschlussgespräch waren auch Vertreter mehrerer Ratsfraktionen dabei. „Stadtentwicklung geht uns alle an“, sagte Michalek. Gefragt sei eine inhaltliche, keine politische Diskussion. Über eine sachliche, von Inhalten bestimmte Debatte in diesen Fragen würde sich auch der Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Bauen, Joachim Mertens, freuen. „Wir sind ermutigt worden“, lautete sein Fazit. Und Krimhild Fricke, im Rathaus zuständig für Denkmalpflege, ergänzte: „Uns ist der Rücken gestärkt worden.“

Die Expertengruppe besteht aus Stadtplanern, Denkmalpflegern, Landschaftsarchitekten und Verkehrsplanern und begleitet das Förderprogramm Städtebaulicher Denkmalschutz fachlich. Man verstreue bei den Besuchen und den Empfehlungen nicht die Weisheit, formulierte es die Vorsitzende Dr. Ulrike Wendland, Landeskonservatorin in Sachsen-Anhalt. Das Gremium sei selbst lernend, nehme bei den Besuchen viel auf und sehe sich eher als ein Verteiler von Wissen. Erschwernisse für Investments in alten Häusern seien übrigens nicht allein Fragen des Denkmalschutzes, sagte Vorsitzender Thomas Dienberg, Stadtbaurat in Göttingen. Kreditvergaberichtlinien machten es schon Menschen ab 50 Jahren oftmals schwer, noch investieren zu können.

Im Fokus der Expertengruppe stand das aktuelle Fördergebiet Neustadt-Möncheplatz. Die Neustadt südlich der Altendorfer/Hullerser Straße wirke wie ein „vergessener Stadtteil“, sei aber durch seine Nähe als Wohnquartier äußerst attraktiv. Dafür müsse jedoch die ehemalige B3-Ortsdurchfahrt noch stärker ihren trennenden Charakter verlieren, dürfe der Autoverkehr nicht mehr so deutlich dominieren. Den bevorstehenden Umbau des Neustädter Kirchplatzes sehen die Experten als Anker für eine Revitalisierung und guten Impuls für eine Quartiersbelebung. Vorbildlich habe hier die Stadt einen Architektenwettbewerb ausgelobt, der einen multifunktionalen Platz ergeben habe. Die Fachleute raten bei der jetzt anstehenden Umsetzung dazu, auf dem Platz für Aufenthaltsqualität zu sorgen, ein Wasserspiel sei für Kinder immer anziehend. Keinesfalls sollte der Platz hauptsächlich zum Parken genutzt werden. Die Expertengruppe empfiehlt für den Platz das wertigere Natursteinpflaster statt Betonpflaster, von einer „Diskountlösung“ rieten die Fachleute ab, da ärgere man sich nach wenigen Jahren häufig nur.

Der Rundgang hat für die Expertengruppe ergeben, dass Sanierung durchaus Tradition in der Stadt habe, in manchen Bereichen aber längst die Sanierung der Sanierung angezeigt wäre. Dringend raten die Fachleute zu einer Werbeanlagen-Satzung. Der nicht einfache Weg zu einer solchen Satzung liefere oft schon wichtige Ergebnisse und führe dazu, Werbetafeln nicht überall lieblos an die Häuser zu montieren.

Bei der Baulücke Altendorfer Straße 24/26 empfehlen die Experten, den Bauplatz mit der in der Backofenstraße anliegenden ehemaligen Brennerei gemeinsam zu planen, wobei wie grundsätzlich in der Stadt die Kleinteiligkeit bleiben solle und nicht parzellenübergreifend gebaut werden sollte. In der aktuell mit Containern besetzten Baulücke könne attraktiver Wohnraum geschaffen werden, vielleicht sogar in moderner Holz-Lehmbauweise. Das könnte dann auch den Ruf von Einbecks Baukultur, die in früheren Jahrhunderten durchaus vorbildlich war, wieder erneuern. Auch das Areal Ecke Knochenhauerstraße / Neue Straße sollte nach Expertenmeinung schnellstmöglichst wieder bebaut werden. Jahrelange Brachen seien die falschen Antworten auf Stadtentwicklung.

Ermutigt hat die Expertengruppe die Stadt Einbeck, sich Gedanken über den Möncheplatz zu machen, den ersten Platz für mit der Bahn anreisende Besucher, die auf dem Weg zum Marktplatz sind. Das dauere seine Zeit, die Bürger sollten bei einem Ideenwettbewerb beteiligt werden, vielleicht lasse sich auch eine Hochschule gewinnen, hier vergleichbar einem Architektenwettbewerb Pläne zu machen.

