Die Einbecker SPD hat ihr neues Parteibüro in der Knochenhauerstraße 7 offiziell eröffnet. Viele Interessierte nutzten dabei die Chance, die etwa 60 Quadratmeter großen, barrierefrei erreichbaren Räumlichkeiten am Rande der Fußgängerzone zwischen Juwelier und Kunsthaus kennenzulernen – darunter auch Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek, Vorstandsmitglieder der Einbecker Grünen oder der frühere MdL und SPD-Chef im Landkreis, Uwe Schwarz, mit Ehefrau Franziska. Die regionale Bundestagsabgeordnete und SPD-Unterbezirksvorsitzende Frauke Heiligenstadt und der SPD-Landtagsabgeordnete aus Einbeck, René Kopka, haben mit den Gästen auf die neue Adresse der Sozialdemokraten in Einbeck angestoßen.
Mit dem neuen Standort im Herzen der Stadt möchte die SPD in Einbeck die Nähe zu den Bürgern stärken. Bislang hatte die Partei seit 2017 in der Altendorfer Straße ein Ladenlokal. Die neue Adresse in der Knochenhauerstraße 7 direkt neben dem Kunsthaus hatte zuvor einige Zeit leer gestanden, davor war eine Zeitarbeitsfirma Mieterin. Von der stammt wahrscheinlich auch der Spruch an der Wand, den die Sozialdemokraten als passend übernommen haben: „Wir bewegen Menschen, Menschen bewegen uns.“ In dem Ladenlokal sollen künftig Vorstand- oder Fraktionssitzungen ebenso stattfinden wie Bürgersprechstunden oder kleinere Parteiveranstaltungen. Im Schaufenster informiert die Partei über einen Bildschirm über aktuelle politische Inhalte und Veranstaltungen.
Bereits während des Umzugs habe man gespürt, am neuen Standort wahrnehmbarer zu sein, sagte MdL René Kopka, der auch Vorsitzender der Einbecker SPD ist. Mit dem neuen Büro sei man präsenter und stärker erkennbar in Einbeck und noch ein wenig mehr in die Innenstadt gerückt. Das bisherige Ladenlokal sei teilweise doch etwas beengt gewesen. Kopka dankte besonders der Kernstadt-SPD für die Renovierung der neuen Räume und den gemeinsam geschulterten Umzug, das Team um Rita „Tiny“ und Hermann Moos habe das gut bewältigt. Kernstadt-Abteilungsvorsitzende Rita Moos ist schon ganz angekommen. „Wir haben etwas gefunden, wo wir uns einfach wohlfühlen.“
In Zeiten des schlechtesten Wahlergebnisses der Geschichte für die Partei auf Bundesebene gelte es anzupacken und den Menschen zu zeigen, dass die SPD nicht weit weg agiere, sondern die Partei hier vor Ort sei, sagte die SPD-Vorsitzende im Landkreis Northeim, Frauke Heiligenstadt. Die Anliegen der Menschen aufzunehmen und mitten im Volk mit den Menschen in Kontakt zu kommen, stets ansprechbar zu sein – das gelte bei der SPD seit 1863 unverändert. Die Werte Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit hätten nie an Aktualität verloren, müssten aber auch verteidigt werden. Imponierend sei für sie immer, wie Mitglieder bei Wind und Wetter Verantwortung an Infoständen übernehmen und für den Austausch mit den Bürger bereit seien. Während einer ersten Vorstandssitzung habe die Einbecker SPD direkte Reaktionen der vorbei gehenden Menschen mitbekommen – positive, aber auch negative. Sich stärker zu öffnen und präsenter zu sein – das wünschte Heiligenstadt ihren Einbecker Parteifreunden. Das neue Büro biete dafür eine gute Voraussetzung und sei eine gut erreichbare Anlaufstelle mitten in der Innenstadt.


