Nach der Wahl in Einbeck: Wer im neuen Stadtrat sitzt – und wer nicht mehr

Der neu gewählte Stadtrat der Wahlperiode 2026 bis 2031, der sich am 4. November konstituieren wird, setzt sich aus 36 Ratsmitgliedern zusammen. Hinzu kommt der neue Bürgermeister René Kopka. Wer ist drin? Wer nicht? Wer nicht mehr? Ein erster Überblick.

Die SPD bleibt größte Fraktion mit 12 Sitzen, gefolgt von der CDU (7 Sitze), der AfD (6 Sitze), BlGfE (4 Sitze), Grüne (3 Sitze), Die Unabhängigen (2 Sitze), FDP (1 Sitz), Linke (1 Sitz). Das hat der Gemeindewahlausschuss am Mittwoch auch offiziell so festgestellt. Bei der Kommunalwahl 2021 führte das Ergebnis (hier) zu rechnerisch folgender Zusammensetzung des Stadtrates: SPD 14 Sitze, CDU 10 Sitze, BlGfE 4 Sitze, Grüne 3 Sitze, AfD 2 Sitze, FDP 2 Sitze, Kloss 2 Sitze, Linke 1 Sitz. Ein Sitz beim Einzelbewerber Kloss blieb unbesetzt. Zum Ende der Wahlperiode 2021-2026 hatte sich die Zusammensetzung deutlich verändert: SPD 15 Sitze, CDU 8 Sitze, BlGfE 5 Sitze, Grüne 3 Sitze, AfD 2 Sitze, FDP 2 Sitze, Kloss 1 Sitz, Breuker 1 Sitz.

Die SPD-Fraktion hat drei Neulinge (Lene Garus-Jochumsen, Daniel Altmann, Ariane Haberstumpf) in ihren Reihen und mehrere erfahrene Schwergewichte verloren: Das sind Ratsvorsitzender Frank Doods (Kreiensen), Dennie Klose (Einbeck) und Christine Jordan (Vogelbeck), alle hatten nicht mehr kandidiert, sowie Gerhard Mika (Naensen), Rita Moos (Einbeck) und Horst Nennmann (Holtensen), die den Einzug verpassten. Offiziell müssen alle Ratsmitglieder noch die Wahl annehmen. Dann wird es dazu kommen, dass der ebenfalls in den Rat gewählte neue Bürgermeister René Kopka auf sein Ratsmandat verzichtet, wodurch der erste Nachrücker zum Zuge kommt. Das wäre nach den Regularien des Wahlgesetzes Ulrich Minkner.

Die CDU-Fraktion hat zwei Neulinge (Frederic Otto und Christoph Bretschneider) und in ihren Reihen mehrere bekannte Namen verloren: Die bisherigen Ratsmitglieder Horst Jürgens (Vogelbeck), Maren Root (Drüber) und Dr. Olaf Städtler (Einbeck) schafften den Einzug nicht mehr, Carsten Pape (Wenzen) hatte nicht mehr kandidiert.

Über die in ihrer Größe verdreifachte AfD-Fraktion ist leider bislang wenig bekannt, die zwei bisherigen Ratsherren Andreas Jakob (Iber) und Dirk Küpper (Negenborn) haben den Einzug wieder geschafft.

Bei der Bürgerliste „Gemeinsam für Einbeck“ (BlGfE) ist Ernst-Christoph Pralle (Greene) nicht mehr dabei, er kandidierte nicht wieder. Die vier künftigen Ratsmitglieder saßen bereits im Stadtrat; Dr. Andreas Kroll hatte 2021 noch für die CDU den Einzug in den Einbecker Stadtrat geschafft, er war erst 2025 aus der CDU-Fraktion ausgetreten und hatte sich der BlGfE angeschlossen.

Die Grünen-Fraktion besteht aus zwei Neulingen (Hannah Fleetwood und Karl-Heinz Nikolai) und dem bisherigen Ratsherrn Manfred Helmke (Wenzen). Die bisherigen Ratsmitglieder Marion Christ (Einbeck) und Maurice Christ (Einbeck) schafften den Einzug in den Rat nicht wieder.

Komplett neu sind die Ratsherren der FDP und der Linken. Während es die bisherigen FDP-Ratsmitglieder Margharet Feldgiebel und Hilmar Kahle unter dem Dach der Unabhängigen (DU) nicht in den Rat geschafft haben, war die Linke zuletzt überhaupt nicht mehr im Stadtrat vertreten. 2021 hatte die Linke noch ein Mandat erreicht, die Nachrückerin während der Wahlperiode, Tanja Fischer, sitzt heute für die SPD im Stadtrat.

SPD

Marcus Seidel, Lene Garus-Jochumsen, Tanja Fischer, Daniel Altmann, Dirk Heitmüller, Klaus-Reiner Schütte, Detlef Martin, Andreas Fillips, Nicholus Otunga, Eunice Schenitzki, Ariane Haberstumpf, Nachrücker für René Kopka (wahrscheinlich Ulrich Minkner).

CDU

Frederic Otto, Dirk Ebrecht, Antje Sölter, Heinz-Hermann Wolper, Christoph Bretschneider, Beatrix Tappe-Rostalski, Karsten Armbrecht.

AfD

Dirk Küpper, Hans-Jürgen Jansen, Andreas Jakob, Sarah Hagemann, Jörg Haase, Hans Peter Müller.

BlGfE

Dirk Strohmeyer, Dr. Andreas Kroll, Frank-Dieter Pfefferkorn, Petra Bohnsack.

Grüne

Manfred Helmke, Hannah Fleetwood, Karl-Heinz Nikolai.

Die Unabhängigen (DU)

Alexander Kloss, Helmar Breuker

FDP

Marcel Bufi.

Foto: FDP
Marcel Bufi.

Linke

Jan Ebeling.

Foto: Die Linke
Jan Ebeling.

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