Barrierearme neue SPD-Adresse

Vor dem neuen SPD-Büro in der Altendorfer Straße 35 in Einbeck (v.l.) Paul Traupe, Otto Graeber, Peter Traupe, Marcus Seidel, Rolf Hojnatzki und René Kopka.

Die Einbecker SPD hat ihr neues Parteibüro bezogen und ihre neuen Räume am Sonnabend Nachmittag der Öffentlichkeit gezeigt. Die Sozialdemokraten hatten bislang seit Jahrzehnten im Alten Rathaus ein Büro im Obergeschoss, dieses haben sie nun zugunsten der nahezu barrierefreien Räume in der Altendorfer Straße 35 aufgegeben. Zuletzt war die SPD im Rathaus-Obergeschoss fast der einzige verbliebene Mieter, bis eine Werbeagentur dort eingezog. Dieses Mietverhältnis und seine erklärten näheren Umstände im Zusammenhang mit der geplanten Rathaussanierung waren von der SPD bis hin zur Akteneinsicht in die Mietverträge massiv kritisiert worden. Das sei aber nicht der Umzugsgrund gewesen, beteuerten die Sozialdemokraten stets. Viel wichtiger sei, dass die neuen, im Erdgeschoss gelegenen Räume in einem ehemaligen, von der Vermieterin noch zuvor deutlich umgebauten rund 30 Quadratmeter großen Ladengeschäft nunmehr barrierearm zu erreichen sind. Niemand muss mehr eine Treppe steigen, um beispielsweise bei Sprechstunden den Kontakt zu den Sozialdemokraten zu bekommen. Es ist lediglich eine Stufe. Nachbarn in der Altendorfer Straße unweit der Kreuzung zu Rosental/Sonnenhaken sind eine Versicherungsagentur sowie ein zurzeit leer stehendes Ladengeschäft, in dem sich zuvor eine Fahrschule befunden hat; mehrere Pizzabäcker sind nicht weit entfernt, bald soll es in der Nähe auch ein Steakhaus geben. Zum neuen SPD-Parteibüro gehört eine kleine Küche, auch den grünen Innenhof, unter anderem mit Weinstöcken bewachsen, können die Genossen für ihre Treffen und Veranstaltungen nutzen. Das Mobiliar ist aus den Rathausräumen weitgehend mit umgezogen, an den Wänden hängen auch wieder Bilder von früheren SPD-Größen sowie eine Galerie der einstigen SPD-Fraktionen im Einbecker Stadtrat.

Zur Eröffnung des neuen SPD-Parteibüros in der Altendorfer Straße am Tag 1 nach dem Verlust der Regierungsmehrheit in Hannover war auch SPD-Unterbezirksvorsitzender Uwe Schwarz gekommen. Er brachte als Geschenk eine Zimmerpflanze mit, etwas Grünes also: Das dürfe man auch weiterhin tun, merkte der Landtagsabgeordnete aus Bad Gandersheim augenzwinkernd an, kritisierte das egoistische Verhalten seiner Landtagskollegin scharf, gewann dem Übertritt der Grünen-Politikerin zur CDU aber auch etwas Positives ab. Einen Winterwahlkampf in Eis und Schnee und Kälte, wie seit Jahrzehnten in Niedersachsen üblich, werde es definitiv nun nicht mehr geben, auch wenn der Neuwahl-Termin aktuell noch nicht endgültig feststehe, sagte Schwarz. Es werde aber definitiv ein Sonntag im Herbst sein. Das neue Büro der Einbecker SPD wird dadurch eine doppelte Wahl-Feuertaufe erleben: Von dort aus werden die Genossen nun nicht allein vor Ort den Bundestagswahlkampf für ihren Kandidaten Marcus Seidel steuern, sondern auch für die früher als geplant terminierte Landtagswahl mobilisieren.

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Über Verantwortung

Die Zeiten werden hektischer. Früher gab es Redaktionsschlüsse, für gedruckte Zeitungen und Zeitschriften gibt es sie immer noch. Aber im Online-Journalismus existiert offenbar keine Pause. Immer schneller, immer schneller werden Nachrichten verbreitet. Immer öfter. Eilmeldungen erreichen uns auf unseren Smartphones, sie laufen über die TV-Bildschirme, während wir den spannenden Krimi sehen. Immer schneller. Immer öfter. Wir wollen ja informiert sein. Immer. Jederzeit. Überall.

