Der Einbecker Seniorenrat hat sich für seine vom 1. Januar 2026 bis 31. Dezember 2029 dauernde Wahlperiode konstituiert. Das 13-köpfige Gremium, das auf die Interessenlagen älterer Menschen aufmerksam machen und sich für die Gleichstellung der älteren Generation mit anderen Altersgruppen einsetzen will, traf sich dafür im Rheinischen Hof, wo die Mitglieder vom stellvertretenden Bürgermeister Detlef Martin förmlich verpflichtet wurden. An der Spitze des Seniorenrates steht jetzt Lothar Dolle, der bislang Stellvertreter war und auf Jürgen Sörries folgt. Dieser hatte bei den Wahlen Ende November nicht wieder kandidiert.

Detlef Martin, der als stellvertretender Bürgermeister die Verpflichtung der neu gewählten Seniorenratsmitglieder vornahm, dankte für die bisherige Arbeit und wünschte dem neuen Seniorenrat kluge Entscheidungen. „Seien Sie auch manchmal unbequem.“ Auf Probleme oder Missstände hinzuweisen, sei nicht immer angenehm. Martin wünschte sich, dass der Seniorenrat mit der Ratspolitik im Dialog bleibe und sich weiter engagiere, auch wenn es manchmal nur kleine Schritte seien. Die Wahlen im November seien zäh gewesen, das zu sagen gehöre zur Wahrheit dazu, man habe Schwierigkeiten gehabt, die 13 Sitze des Gremiums zu besetzen. So ein nachlassendes Engagement kenne man eigentlich nur bei Jüngeren, erinnerte Detlef Martin. Der scheidende Vorsitzende Jürgen Sörries sagte, die fünf ausgeschiedenen Mitglieder hätten in freien, demokratischen Entscheidungen für sich entschieden, nicht wieder zu kandidieren. Er dankte allen für ihre Arbeit.
Der neue Vorsitzende Lothar Dolle dankte seinem Vorgänger, Jürgen Sörries habe den Vorsitz vor sechs Jahren in schwierigen Zeiten übernommen. Dolle kündigte an, die Richtlinie über die Bildung und Tätigkeit des Einbecker Seniorenrates überarbeiten zu wollen, nachdem sich bei den Wahlen fast zu wenig Kandidierende gefunden hätten. Die Arbeit des Seniorenrates müsse in der Bevölkerung noch stärker sichtbar und verankert werden. Er wünschte sich, dass alle im Seniorenrat gemeinsam am gleichen Strang ziehen. Ende des Jahres soll wieder der Einbecker Seniorenpreis verliehen werden, darum werde sich ein Arbeitskreis kümmern, sagte Dolle. Als nächste Aktion findet im März der Seniorenfilm-Nachmittag statt.
Die Wahlen zum neuen Vorstand des Seniorenrates brachten insgesamt folgende Ergebnisse: Vorsitzender Lothar Dolle (9 Ja, 1 Nein, 1 Enthaltung), Stellvertreter Dieter Berlin (10 Ja, 1 Nein) und Hartmut Henne (10 Ja, 1 Enthaltung). Schriftführer Rudolf Anders (10 Ja, 1 Enthaltung). Beisitzer Irene Strohmeyer (8 Ja, 3 Enthaltungen) und Jürgen Herbst (9 Ja, 2 Enthaltungen).
Mitglieder des Seniorenrates 2026 bis 2029 sind: Rudolf Anders (Einbeck), Dieter Berlin (Einbeck), Udo Bertram (Einbeck), Jörg Bierbaum (Sülbeck), Lothar Dolle (Rittierode), Hartmut Henne (Dassensen), Jürgen Herbst (Einbeck), Waltraud Kodalla (Vogelbeck), Johannes Lange (Iber), Ernst-August Lühmann (Einbeck), Ernst Detlev Schulte (Greene), Irene Strohmeyer (Naensen), Paul Zaft (Rittierode). Bei der Konstituierung fehlten Waltraud Kodalla und Ernst Detlev Schulte, sie werden bei nächster Gelegenheit verpflichtet.
Kooptierte Mitglieder des Seniorenrates im Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung bleiben Dieter Berlin und im Ausschuss für Tourismus und Wirtschaftsförderung Jürgen Herbst. Neu in den Ausschuss für Jugend, Familie und Soziales entsandt wurde Ernst-August Lühmann.
Verabschiedet wurden aus dem Seniorenrat Ilka Dirnberger, Marina Goslar, Dietlind Ostermann, Axel Probst und Jürgen Sörries. Sie hatten nicht wieder kandidiert. Stellvertretender Bürgermeister Detlef Martin und die Vorsitzende des Ausschusses für Jugend, Familie und Soziales, Eunice Schenitzki, dankten den Frauen und Männern für ihre Arbeit in dem Gremium.
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