Nach seinem zumindest für die Öffentlichkeit bislang überraschenden Austritt aus der CDU-Ratsfraktion im Dezember ist Ratsherr Dr. Andreas Kroll (50) jetzt der Fraktion der Bürgerliste „Gemeinsam für Einbeck“ (BlGfE) im Einbecker Stadtrat beigetreten. Damit erhöht sich die Zahl der Fraktionsmitglieder auf jetzt fünf. Wie die BlGfE heute mitteilte, habe Kroll die CDU-Fraktion nach reiflicher Überlegung verlassen. Mitglied der CDU ist er weiterhin. Die Entscheidung für den Wechsel zur BlGfE beruhe auf intensiven Gesprächen und einer inhaltlichen Annäherung, die auf gemeinsamen politischen Zielen und Wertvorstellungen basiere, heißt es in einer Presseinformation.
Insbesondere in den Bereichen soziales Engagement und Stadtentwicklung gebe es eine große Schnittmenge der politischen Ansichten. Zudem sei ein respektvoller und harmonischer Umgang innerhalb der Fraktion von Anfang an eine tragende Grundlage für die Entscheidung gewesen, heißt es in der Mitteilung. Dr. Andreas Kroll lässt sich mit den Worten zitieren: „Ich freue mich sehr, meine politische Arbeit nun in einer Fraktion fortzusetzen, die meine Werte und Ziele teilt. Die BlGfE hat mich mit ihrer bürgernahen, transparenten und pragmatischen Arbeitsweise überzeugt. Gemeinsam wollen wir uns für eine konstruktive und nachhaltige Stadtpolitik einsetzen, die die Interessen der Menschen in Einbeck in den Mittelpunkt stellt.“
Die Fraktionsmitglieder der BlGfE heißen Dr. Andreas Kroll willkommen: „Wir haben in den vergangenen Wochen intensive Gespräche geführt und schnell festgestellt, dass wir in vielen Themenfeldern an einem Strang ziehen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Dr. Kroll unsere politische Arbeit fortzusetzen und Einbeck positiv zu gestalten.“ BlGfE-Fraktionsvorsitzender Frank-Dieter Pfefferkorn freut sich ebenfalls auf die Zusammenarbeit mit Dr. Andreas Kroll. „Wir als BlGfE sind offen für alle demokratischen Kräfte, die sich zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Einbeck einbringen wollen, unabhängig von ihrem Parteibuch“, erklärte Pfefferkorn. „Als Einzelratsmitglied hätte Dr. Kroll viel weniger Möglichkeiten, seine Kompetenz einzubringen. So profitieren alle von seinem Erfahrungsschatz, gerade auch im täglichen Umgang mit Menschen im Rahmen seiner hausärztlichen Tätigkeit.“