Die Zeiten werden hektischer. In dieser Woche blamierten sich renommierte Online-Portale noch ehrwürdigerer Medienmarken mit vorschnellen Eilmeldungen zu einem Urteilsspruch des Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Jeder wollte der erste sein, der die Nachricht verkündet. Doch dafür muss die Nachricht erst einmal auf dem Markt sein, muss das Urteil erst einmal gesprochen werden. Und ein Urteil in Karlsruhe beginnt, wenn die Richter in ihren roten Roben stehen, ihre Mützen auf dem Kopf haben und der Vorsitzende Richter mit den Worten beginnt: „Im Namen des Volkes.“ Was er vorher sagt, ist kein Urteil, es sind Formalien. Das sollten Journalisten wissen. Vor allem jene, die aus Karlsruhe berichten.

Was damit die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen die Einbecker Bürgermeisterin und den Bauamtsleiter zu tun haben? Imgrunde nichts. Und doch eine ganze Menge. Es geht um Verantwortung. Und zwar auch um journalistische Verantwortung. Pressemitteilungen unbearbeitet per Copy-and-paste in die Redaktionssysteme kopieren können viele. Das aber ist kein Journalismus. Der zeigt sich erst, wenn es darum geht, wie er mit Verantwortung bei Vorwürfen umgeht, die – wie in diesem Fall – gegen eine Bürgermeisterin und Verantwortliche in ihrem Rathaus erhoben werden. Es gilt, einen Moment zu überlegen und zu prüfen: Wann berichten? Auf Grundlage einer, noch dazu, anonymen Anzeige? Nein! Berichten dann, sobald die Staatsanwaltschaft schon mal vorermittelt und noch recherchiert? Nein! Erst dann berichten, wenn die Behörde ein formelles Ermittlungsverfahren eingeleitet hat. Ja! Denn dann sieht sie einen Anfangsverdacht. Der freilich, wie im Fall der Ermittlungen gegen Bürgermeisterin und Bauamtsleiter, auch schnell wieder ausgeräumt werden kann. Journalisten haben die Aufgabe zu berichten, was ist und keine Nachrichten zu unterdrücken. Es müssen allerdings erstmal Nachrichten sein.

Es ist legitim, während eines Ermittlungsverfahrens zu berichten. Noch dazu, wenn es um mutmaßliche Versäumnisse einer Behörde, der Stadtverwaltung, geht. Bei allem gilt die Unschuldsvermutung. Die gilt übrigens bis zu einem Urteil. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil.

Be first, but first be right. So lautet eine alte Journalistenregel. Sie besagt nicht, dass man nur das Richtige berichten dürfte. Jeder kann sich schließlich einmal irren und Fehler machen. Auch Journalisten. Aber sie müssen sich nach menschlichem Ermessen und allen Regeln des Journalistenhandwerks sicher sein, dass sie richtig liegen, wenn sie etwas veröffentlichen.

Altendorfer Straße: Verfahren eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Göttingen hat mit Verfügung von heute ihr Ermittlungsverfahren gegen Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek und Fachbereichsleiter Frithjof Look wegen angeblichen Verstoßes gegen das Denkmalschutzgesetz eingestellt. Das teilte der Rathaus-Justiziar und Allgemeine Vertreter der Bürgermeisterin, Dr. Florian Schröder, am Nachmittag in einer Presseinformation mit. Eine Bestätigung der Staatsanwaltschaft steht noch aus, sie ist angefragt. Die Behörde hatte nach einer anonymen Anzeige wegen mutmaßlichen Versäumnissen ermittelt, die zum Einsturz des brandgeschädigten Gebäudes auf dem Grundstück Altendorfer Straße 26 am 11. Juni 2016 geführt haben könnten. Das Ermittlungsverfahren sei nach § 170 Abs. 2 StPO eingestellt worden, teilte Dr. Schröder mit; nach Akteneinsicht beim Grundbuchamt stehe eindeutig fest, dass die beiden Betroffenen keine Straftat begangen haben. Wie die Staatsanwaltschaft erklärt hatte, war es zu klären, ob die Stadt zum Zeitpunkt des Einsturzes Eigentümerin des Grundstücks war, weil dies Voraussetzung für eine Strafbarkeit der Beschuldigten sei.

Aktualisiert 18.01.2017, 17:40 Uhr: Der Sprecher der Staatsanwaltschaft Göttingen, Oberstaatsanwalt Andreas Buick, hat die Einstellung des Ermittlungsverfahren soeben bestätigt. Die Behörde habe das Verfahren eingestellt, nachdem sich herausgestellt hatte, dass die Stadt zum Zeitpunkt des Einsturzes des Hauses nicht Eigentümerin des Grundstücks war. Eigentümerin sei eine 55-jährige Frau aus Einbeck gewesen.

