Minkners Möglichkeit

Ulrich Minkner.

Ulrich Minkner.

Der frühere Einbecker Bürgermeister Ulrich Minkner will wieder Bürgermeister werden: Er ist einstimmig für die Wählergruppe “Pro Samtgemeinde Hankensbüttel” für die Wahl am 25. Mai in der Samtgemeinde Hankensbüttel (Landkreis Gifhorn) nominiert worden, bestätigte mir Minkner auf Anfrage. Der Wählergruppe gehörten Mitglieder der SPD, der Grünen, der FDP und der Wählergemeinschaft Hankensbüttel an, erläuterte der 56-Jährige. Weitere Einzelheiten nannte Minkner per Mail zunächst nicht.

Eine offizielle Bestätigung steht noch aus, doch die Hinweise und Spekulationen verdichten sich, dass der frühere Einbecker Bürgermeister Ulrich Minkner wieder Bürgermeister werden will: Er soll angeblich am 25. Mai als Bürgermeisterkandidat in der Samtgemeinde Hankensbüttel (Landkreis Gifhorn) ins Rennen gehen, heißt es. Der SPD-Mann, der in diesem Jahr 57 wird, hat auf meine Anfrage dazu bislang noch nicht reagiert.

Über Motive und Möglichkeiten in der Heide kann daher bislang nur spekuliert werden. In den vergangenen Wochen war Ulrich Minkner, der für die SPD im Einbecker Stadtrat sitzt, in die Vorstände zweier bodenständiger Einbecker Fördervereine gewählt worden: Heldenburg Salzderhelden und den neuen Unterstützungsverein für den Aussichtsturm im Stadtwald.

Minkner war vor gut einem Jahr bei den durch die Fusion mit Kreiensen notwendig gewordenen vorgezogenen Bürgermeisterwahlen in Einbeck überraschend und überraschend deutlich Dr. Sabine Michalek unterlegen. Bis zum Ende seiner regulären Amtszeit (31. Oktober 2014) erhält der gelernte Buchhändler die ihm gesetzlich zustehenden 71,75 Prozent des Bürgermeistergehalts. Der neue Samtgemeindebürgermeister in Hankensbüttel tritt sein Amt am 1. November an.

Nachtrag 31.03.2014: „Ich werde in den nächsten Wochen überwiegend in Hankensbüttel sein, um die Menschen, Vereine, Verbände und Firmen kennenzulernen“, zitiert das Isenhagener Kreisblatt den Bürgermeisterkandidaten Minkner. „Ein Bürgermeister kann nicht pendeln“, erklärte der Einbecker, er würde also in die Samtgemeinde ziehen, heißt es in der Zeitung weiter. Minkner habe bei der Nominierungsveranstaltung erklärt, er wolle mit 56 noch kein Pensionär sein. Die Wählergruppe hatte bundesweit nach einem Kandidaten gesucht. „Wir haben den Besten gefunden. Keiner der Bewerber konnte so eine Verwaltungserfahrung vorweisen.“, zitiert das Isenhagener Kreisblatt ein Fraktionsmitglied. In Einbeck habe er 90 Mitarbeiter geführt.

Nachtrag 01.04.2014: Heute hat sich Minkner auch gegenüber der Einbecker Morgenpost zu seiner Kandidatur geäußert – und die Kandidatur ist kein April-Scherz.

 

(Aktualisiert: 31.03.2014, 19:04 Uhr)

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