Er ist nicht so groß wie ein Lkw oder ein Unimog, aber größer als ein Kleintraktor oder eine Pritsche: Der neue Kompaktgeräteträger der Firma Hansa schließt beim Kommunalen Bauhof die Lücke zwischen Groß- und Kleinfahrzeug, ist dazu besonders wendig und vielseitig verwendbar. Dem Betriebsausschuss für den Kommunalen Bauhof des Einbecker Stadtrates wurde das rund 225.500 Euro teure Fahrzeug mit Feuchtsalzstreuautomat und Keilräumpflug jetzt vorgestellt. Zur bereits erworbenen Ausstattung gehört auch noch statt Pflug eine Frontkehrmaschine. In den nächsten Monaten soll das Fahrzeug vor allem im Winterdienst zum Einsatz kommen, wo es für den immer geringer werdenden Platz auf den Straßen geeigneter ist, sagte Bauhof-Leiter Dirk Löwe.
Das Multifunktionsfahrzeug mit Feuchtsalzstreuer mit einem Fassungsvermögen von 1,2 Kubikmeter Salz und 600 Liter Sole kann laut Löwe mit einmal nachladen je nach Wintergrad die Ortschaften Vogelbeck oder Salzderhelden abstreuen. Die Allradlenkung und der so genannte Hundegang, also die parallele Verschiebung der vorderen und hinteren Achsen, um seitlich fahren zu können, ermöglichen eine besondere Wendigkeit. Mit seiner Zuladung (3550 Kilo) und durch seine geringen Maße (1,72 Meter breit, 4,65 Meter lang) kann das Fahrzeug auch auf Friedhöfen und auf den Spielplätzen gut eingesetzt werden, beispielsweise bei Einebnungen von Gräbern oder dem Austausch von Sand. Hinzu kommt ein geringer Bodendruck durch die Reifenbreite (440/50 R17), erläuterte Bauhof-Leiter Dirk Löwe. Im Vergleich zum ebenfalls noch eingesetzten Unimog bietet der neue Hansa-Kompaktgeräteträger APZ 1003 L eine Verringerung der Spurbreite um 69 Zentimeter und eine Verbreiterung der Reifen um 7,5 Zentimeter. Später soll auch noch zum Beispiel ein Mähgerät hinzu gekauft werden, wodurch das Multifunktionsfahrzeug neben Räumpflug und Kehrmaschine noch flexibler eingesetzt werden könnte.