Staatsanwalt ermittelt: Haus verfallen lassen?

Am Sonnabend waren Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek (links) und Tanja Fesser (Bauaufsicht Stadt Einbeck) vor Ort.

Am 11. Juni 2016 waren Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek (links) und Tanja Fesser (Bauaufsicht Stadt Einbeck) kurz nach der Teileinsturz persönlich vor Ort. Archivfoto

Der teilweise Einsturz des Fachwerkhauses an der Altendorfer Straße 26 am 11. Juni vergangenen Jahres hat ein juristisches Nachspiel, Ausgang offen: Die Staatsanwaltschaft Göttingen ermittelt gegen Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek und den Leiter des städtischen Bauamtes, Frithjof Look, wegen des Verdachts, gegen Paragraph 34 des Denkmalschutzgesetzes verstoßen zu haben. „Es besteht der Anfangsverdacht, dass die beiden Beschuldigten als Verantwortliche ein denkmalgeschütztes Haus, welches der Stadt Einbeck gehörte, dem Verfall anheimgegeben haben, sodass dieses schließlich einstürzte“, sagte Oberstaatsanwalt Andreas Buick. Die Staatsanwaltschaft wurde nach einer ihr vorliegenden Anzeige tätig. Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek und Bauamtsleiter Frithjof Look wollten sich auf Anfrage zunächst nicht zu den staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen äußern, von denen sie nach eigenen Angaben bislang keine Kenntnis hatten.

Für die Behörde gelte es zu klären, ob die Stadt zum Zeitpunkt des Einsturzes noch Eigentümerin des Grundstücks war, weil dies Voraussetzung für eine Strafbarkeit sei, erklärte Buick. Im Juni 2016 hatte es Bauamtsleiter Frithjof Look auf Nachfrage des Ratsherrn Dietmar Bartels (Grüne) im Bauausschuss des Stadtrates bejaht, dass die Stadt Einbeck Eigentümerin sei. Das belegt auch das Sitzungsprotokoll.

Am Nachmittag des 11. Juni 2016 hatte eine Zwischendecke in dem leer stehenden, maroden Gebäude nachgegeben, Fachwerkbalken hatten eine Schaufensterscheibe im Erdgeschoss durchschlagen, Holz und Scherben waren auf dem Gehweg verstreut. Verletzt wurde dabei niemand. Das Gebäude war bei einem Großbrand im August 2012 in Mitleidenschaft gezogen worden. Das Nachbarhaus Nummer 24 war bei dem Feuer vollständig zerstört und nicht wieder aufgebaut worden. Bei einer behördlichen Begehung im September 2015 war das Gebäude Altendorfer Straße 26 als einsturzgefährdet eingeschätzt worden, die Bausubstanz zeige irreperable Schäden, hieß es damals.

Die Stadt Einbeck hatte im vergangenen Jahr nach Investoren für die zwei, insgesamt rund 500 Quadratmeter großen Grundstücke gesucht. Gemeldet hatte sich niemand. Aktuell ist nun vorgesehen, dass die Hospitalstiftung der Stadt Einbeck die Grundstücke übernehmen und dort seniorengerechtes Wohnen realisieren soll. Das hatte der Verwaltungsausschuss am 9. November beschlossen.

Nachtrag 18.01.2017: Die Staatsanwaltschaft Göttingen hat das Ermittlungsverfahren eingestellt.

Seniorengerechte Baulücke?

Rund 500 Quadratmeter Grundfläche haben beide Grundstücke. Archivfoto

Rund 500 Quadratmeter Grundfläche haben beide Grundstücke. Archivfoto

Nachdem niemand ein Interesse an einer Bebauung der Brand- und Baulücke Altendorfer Straße 24 und 26 hatte, will die Stadt Einbeck über ihre Hospitalstiftung nun dort selbst bauen. Über das Vorhaben, das in einem noch frühen Planungsstadium ist, werden Stadtentwicklungs- und Bauausschuss in ihren jeweiligen Sitzungen am 29. und 30. November kurz sprechen. Im Interessenbekundungsverfahren im Sommer dieses Jahres, das ohne Ergebnis beendet wurde, waren Flächen für Alten- und Pflegeheim noch dezidiert ausgeschlossen worden. Jetzt kommt es der Stadt zupass, dass sie ohnehin preiswerte Wohnfläche für die vorgesehene Sanierung des nahegelegenen  ehemaligen Waisenhauses in der Baustraße 23 benötigt, weil die dortigen Mieter während der Bauphase ja Ersatz brauchen. Überhaupt stellt die Stadt nach eigener Darstellung eine gesteigerte Nachfrage nach barrierefreien und seniorengerechten Wohnungen in der Innenstadt fest. Diese will sie durch ein so bezeichnetes Wohnraumversorgungskonzept konkretisieren. Das Grundstück Altendorfer Straße 24+26 sei durch seine zentrale Lage ideal für die Belange der Senioren und für mobilitätseingeschränkte Menschen geeignet, da eine gute Erreichbarkeit aller zentralen Versorgungseinrichtungen gegeben sei, heißt es in der Mitteilungsvorlage für die Stadtrat-Ausschüsse.

