SPD-Ratsfraktion fordert weitere Sammelcontainer für Altkleider und Schuhe

(c) Foto: Frank Bertram

Die SPD-Ratsfraktion fordert zusätzliche Sammelcontainer für Altkleider und Schuhe im Gebiet der Stadt Einbeck. Die Sozialdemokraten haben einen entsprechenden Antrag für die nächste Sitzung des Verwaltungsausschusses in der kommenden Woche (26. August) gestellt. Laut SPD-Antrag soll die Verwaltung beauftragt werden, mit der Kreisabfallwirtschaft des Landkreises Northeim Verhandlungen aufzunehmen, um den aktuellen, unhaltbaren Zustand an den verbliebenen Containerstandorten zu verbessern. Der SPD ist dabei nach eigenen Angaben bewusst, dass nicht alle Bereiche vollständig abgedeckt werden könnten, schlägt deshalb konkret drei mögliche zusätzliche Standorte vor: die Deponie in Einbeck, in der Kernstadt auf dem hinteren Parkplatz am Neuen Rathaus sowie in Kreiensen. Die Zahl vor dem Abbau vorhandener Container (u.a. freie Sammler, DRK) müsse als Grundlage für die Ermittlung eines angemessenen Bedarfs dienen, beantragen die Sozialdemokraten.

Im Stadtgebiet Einbeck gibt es derzeit noch die von der Kreisabfallwirtschaft betreuten Containerstandorte in Greene, Edemissen und Drüber. Zu möglichen zusätzlichen Containerstandorten steht der Landkreis nach eigenen Angaben bereits mit der Stadt Einbeck im Austausch, erklärte eine Kreishaus-Sprecherin vergangene Woche auf meine Anfrage. Die Stadt sei gebeten worden, hierfür geeignete Standorte in der Kernstadt zu benennen.

Die am 1. Januar 2025 in Kraft getretene EU-Getrenntsammlungspflicht hat laut SPD-Antrag den Druck auf die Sammelcontainer erheblich erhöht, was zu einem Rückbau durch kommerzielle Sammler geführt habe. Die begrenzte Anzahl an Sammelcontainern der Kreisabfallwirtschaft sei nicht in der Lage, den gestiegenen Bedarf an Entsorgungsmöglichkeiten zu decken. Einbeck als flächenmäßig größte Stadt Südniedersachsens und damit auch im Landkreis Northeim verfüge über lediglich drei Sammelstellen der Kreisabfallwirtschaft, die zudem eher am Stadtrand gelegen seien. Zudem würden Container wiederholt geplündert, um die wenigen hochwertigen Bekleidungsteile zu entnehmen. Die dadurch verursachten Verunreinigungen im Umfeld der Container auf städtischem Grund müssten auf Kosten der Stadt beseitigt werden, schreibt die SPD in ihrem VA-Antrag.

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