Bildmangel

Bildmangel. Auf der Giebelwand befand sich...

Bildmangel. Auf der Giebelwand befand sich…

...dieses Graffiti-Bild der Street-Art-Meile 2015. Archivfoto

…dieses Graffiti-Bild der Street-Art-Meile 2015. Archivfoto

Mit einem Male war das im vergangenen Sommer an der Giebelwand des Neuen Rathauses aufgetragene Graffiti nicht mehr da. Übermalt. Gedämmt. Eine „Nacht-und-Nebel-Aktion“? Keineswegs. Die Angelegenheit hat zu tun mit dem Erwerb der Immobilie durch die Stadt Einbeck, den der Stadtrat im Dezember beschlossen hatte. Den entsprechenden Kaufvertrag hat die Bürgermeisterin am 29. Januar in Hannover bei einem Notar unterzeichnet. Der Eigentümer, und das ist noch nicht die Stadt, arbeitet nach den Worten der Rathauschefin zurzeit noch eine im Kaufvertrag enthaltene „Mängelliste“ ab, zu der auch die Dämmung der westlichen Fassadenfront des Neubauteils gehöre. „Es bleibt abzuwarten, ob alle durch den Rat der Stadt beschlossenen und entsprechend vertraglich festgelegten Bedingungen erfüllt werden und der Kauf samt anschließendem Eigentumsübergang damit wirksam wird“, erklärte Dr. Sabine Michalek zu Beginn der Ratssitzung am Donnerstag. Im Wesentlichen geht es dabei ums Geld, um die notwendige Kreditsumme zu den vom Rat bestimmten Konditionen; auch um die eingetragene Grundschuld. Das stand alles nach meinen Informationen im nicht-öffentlichen Teil auf der Tagesordnung. Zu Ergebnissen ist aber noch nichts bekannt geworden. Erst wenn das Geld fließt, ist der Eigentumsübergang möglich.

„Young Art“ hat es als Riesenchance gesehen, einen gut 18 Meter hohen Hausgiebel zu gestalten. Diese habe man genutzt, doch Street-Art sei vergänglich – „das ist ein Teil der Show“, heißt es in einem aktuellen Facebook-Kommentar mit einem Versprechen: Zur Street-Art-Meile 2016 werden neue eindrucksvolle Bilder in Einbeck entstehen. Ob auch am Rathaus, kann dann wahrscheinlich die Stadt entscheiden.

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