Ortsdurchfahrt Altendorfer Tor: Nach Förderzusage können Detailplanungen beginnen

(c) Foto: Frank Bertram

Die Stadt Einbeck profitiert vom neuen Jahresprogramm 2026 des Landes Niedersachsen zur Förderung kommunaler Straßen. Mit dem Ausbau des Altendorfer Tor (Ortsdurchfahrt) zwischen Beverstraße und Kapellenstraße in Einbeck fließen gezielt Landesmittel in die Verkehrsinfrastruktur vor Ort. Landesweit stehen über 75 Millionen Euro für kommunale Straßen- und Radwegprojekte bereit. Das Land Niedersachsen hat dafür jetzt insgesamt 59 neue Projekte freigegeben, mit denen Investitionen von rund 133 Millionen Euro ausgelöst werden sollen. „Das sind gute Nachrichten“, erklärte der SPD-Landtagsabgeordnete René Kopka (Einbeck). „Dass das Land hier investiert, stärkt unsere Region nachhaltig. Für unsere Kommunen bedeutet das echte Planungssicherheit.“

Der Stadtverwaltung Einbeck freut es, dass vom Land Niedersachsen Fördermittel für die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Aussicht gestellt werden. „Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in der Stadt Einbeck geleistet“, erklärte Baudirektor Jens Ellinghaus auf Anfrage. Nachdem die Stadt Einbeck nach einer Vorprüfung positive Signale erhalten habe, Finanzhilfen nach dem Gesetz über Zuwendungen des Landes zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden (Niedersächsisches Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz NGVFG) beantragen zu können, hat der Stadtrat der Finanzplanung für das Projekt im Doppelhaushalt zugestimmt und für 2026 und 2027 bislang rund vier Millionen Euro eingeplant. Abhängig vom Straßenzustand und der Verfügbarkeit von Finanzmitteln soll in den kommenden Jahren eine Sanierung auf kompletter Länge der Ortsdurchfahrt stattfinden. Ziel ist es, diese Verkehrsader als wichtige Infrastruktur in seiner Gesamtheit umfassend und langfristig zu modernisieren. Dazu wurden mehrere Bauabschnitte gebildet. Der erste Bauabschnitt ist der Bereich zwischen Kapellenstraße und Beverstraße.

Mit Zustimmung des Fördermittelgebers und der jetzt erfolgten Genehmigung des Doppelhaushalts 2026/27 werden die Detailplanungen in Zusammenarbeit mit Stadtwerke, Stadtentwässerung und weiteren Leitungsträgern vorbereitet und ausgeschrieben, berichtet der Baudirektor. Erst mit dieser Detailplanung können die Kosten für die Einzelabschnitte konkretisiert werden. Ellinghaus weißt darauf hin, dass es sich um ein sehr umfassendes und langjähriges Projekt handelt, und die Planungen und Kostenermittlungen fortlaufend aktualisiert werden müssen, niemand könne abschätzen, wie sich die Kosten im Bausektor in den nächsten Jahren entwickeln werden. Frühestens ab 2027 sei mit ersten Bautätigkeiten zu rechnen.

(c) Foto: Frank Bertram
Die Ortsdurchfahrt soll saniert werden, für den Abschnitt des Altendorfer Tor zwischen den Kreuzungen Beverstraße und Kapellenstraße gilt die Förderung.