Warten auf SEPA

Gespannt wartet die Einbecker Politik (und nicht nur die) auf Antworten aus Stuttgart, vom Investor des Projekts auf dem Neustädter Kirchplatz. Der hatte die Ratsmitglieder (und nicht nur die) zuletzt mit Insolvenz-Informationen aufgeschreckt, die aber auf das Einbecker Vorhaben keinen Einfluss haben sollen. Wie Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek heute auf Anfrage aus der jüngsten Sitzung des Verwaltungsausschusses berichtete, gab es am 11. Juni ein Gespräch zwischen Investor SEPA und der Stadt Einbeck. Vorgestellt wurde diesem der Zeitplan für den vorgesehenen Architektur-Wettbewerb. Die SEPA habe sich jetzt noch ein Zeitfenster ausbedungen, um über diese Wettbewerb-Projektierung mit ihren Mietern zu sprechen. In den nächsten Tagen rechnet die Stadt mit Antworten aus Stuttgart. Bis Ende des Monats Juni sollen die Mieter-Zusagen gebunden sein; ob die potenziellen Mieter noch länger warten können oder wollen, ist offen. Bis dahin wartet Einbeck gespannt auf SEPA.

Nachtrag 25.06.2014: Wie Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek in der heutigen Stadtratssitzung erklärte, gibt es bis dato noch keine Äußerung der SEPA. Die Stadt habe in dem Gespräch am 11. Juni die siebenmonatige Dauer für den Ideenwettbewerb vorgestellt, die SEPA daraufhin erklärt, diese Projektverlängerung mit den Mietern abklären zu wollen. Wenn es zu dem Wettbewerb komme, werde man vorab beim Landesamt für Denkmalpflege eine schriftliche Zustimmung einholen, sagte die Verwaltungschefin. Vor Monaten war das Planungsverfahren erheblich ins Stocken geraten, da es zwischen Landesamt, Ministerium und Rathaus offenbar zu Kommunikationsschwierigkeiten gekommen war.

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