CDU-Fragenkatalog zum Rathauskauf

Neues Rathaus in Einbeck. Archivfoto

Das Neue Rathaus in Einbeck am Ostertor. Archivfoto

Die CDU-Fraktion lässt beim Rathauskauf nicht locker. Sie hat jetzt der Verwaltung und Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek einen Fragenkatalog zugeleitet und bleibt ansonsten bei ihrer Haltung: Kein Kauf zu dem aktuellen Preis und zu den derzeit diskutierten Bedingungen. Insbesondere der debattierte Kaufpreis von mehr als neun Millionen Euro für das unter Denkmal stehende Gebäude betrachtet die CDU als „absurd zu teuer“, wie Fraktionsvorsitzender Dirk Ebrecht in einer Pressemitteilung (CDU-PM_Neues Rathaus_Fragenkatalog) schreibt. Marktwert-Betrachtungen von Gutachtern sehen laut CDU den Wert um mehrere Millionen Euro niedriger. Weil es eine Reihe von Fragen, Ungereimtheiten und Informationsdefizite rund um das Thema Neues Rathaus gebe, habe seine Fraktion einen Katalog mit mehr als 20 Fragen vorgelegt und diesen auch den anderen Fraktionen übermittelt, erklärte Ebrecht. Sollte es rechtlich machbar sein, will die CDU den Fragenkatalog auch der Öffentlichkeit zugänglich machen. Das werde zurzeit geprüft, teilte dazu Ebrecht mit. Den Bürgern wolle man gerne ein höheres Informations- und Mitspracherecht einräumen. „Wenn für den Möncheplatz ein Bürgerbegehren nötig war, dann will man hier mehr als neun Millionen Euro quasi im Vorbeiflug ausgeben? Nicht mit uns“, lässt sich Ebrecht zitieren. Die Christdemokraten möchten noch vor der nächsten Ratssitzung im Dezember Antworten auf ihre Fragen. Nach aktuellen Planungen soll der Rathauskauf auf der Tagesordnung des Stadtrates im Dezember stehen.

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