Baustellen-Update zum Neustädter Kirchplatz und zum Alten Rathaus

(c) Foto: Frank Bertram

Ob der Winter bereits den Rückzug komplett angetreten hat, ist längst nicht ausgemacht. Der Schnee jedenfalls ist gerade geschmolzen und die Temperaturen im positiven Bereich, da haben in dieser Woche die für jeden sichtbaren Arbeiten auf dem Neustädter Kirchplatz wieder begonnen – planmäßig, wie Baudirektor Jens Ellinghaus auf meine Anfrage betonte. Im Pavillon sind ohnehin die Elektriker und Lüftungsbauer witterungsunabhängig aktiv, auf dem Flachdach kümmern sich die Dachdecker um die Dämmung und Dachabdeckung. Aber auch auf dem großen Platz sind jetzt Bagger dabei, die letzten Waschbetonelemente zu entfernen, dann werden die Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt und die Schottertragschichten erstellt. Im Verwaltungsausschuss des Stadtrates gab es in dieser Woche ein Update der beiden großen Dauerbaustellen Neustädter Kirchplatz und Altes Rathaus. Unmittelbar im Anschluss beantwortete das Rathaus auch meine Fragen zu dem Thema.

Die nächsten Bauschritte betreffen den Abbruch der Waschbetonelemente sowie das weitere Herrichten des Baugrundes bis zur zweiten März-Hälfte. Ab April soll der Technikschacht für das Fontänenfeld gesetzt werden, dann können laut Stadtverwaltung die Pflasterarbeiten beginnen. Die noch verbleibenden archäologischen Grabungen sollen starten, sobald die Steinmaterialien vor dem Amtsgericht auf die vorbereitete Platzfläche umgeschichtet worden sind, voraussichtlich geschieht dieses ab Mitte / Ende März bei entsprechender Witterung. Um einen reibungslosen Betrieb auf der Fläche zu ermöglichen, wurde die so genannte Baustelleneinrichtung – also Container für Werkzeug, Material und Beschäftigte – außerhalb des Baubereiches auf einen Teil der Parkplätze in der Papenstraße verlegt. Diese Fläche soll je nach Bedarf und personeller Besetzung der Baustelle erweitert oder verkleinert werden. „Je besser die Rahmenbedingungen für die Baufirmen sind, desto effizienter kann der Bauablauf sein“, erläutert Baudirektor Jens Ellinghaus. Für die zeitweilig nicht nutzbaren Parkplätze stehe in unmittelbarer Nähe ausreichend Parkraum im Parkhaus zur Verfügung.

Die Farbgestaltung der Fassade des Pavillon gehe aus dem Wettbewerb hervor, erklärte Ellinghaus auf meine Nachfrage. „Es handelt sich um durchgefärbte Sichtbetonelemente – die Farbe wird daher beibehalten.“

(c) Foto: Frank Bertram
Die letzten Reste des Waschbeton-Platzes werden beseitigt.

Am Alten Rathaus am Hallenplan sind die Zugänge von der Aufzugsanlage in das Gebäude für die Montage der Außentürelemente vorbereitet, informiert die Stadt Einbeck. Die Türen werden derzeit produziert und sollen voraussichtlich Ende März eingebaut werden. Wahrscheinlich nach Ostern kann dann der Besuchersteg für den Gewölbekeller hergestellt werden. Sobald die Teile für die Aufzuganlage angeliefert werden, kann die Montage beginnen, diese ist laut Stadt witterungsabhängig und wird ungefähr sechs Wochen dauern. Es gebe zwar noch keinen genauen Liefertermin, er gehe aber von den kommenden Wochen aus, erklärte Baudirektor Jens Ellinghaus. Nächste Maßnahme innerhalb des Gebäude ist voraussichtlich ab 17. Februar der Einbau der weiteren Akustikwand in der Rathaushalle.

(c) Foto: Frank Bertram(c) Foto: Frank Bertram
Ost- und Westwand der Rathaushalle im Vergleich, auch die westliche Wand soll eine Akustikwand erhalten.