Wieselburgs Neugier auf Einbeck

Vor zwei Jahren war noch alles neu. Und auch beim Besuch aus dem niederösterreichischen Wieselburg in Einbeck an diesem Wochenende ist noch vieles neu. Umso größer ist die Neugier bei unserer “geerbten” Partnerstadt nach der Fusion Einbecks mit Kreiensen. Das wird nicht zuletzt daran deutlich, dass sich die Größe der Delegation nahezu verdoppelt hat: 29 Frauen und Männer, vor allem Ratsmitglieder, haben nach gut neun Busstunden Einbeck erreicht. Aus der Vorfreude vor zwei Jahren sei eine Freude geworden, sagte Wieselburgs Bürgermeister Günther Leichtfried heute am Willkommensabend in der wohl schönsten Jugendstilvilla Einbecks, dem einstigen Wohnhaus des Fahrrad-Versandkönigs August Stukenbrok. Und möge die Struktur zwischen der als Verein organisierten Einbecker Einrichtung und der städtischen Musikschule Wieselburg auch unterschiedlich sein, so Leichtfried: Musikalisch müsse sich Einbeck keinesfalls hinter Österreich verstecken, lobte der Bürgermeister nach mehreren Kostproben durch Mendelssohn-Musikschüler: „Sie leben Musik.“ Da mochte sich seine Einbecker Amtskollegin Dr. Sabine Michalek nur anschließen. Die Wieselburg-Partnerschaft mit der ehemaligen Gemeinde Kreiensen besteht bereits seit 1987. Das Besuchsprogramm startete mit einem Empfang in der Mendelssohn-Musikschule, auf der weiteren Agenda stehen Besuche bei KWS, im PS-Speicher und auf der Heldenburg, außerdem eine Fahrt mit dem „Ilmeblitz“-Triebwagen auf der bald wieder für regelmäßigen Personenverkehr reaktvierten Schienentrasse von Einbeck nach Salzderhelden. Der traditionelle Empfang der Gemeinde findet im Gasthaus Ernst “auf’m Saale” in Ahlshausen statt.

Sören Schirmer am Flügel beim Auftaktempfang in der Mendelssohn-Musikschule.

Sören Schirmer am Flügel beim Auftaktempfang für die Wieselburg-Delegation in der Mendelssohn-Musikschule.

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