Kein Interesse

Abriss abgeschlossen: die Brand- und Baulücke Altendorfer Straße 26 und 24 in Einbeck.

Niemand hat Interesse gezeigt an der Brand- und Baulücke Altendorfer Straße 26 und 24. Archivfoto

Niemand hat ein Interesse an den Grundstücken Altendorfer Straße 24 und 26 (spöttisch von vielen in Einbeck intern kurz nur noch „Baulücke II“ genannt, nach der seit 2005 bestehenden in der Langen Brücke). Bis zu der gesetzten Frist vergangene Woche hat die Stadt Einbeck bei der im Sommer gestarteten und nach dem Einsturz einer Zwischendecke und dem dann notwendigen Abriss des Hauses Nummer 26 noch einmal neu gestarteten Interessenabfrage keine Angebote erhalten, sagte mir heute Bauamtsleiter Frithjof Look auf Anfrage. Die Verwaltung prüfe jetzt das weitere Vorgehen. Die Interessenlosigkeit kommt indes angesichts der geforderten Bedingungen nicht gänzlich unerwartet.

Es bleiben übrigens bis dato weiterhin unbeantwortet Fragen im Raum, wie es überhaupt zu dem Einsturz kommen konnte, der im Juni dieses Jahres zum Abriss führte? Wer hat da wann nicht ausreichend aufmerksam reagiert? Ich bleibe dabei: Bei der Übernahme des Grundstücks von privat durch die Stadt Einbeck muss es doch wohl eine förmliche Übergabe gegeben haben, bei der hätte auffallen müssen, wenn die Dachfolie nicht mehr oder nicht mehr ausreichend Schutz für das marode Gebäude geboten hat. Und auch daran will ich gerne nochmal erinnern: Man muss gar nicht von Schuld sprechen, wohl aber von Verantwortung. Für die Stadt als Eigentümerin müssen die gleichen Maßstäbe gelten wie für jeden privaten Eigentümer, der wahrscheinlich längst ein Bußgeld oder anderen Ärger am Hals hätte, wenn das Haus in seinem Eigentum so zusammengerutscht wäre. Wer zahlt eigentlich den Abriss und was kostet den Steuerzahler das? Naja, vielleicht möchte ja die Politik diese Fragen nochmal aufgreifen, wenn der Stadtentwicklungsausschuss Ende November nach langer (wahlbedingter) Pause endlich mal wieder zusammenkommt. Dann vielleicht mit frischem Wind…

Interesse an der Lücke?

Die Giebelwand zum Nachbarhaus Nummer 28 ist jetzt nach dem Abriss mit Folie verlattet.

Die Giebelwand zum Nachbarhaus Nummer 28 ist jetzt nach dem Abriss mit Folie verlattet.

Wer hat Interesse an der (größer gewordenen) Lücke? Und will sie bebauen? Nachdem das ursprüngliche Verfahren nach dem teilweisen Einsturz des Gebäudes Altendorfer Straße 26 umgehend gestoppt worden war, ist die Interessen-Abfrage für das knapp 500 Quadratmeter große Areal der Parzellen 26 und 24 jetzt wieder neu gestartet. Bis zum 18. Oktober 2016 bittet die Stadt Einbeck potenzielle Investoren, ihr Interesse zu bekunden; am 28. Juli um 10 Uhr findet eine Ortsbesichtigung statt. Die Grundstücke Altendorfer Straße 24 und 26 befinden sich im Eigentum des Sanierungstreuhänders DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG der Stadt Einbeck. Auffällig an den auf der Website der Stadt bereitgestellten Unterlagen ist, dass der teilweise Einsturz des Hauses Nummer 26 am Nachmittag des 11. Juni 2016 mit keiner Zeile erwähnt wird, es sogar nüchtern und schlicht nur heißt: „Das Grundstück Altendorfer Straße 26 ist unbebaut“. Das ist es erst seit dem 28. Juni 2016. Warum wird das öffentlich intensiv diskutierte Ereignis mit wochenlanger Straßensperrung nicht thematisiert? Würde das Investoren abschrecken? Ich glaube kaum. Denn jeder clevere Interessent wird vorher sowieso erst einmal googeln. Auf dem bereitgestellten neuen Lageplan ist das Gebäude 26 einfach mit einem Kreuz durchgestrichen. Und der Verkehrswert für den Verkauf hat sich auf 55.500 Euro deutlich erhöht (vorher 37.500 Euro). Ich bleibe gespannt, ob sich unter den gestellten Prämissen mögliche Investoren finden, die nicht nur Geld, sondern auch Planungs- und Nutzungsideen investieren möchten. Und die entweder die Auflagen akzeptieren (Keller-Denkmale erhalten) oder mit dem Denkmalschutz für alle Seiten tragbare Kompromisse schließen können.

