Landtagswahlkampf: Althusmann und Lindner nacheinander am 24. September in Einbeck

Seinen vorläufigen Höhepunkt erlebt der Landtagswahlkampf am 24. September in Einbeck: Nacheinander sind an dem Sonnabend auf dem Marktplatz und auf dem Hallenplan die Spitzenkandidaten der CDU und FDP zu Besuch, außerdem Bundesfinanzminister Christian Lindner.

Die Kreis-CDU kündigte heute einen Besuch von CDU-Wirtschaftsminister und Spitzenkandidat Bernd Althusmann am 24. September in Einbeck an. Er macht bei seiner niedersachsenweiten „Marktplatz-Tour“ um 10 Uhr auf dem Einbecker Marktplatz Station. Mit dabei dürften die CDU-Spitzenleute sein, darunter CDU-Landtagskandidat Dr. med. Andreas Kroll.

Ebenfalls am 24. September findet ab 13.30 Uhr eine Großveranstaltung des FDP-Bezirksverbandes Südniedersachsen mit Bundesfinanzminister und FDP-Bundesvorsitzenden Christian Lindner sowie dem niedersächsischen FDP-Spitzenkandidaten bei der Landtagswahl, Stefan Birkner, auf dem Hallenplan statt. „Als örtlicher Abgeordneter freue ich mich, dass Christian Lindner nach Einbeck kommt und uns im Wahlkampf unterstützt“, sagt FDP-Landtagsabgeordneter Christian Grascha.

Bernd Althusmann (CDU) und Christian Lindner (FDP). Fotos: CDU/FDP
Bernd Althusmann (CDU) und Christian Lindner (FDP). Fotos: CDU/FDP

2 Gedanken zu „Landtagswahlkampf: Althusmann und Lindner nacheinander am 24. September in Einbeck

  1. Kommt Herr Lindner denn in seinem privaten Porsche oder in seinem
    Dienstwagen mit Chauffeur? Wird er private Fotos von seiner bescheidenen Hochzeitsfeier auf Sylt einschließlich einer Liste seiner prominenten Gäste mitbringen und mit seiner hoch entwickelten Fachkompetenz als Finanzminister in Berlin erklären können, welche Kosten den Steuerzahlern für den aufwendigen Personenschutz der A- bis C- Politikprominenz entstanden sind? Wie viele Staatsschützer und Polizisten haben Überstunden leisten müssen, um diese illustre Gesellschaft vor ein paar Punks und deren frechen Sprüchen zu „schützen“? Wie blöde müssen Angehörige aus der Gruppe der Promis sein, um sich als unbezahlte Statisten für eine total gefakete kirchliche Trauung des Ehepaars Lindner medial verwursten zu lassen? Sind die christlichen Kirchen inzwischen so weit, dass sie das Geschäftsmodell von Parkhäusern oder Stundenhotels übernommen haben?
    Bedingt mildernde Umstände billige ich bestenfalls dem CDU – Oppositionsführer Friedrich Merz zu, der zur Erhaltung seiner Pilotenlizenz eine Mindestzahl an jährlich unfallfrei zu absolvierenden Flugstunden nachweisen muss. Ich verstehe, dass Merz strategisch denkt und sich schon einmal bei der FDP einschmeicheln will, sollte die Ampelkoalition mit dem Wischi-Waschi EX&CUM Kanzler Scholz und einer Ansammlung von fragwürdigen SPD Ministern und Ministerinnen (Ausnahme: Hubertus Heil) vorzeitig zum Abgang gezwungen werden. Ich hoffe aber – und bin ziemlich sicher – dass die FDP in ihrer jetzigen personellen und programmatischen Aufstellung hier und im Bund entweder den Sprung über die 5% Hürde nicht oder bestenfalls mit großer Mühe schafft.
    Der in Einbeck für die FDP kandidierende Kandidat Christian Grascha hat nicht die Spur einer Chance, das Direktmandat für den Landtag zu gewinnen – daran wird die Wahlkampfunterstützung durch den frisch getrauten Parteivorsitzenden Lindner und die in der FDP vereinte Gemeinschaft der Herrenfahrer ab 250 PS aufwärts nichts ändern. Aber wir sollten darüber nachdenken, unser verquollenes, also typisch deutsches, Wahlrecht so zu ändern, dass nur der oder die Gewinner(in) das Mandat in ihrem oder seinen Wahlkreis bekommt. Weiterhin gehört dazu, dass die Wahlberechtigten zuvor im Rahmen von Vorwahlen (primaries) darauf Einfluss nehmen können, welche Kandidaten überhaupt auf den Listen in welcher Rangfolge auftauchen. Sowohl die SPD als auch die CDU haben große Probleme damit, intellektuell und personell den überfälligen Sprung aus den goldenen 50er Jahren ins 21. Jahrhundert zu schaffen. Wir Wählerinnen und Wähler sind deshalb aufgerufen, diesen Dauerschnarchern per Stimmzettel den überfälligen Weckruf zukommen zu lassen. Merke: Wahltag ist Zahltag – und wäre es nicht schön, wenn es uns gelänge, den gewiss ehrenwerten Kandidaten Grascha aus dem dreifach gepolsterten Elfenbeinturm eines Landtagsabgeordneten ins wirkliche Leben zurück zu holen, wo die Höhe der bezahlten Vergütung u.a. von der beruflichen Qualifikation, der beruflichen Leistungsfähigkeit, der Innovationskraft und der – in seinem Fall – Außenwirkung in der Sache abhängig ist. Diese Thematik möchte ich hier nur anreißen und nicht vertiefen. Denken Sie aber gern einmal darüber nach – und gehen Sie dann zur Wahl, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger. !

  2. Ach Herr Koch, immer diese schwachen Kommentare durch Sie. Ihren Hass auf die FDP usw. halte ich für blödsinnig.Wie jemand Hochzeit feiert, geht Sie nichts an und Ihr Kommentar ist völlig unpolitisch. Ohne die FDP, die ich nicht gewählt habe, würde unser Schiff weiter untergehen. Bei rot und grün wird mir schlecht. Aber ich vermeide es grundsätzlich, auf eine Personen persönlich einzuschlagen. Dies können anscheinend nur Sie.

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