Kein Widerspruch zum Planungsrecht

Auf diesem Grundstück will die EWG Mietwohnungen bauen.

Auf diesem Innenstadt-Grundstück will die EWG Mietwohnungen bauen.

Die Stadt Einbeck sieht bei der geplanten Bebauung am Petersilienwasser keinen Widerspruch zum geltenden Planungsrecht. Das hat Bauamtsleiter Frithjof Look dem Anlieger Gerd Hillebrecht schriftlich mitgeteilt, der in der jüngsten Stadtrat-Sitzung eine entsprechende Anfrage gestellt hatte. Hillebrecht hatte auch im Namen weiterer Anwohner Gefahren durch eine einspurige enge Zufahrt zu den Pkw-Stellplätzen der von der Einbecker Wohnungsbau-Gesellschaft (EWG) vorgesehenen Mietwohnungsanlage moniert. Diese Gefahr sieht die Stadt nicht. Der gültige Bebauungsplan sehe zwar eine Verkehrsberuhigung im Blockinnenbereich vor, aber auch die Schließung von Baulücken durch Neubauten und die Möglichkeit der rückwärtigen Erschließung der Grundstücke, erklärte der Bauamtsleiter. Außerdem habe die Bauaufsicht ja auch bereits die Zufahrt zu den vorhandenen Garagen zwischen Petersilienwasser, Münsterstraße und Wolperstraße genehmigt, die ähnlich sei wie die zu den jetzt neu geplanten zwei Wohnhäusern.

Die Stadt Einbeck hat die Baugenehmigung für das Bauprojekt der EWG am Petersilienwasser erteilt. Die Realisierung des Neubaus in zentraler Innenstadtlage rückt damit näher: Die vorgeschalteten archäologischen Arbeiten im Herzen der Innenstadt sollen starten, sobald es die Wetterlage zulässt, kündigte die EWG an. Die Gründung der Gebäude ist für den Sommer angepeilt. Nach den vorbereitenden Maßnahmen wie z.B. Kanalarbeiten und Leitungsanschlüssen sollen dann die Hochbauarbeiten für die 13 Wohneinheiten starten; mit der Fertigstellung der zwei Häuser rechnet der Bauherr im Spätsommer 2017. „Wir freuen uns sehr auf die attraktive Wohnanlage in bester Innenstadtlage“, erklärte EWG-Geschäftsführerin Birgit Rosenbauer. „Die Geschwisterhäuser werden ein Blickfang für die Innenstadt und ein städtebaulicher Impuls sein.“ Ausdrücklich hob sie in einer Pressemitteilung „die hervorragende und vor allem sehr zügige Zusammenarbeit mit der Verwaltung und Politik bei diesem anspruchsvollen Projekt“ hervor.

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