Es bleiben Fragen offen, die noch zu beantworten sein werden: Wie konnte es überhaupt zu dem Einsturz kommen, der zum Abriss führte? Wer hat da wann nicht ausreichend aufmerksam reagiert? Bei der Übernahme des Grundstücks von privat muss es doch wohl eine förmliche Übergabe gegeben haben, bei der hätte auffallen müssen, wenn die Dachfolie nicht mehr oder nicht mehr ausreichend Schutz für das marode Gebäude geboten hat. Man muss gar nicht von Schuld sprechen, wohl aber von Verantwortung. Für die Stadt als Eigentümerin müssen die gleichen Maßstäbe gelten wie für jeden privaten Eigentümer, der wahrscheinlich längst ein Bußgeld oder anderen Ärger am Hals hätte, wenn das Haus in seinem Eigentum so zusammengerutscht wäre. Wer zahlt eigentlich den Abriss und was kostet den Steuerzahler das? Oder sollen die Kosten durch den höheren Verkehrswert vom künftigen Besitzer kassiert werden? Das sind alles Fragen, die hoffentlich nicht nur ich allein stelle, sondern die sich auch die Politik vornimmt aufzuwerfen – selbst wenn die Gremien im Sommer nicht tagen. Und auch, wenn die Kommunalwahl naht. Oder vielleicht gerade deshalb. Falls die Politiker stumm bleiben: Fragen Sie am Infostand einer Partei doch mal nach…

Die Lücke in der Altendorfer Straße ist größer geworden. Jetzt startet eine neue Interessen-Abfrage.

Die Lücke in der Altendorfer Straße ist größer geworden. Jetzt startet eine neue Interessen-Abfrage.

Alternativloser Abriss

Am Sonnabend waren Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek (links) und Tanja Fesser (Bauaufsicht Stadt Einbeck) vor Ort.

Am Sonnabend waren Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek (links) und Tanja Fesser (Bauaufsicht Stadt Einbeck) vor Ort.

Seit dem Durchbruch einer Zwischendecke am Sonnabend und durch ein Schaufenster geschlagene Fachwerkbalken war es zu erwarten, seit heute Abend ist es Fakt: Das marode Fachwerkhaus in der Altendorfer Straße 26 neben der mit Containern gefüllten Brandlücke wird abgebrochen. „Ein Abriss ist unumgänglich“, sagte Bauamtsleiter Frithjof Look am Abend im Bauausschuss des Stadtrates. Heute fiel nach mehreren Begutachtungen durch Experten der Denkmalpflege, Bauaufsicht und des Gebäudemanagements der Stadtverwaltung die Entscheidung, im Rathaus liegen bereits zwei Angebote für einen Abbruch vor. Morgen werden die Anlieger informiert, die Straße bleibt bis Ende Juni gesperrt. Und bei aller Wertschätzung von Denkmalschutz mit Augenmaß: Der Abriss des schon lange leer stehenden Hauses, das bei dem Großbrand vor vier Jahren massiv in Mitleidenschaft gezogen wurde und seitdem kein Dach mehr hat, war imgrunde schon längere Zeit alternativlos. Wer hätte das Grundstück bei der kürzlich gestarteten (und seit gestern aufgehobenen) Interessenabfrage erworben mit der Auflage, dass die Fassade aber erhalten werden muss, obwohl das Gebäude als einsturzgefährdet klassifiziert war? Das hätte nicht nur die Kosten nach oben getrieben, sondern auch die baulichen Möglichkeiten, beide Grundstücke gemeinsam zu überplanen, unangemessen eingeschränkt. Eine Frage bleibt indes spannend: Wie hat es so weit überhaupt kommen können, dass vermutlich eingedrungenes Wasser den Lehm und die Balkenkonstruktion so feucht hat werden lassen und das Gebäude immer morscher wurde – letztlich durch die starken Regenfälle der vergangenen Wochen. Detlef Martin (SPD) stellte heute im Bauausschuss die entscheidende Frage: wer denn für die Überwachung der Dachfolie zuständig gewesen sei? Die ist, das hat die Feuerwehr am Sonnabend bei ihrer Sondierung von der Drehleiter bestens sehen können, nicht mehr überall dicht, zurückhaltend formuliert. Die Zuständigkeit obliege dem Eigentümer, die Bauaufsicht habe da nur begrenzte Möglichkeiten einzuschreiten, antwortete Frithjof Look auf die Frage des SPD-Ratsherrn. Dietmar Bartels (Grüne) hakte noch mal nach: Wer denn Eigentümer sei? Seit dem vergangenen Herbst ist das die Stadt Einbeck, so die Antwort. Spätestens bei der Übergabe des Gebäudes hätte es doch also auffallen müssen, dass die Folie nur noch begrenzt schützt, oder? Eigentum verpflichtet.

