CDU interessiert sich für Sport in schwierigen Zeiten

Die Voraussetzungen sind gut und in den vergangenen Jahren in vielen Stunden eigener Leistung aufgebaut worden. Das Vereinsheim des Einbecker Sportvereins (ESV) mit seinen Räumen ist ein Ort des Sports, erfuhren und sahen Mitglieder der Einbecker CDU bei einem coronabedingt kurzen Rundgang mit Abstand und Maske. Und doch kann er zurzeit nur eingeschränkt genutzt werden. Über aktuelle Probleme in der Corona-Pandemie und die Vernetzung zwischen Sport und Kommunalpolitik sprachen die Christdemokraten mit dem Vorstand des ESV.

Mitglieder der Einbecker CDU haben den Einbecker Sportverein (ESV) besucht.

Noch ist Sommer, und mehrere Sportgruppen des ESV können sich im Freien treffen, entweder auf dem Sportplatz oder auf der Wiese hinter dem Vereinsheim. Denn Sporthallen oder auch einige Räume des ESV-Gebäudes sind in Corona-Zeiten zu eng für sportliche Aktivität von Gruppen mit Abstandsregeln. Die Jahreshauptversammlung des ESV konnte in diesem Jahr ebenso wenig bislang stattfinden wie die Helferparty, berichtete Co-Vorsitzender Jürgen Herbst. Für das gezeigte Verständnis der Mitglieder sei man sehr dankbar. Wie es im Herbst/Winter mit dem sportlichen Vereinsleben weitergehen könne unter den Bedingungen der Corona-Pandemie, sei noch mit viel Ungewissheit behaftet. Nach den Sommerferien sollen erste Gruppenaktivitäten wieder stattfinden. Bislang habe nur ein Mitglied von insgesamt mehr als 1200 Mitgliedern seinen Beitrag zurück verlangt – was vereinsrechtlich nicht möglich ist.

Die Räume sahen sich die CDU-Mitglieder bei ihrem kurzen Rundgang mit Maske und Abstand an. Das Gespräch der großen Gruppe fand dann aus Platzgründen drinnen und draußen bei geöffneten Fenstern statt. Heidrun Hoffmann-Taufall dankte für die CDU dem Einbecker Sportverein für seinen Beitrag für eine sportliche Stadt Einbeck. Investition in Gesundheit mache sich auch volkswirtschaftlich bemerkbar. Außerdem leiste der ESV einen wichtigen Beitrag bei der Sozialisation und Integration vor allem von Kindern und Jugendlichen. Immer mehr Kinder bewegten sich leider viel zu wenig.

ESV-Co-Vorsitzender Wulf Mißling dankte für den Besuch der CDU, man habe neue Ansprechpartner in der Politik gefunden, eine Vernetzung sei immer wichtig und politische Kontaktpflege zum Wohle aller. Antje Sölter (CDU) betonte, jedes Ratsmitglied sei für Belange des Sports gerne jederzeit ansprechbar. Die CDU habe außerdem den Fachausschuss-Vorsitz für Sport im Stadtrat inne.

Das 360 Quadratmeter große ESV-Vereinsheim ist ein ehemaliger städtischer Kindergarten am Lönsweg, den der Sportverein in den vergangenen Jahrzehnten in drei Bauphasen zur heutigen Qualität aus- und umgebaut hat. Mehrere Tausend Stunden Eigenleistung von Vereinsmitgliedern stecken in dem Gebäude, das Geschäftsstelle und Sportstätte gleichzeitig ist. Vor vier Jahren konnte der ESV auch das Erbbau-Grundstück von der Stadt Einbeck übernehmen, berichtete Co-Vorsitzender Wulf Mißling. Der ESV ist 2006 durch eine Fusion der Vereine SV Eintracht und TC Einbeck entstanden, hat zurzeit 13 Abteilungen und 1255 Mitglieder.

Rundgang mit Maske und Abstand durch das Sportheim des ESV.