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Kreistag entscheidet: Privatunternehmer soll Goetheschule neu bauen und Altbau sanieren

(c) Foto: Frank Bertram

Portal des Altbaus der Goetheschule Einbeck. Foto: Frank Bertram

Der Northeimer Kreistag hat sich einstimmig bei drei Enthaltungen aus der SPD-Fraktion dafür entschieden, die Bauarbeiten an der Goetheschule an einen Privatunternehmer zu vergeben (ÖPP-Modell). Die Gesamtleistung soll im Februar 2026 ausgeschrieben werden, die Bauarbeiten sollen dann im Sommer 2027 beginnen, sobald die Baugenehmigung vorliegt. Mit einer Fertigstellung wird im Mai 2030 gerechnet. Die seit Jahren geplanten Baumaßnahmen an der Goetheschule Einbeck werden mit rund 49 Millionen Euro voraussichtlich doppelt so teuer wie zuletzt angegeben. Allerdings wird auf Grundlage einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung jetzt auch mit einer rund 1000 Quadratmeter größeren Fläche gerechnet, außerdem mit einem größeren und länger benötigten Interimsbau am Stadion während der mehrjährigen Umbauphase des Gymnasiums.

„Es geht um einen modernen Schulstandort“, begründete Nadine Seifert-Doods (SPD) die umfangreichen Arbeiten, da werde nicht nur ein Gymnasium mit ihrem denkmalgeschützten Altbau „ein bisschen aufgehübscht“, sondern eine zukunftsfähige Schule gebaut. Dem stimmte auch Werner Thiele (CDU) zu, die Variante mit dem Generalunternehmer, an den der Landkreis Planung und Bau delegiere, sei „schneller, billiger und verwaltungsschonender“. Mit einem ÖPP-Modell habe der Landkreis beispielsweise an der BBS Einbeck sehr gute Erfahrungen gemacht, sagte Christian Grascha (FDP). Auch Norbert Nissen (Grüne) sprach sich für die Privatunternehmer-Lösung aus, da gebe es weniger Unwägbarkeiten und man komme schneller zu einem Ergebnis.

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