Die Altendorfer Straße in Einbeck in Höhe von Haus Nummer 26 ist voll gesperrt. Umleitungen sind eingerichtet.

Die Altendorfer Straße in Einbeck in Höhe von Haus Nummer 26 ist voll gesperrt. Umleitungen sind eingerichtet.

Nachtrag 14.06.2016, 22.10 Uhr: Der Abriss beginnt laut Bauamtsleiter Frithjof Look am Mittwoch (15. Juni 2016) und wird voraussichtlich bis Monatsende dauern. Der Auftrag wurde am Dienstag erteilt. Das Fachwerkgebäude abzureißen sei insbesondere durch die starken Regenfälle der vergangenen Wochen unumgänglich, erklärte Look in einer Presseinformation am Dienstag Abend. Am Montag haben die Untere Denkmalschutzbehörde und das Gebäudemanagement das Objekt mehrfach besichtigt und begutachtet – das alles in Rücksprache mit dem Landesamt für Denkmalschutz.

Nachtrag 17.06.2016: Der Abriss schreitet gut voran, laut Bauamtsleiter Frithjof Look liegt er im Zeitplan. Der kontrollierte
Abbruch des Gebäudes werde regelmäßig durch Mitarbeiter der im Rathaus zuständigen Sachgebiete (Untere Bauaufsichtsbehörde, Untere Denkmalbehörde, Gebäudemanagement) begleitet, um die Maßnahmen zu überwachen und auch etwaige Schäden an den Nachbargebäuden zu begutachten, heißt es in einer neuen Presseinformation. Bereits seit Sonnabend (11. Juni 2016) werde kontinuierlich das direkte Nachbargebäude Altendorfer Straße 28 durch die zuständigen Mitarbeiter der Stadt Einbeck in Augenschein genommen, die Außenwand von Innen und vom Dachboden aus begutachtet. Look: „Dabei sind keine Mängel aufgefallen, die die Standsicherheit der Außenwand beeinflussen würden.“ Die Bewohner wurden und werden über die aktuellen Maßnahmen am Nachbarhaus regelmäßig informiert, Mitarbeiter der Stadt stehen den Bewohnern darüber hinaus für Fragen zur Verfügung, erklärte der Bauamtsleiter.

Kaum 24 Stunden nach Beginn des Abrisses ist das Gebäude bereits fast Geschichte.

Kaum 24 Stunden nach Beginn des Abrisses ist das Gebäude bereits fast Geschichte.

 

Nachtrag 30.06.2016: Die Altendorfer Straße ist seit dem späten Nachmittag des 28. Juni wieder für den Verkehr freigegeben, der Abriss abgeschlossen. Zuletzt war die Giebelwand zum Nachbargebäude Nummer 28 mit Folie versehen worden.

Abriss abgeschlossen: die Brand- und Baulücke Altendorfer Straße 26 und 24 in Einbeck.

Abriss abgeschlossen: die Brand- und Baulücke Altendorfer Straße 26 und 24 in Einbeck.

Interesse am Lückenschluss?

Die zwei Grundstücke der Brandlücke Altendorfer Straße möchte die Stadt Einbeck verkaufen.

Die zwei Grundstücke der Brandlücke Altendorfer Straße möchte die Stadt Einbeck an Interessierte verkaufen.

