Weisensees Wahlplakate

Es sind nicht die ersten, die Plakate mit dem Konterfei von SPD-Mann Dirk Heitmüller hängen schon seit einigen Tagen an vielen Laternenmasten im gesamten Stadtgebiet. Aber es sind die (bislang) größten Wahlplakate für die Bürgermeisterwahl, die Dr. Claudius Weisensee jetzt vorstellte. Für das letzte Segment nahm der 40-Jährige fotowirksam den Kleisterbesen in die Hand. Mit dabei waren Unterstützer aus der FDP und den Grünen.

Kraftvoll: Bürgermeisterkandidat Dr. Claudius Weisensee mit Unterstützern von FDP und Grünen am ersten Großflächenplakat vor dem Festplatz am Kohnser Weg.

Insgesamt zehn Großflächen-Plakate im Format 3,60×2,52 Meter gibt es von Dr. Claudius Weisensee. In den letzten Wochen vor der Wahl wird das Motiv noch einmal ausgetauscht, ebenso der Slogan. Hinzu kommen sollen rund 300 Laternen-Plakate und 30 kleinere Plakatmotive für die “Dreiecke” um Laternen in der Fußgängerzone.

“Entscheidend ist: Wer kann Zukunft?” steht im FDP-Look auf den Plakaten. Das FDP-Logo sucht der Betrachter vergeblich. Das ist Absicht, erläutert Claudius Weisensee. Schließlich sei er der FDP-Bürgermeisterkandidat, der auch von den Grünen unterstützt werde und ein parteiübergreifendes Angebot an die Wähler machen möchte.

Inhaltlich möchte Claudius Weisensee mit den Plakatmotiven Bezug auf sein Wahlprogramm, seine Ausbildung und seinen bisherigen fachlichen Werdegang nehmen. Der Bürgermeisterkandidat hat seine Programmatik auf Einbeck im Jahr 2030 ausgerichtet. Der Verweis auf das “Können” des Kandidaten knüpft an seine berufliche Ausbildung und Tätigkeit als Verwaltungsjurist am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe an. Zum Öffentlichen Recht und zur Verwaltung habe er in verschiedenen Funktionen in verschiedenen Behörden Erfahrungen sammeln können, sagt der 40-jährige Oberregierungsrat, der aus Einbeck stammt. Darauf bezieht sich der Slogan “Einer, der auszog, zurückzukehren”.

Packt an: Claudius Weisensee vollendet die erste Plakat-Großfläche.