Wer möchte die Lücke schließen? Wer hat Interesse? Eine Antwort erhofft sich die Stadt Einbeck für die Brandlücke in der Altendorfer Straße, zurzeit provisorisch durch einen Container mit Oldtimern gefüllt. Bis zum 30. September bittet die Verwaltung potenzielle Investoren, ihr Interesse zu bekunden; am 27. Juni um 10 Uhr findet eine Ortsbesichtigung statt. Die beiden, insgesamt rund 500 Quadratmeter großen Grundstücke Altendorfer Straße 24 und 26 befinden sich im Eigentum des Sanierungstreuhänders DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG der Stadt Einbeck und sollen zum Verkehrswert in Höhe von 37.500 Euro verkauft werden. Durch die Interessenabfrage erhoffen sich die Verantwortlichen im Rathaus, mögliche Investoren anzusprechen und unterschiedliche Ideen zu generieren, wie diese prominent sichtbare und sensible Stelle im Stadtbild und im städtebaulichen Gefüge des Sanierungsgebietes Neustadt-Möncheplatz wieder bebaut werden kann. Ausführliche Unterlagen hat die Stadtverwaltung hier zur Verfügung gestellt. Das Gebäude Altendorfer Straße 26, auf das beim Brand im August 2012 die Flammen übergeschlagen sind, gilt als einsturzgefährdet, die Bausubstanz zeigt laut Experten irreperable Schäden. Auflage an Interessierte ist jedoch, ebenso wie die denkmalgeschützten Keller und Nebengebäude des Grundstückes Altendorfer Straße 24, die Fachwerkfassade grundsätzlich zu erhalten; statisch sei das machbar. Der Neubau auf dem Grundstück Altendorfer Straße 24 soll in sich seiner Kubatur und äußeren Gestalt in die historische Gestalt einpassen, darf aber durchaus auch zeitgemäße architektonische Akzente setzen. Gefragt ist ein überzeugendes architektonisches und städtebauliches Konzept, heißt es in den Unterlagen. Das Verfahren soll letztlich auch klären, ob und unter welchen Bedingungen privatwirtschaftliche Investoren an der Planung, Modernisierung, Finanzierung und der Nutzung der bestehenden Gebäude interessiert sind. Die eingereichten Unterlagen werden nach Abgabefrist von der Stadt Einbeck geprüft und Anfang Oktober mit Vertretern aller Stadtrat-Fraktionen gemeinsam beraten. Entsprechende Beschlüsse sollen dann im Stadtentwicklungausschuss und abschließend im Verwaltungsausschuss getroffen werden.

Ich bin gespannt, ob sich unter den gestellten Prämissen mögliche Investoren finden, die nicht nur Geld, sondern auch Planungs- und Nutzungsideen investieren. Interessant scheint mir die Kombination mit Nachbargrundstücken im Sanierungsgebiet, beispielsweise dem so genannten ehemaligen Brennerei-Komplex Backofenstraße. Hoffentlich erweisen sich die Auflagen (Fassadenerhalt, Keller-Denkmale) nicht als conditio sine qua non. Denn gefragt ist hier wie andernorts Denkmalschutz mit Augenmaß: Nicht jeder Plan sollte um jeden Preis umgesetzt werden, aber besser es wird überhaupt etwas umgesetzt. Am Keller ist bereits die Nutzung einer anderen Brandlücke in Einbeck bislang gescheitert.

Diese weitere Brandlücke in der Einbecker Innenstadt wartet ebenfalls noch auf einen Interessierten, der die 2005 (!) durch einen Großbrand entstandene Lücke schließen will. In der Langen Brücke tut sich hinter dem Bauzaun seit langer Zeit nichts. Von Ideen, auf dem Grundstück einen Spielplatz einzurichten, hört man öffentlich ebenso wenig mehr wie von dem einstigen Vorschlag, dort einen Biergarten (provisorisch) anzulegen. CDU-Ratsherr Joachim Dörge hat auf seine jüngste Anfrage, doch wenigstens den Bauzaun zurück zu setzen, um eine Sitzgruppe an der Langen Brücke aufstellen zu können, aus dem Rathaus erfahren, dass dafür bauliche Maßnahmen erforderlich seien (Verfüllung Kellerschacht, Auskofferung und Einbau von Schottertragschicht, Herstellung der Anschlussflächen an die Nachbarhäuser). Haushaltsmittel seien dafür nicht vorhanden und auch bislang nicht beantragt, die nötigen Ausführungsplanungen nicht veranlasst worden.

Nachtrag 12.06.2016: Gestern gegen 15 Uhr ist eine Zwischendecke im Haus Altendorfer Straße 26 eingestürzt, Fachwerkbalken haben die Schaufensterscheibe durchschlagen. Polizei, Feuerwehr und Bauaufsicht der Stadt Einbeck waren vor Ort, auch Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek verschaffte sich einen Überblick. Das Gebäude wurde weiträumig abgesperrt. Wie es weiter geht, soll sich am Montag entscheiden.