Parken am Friedhof

Rund um die Friedhofskapelle wird es oftmals eng mit freien Parkplätzen für Besucher.

Rund um die Friedhofskapelle wird es oftmals eng mit freien Parkplätzen für Besucher.

Wer zu einer Beerdigung den Einbecker Zentralfriedhof ansteuert oder auch unabhängig von Bestattungsanlässen die dortigen Gräber besuchen will, findet oftmals für sein Auto kaum einen freien Parkplatz in der Nähe der Friedhofskapelle und der letzten Ruhestätte von Angehörigen oder Freunden. SPD-Ratsherr Alexander Kloss hat in der jüngsten Stadtratssitzung auf die schwierige Parksituation in Weinbergsweg, Kapellenstraße und Köppenweg aufmerksam gemacht. Die Straßen würden während der Werktage intensiv von Mitarbeitern des benachbarten großen Einbecker Unternehmens genutzt, was Friedhofsbesucher häufig vor die Frage stelle: Wohin mit meinem Auto? Das Unternehmen KWS stehe Einschränkungen der dortigen Parkmöglichkeiten offen gegenüber, berichtete Kloss aus seinen Gesprächen mit dem Arbeitgeber vieler Parkender und schlug eine Parkscheiben-Regelung vor: Bei zwei Stunden Parkdauer könne die Fläche nicht mehr während des gesamten Arbeitstages von Beschäftigten blockiert werden. Die Verkehrskommission habe einschränkende Schilder jüngst verneint, entgegnet Fachbereichsleiter Arnd Severidt. Die schwierige Situation im Friedhofs-Quartier sei der Stadt bekannt und werde von der Ordnungsbehörde ebenso wie von der Polizei beobachtet. Es gehe ihm nicht um das Beobachten, sondern darum zu handeln, sagt Ratsherr Alexander Kloss. “Das sieht auch das Unternehmen so.” CDU-Ratsherr Jörg Brödner unterstützte den Vorstoß Kloss’. Der Köppenweg sei durch dort parkende Autos für Gegenverkehr häufig zu eng, vor allem im Bereich der Bahnunterführung, er forderte ein beidseitiges Parkverbot. Brödner: “Hier besteht absoluter Handlungsbedarf.”

Auch der Köppenweg ist für Autofahrer in beide Richtungen schwer zu passieren, wenn auf einer Seite Autos parken.

Auch der Köppenweg ist für Autofahrer in beide Richtungen schwer zu passieren, wenn auf einer Seite Autos parken.

Nachtrag 25.08.2016: Wie Ratsherr Alexander Kloss (SPD) in einer Antwort auf seine Ratsanfrage erfuhr, ist für den Bereich der Parkplätze gegenüber vom Hauptzugang des Friedhofs eine Parkscheiben-Regelung (zwei Stunden) angeordnet worden. Die Halteverbote im Knotenpunktbereich Kappellenstraße/Köppenweg würden durch Polizei und Ordnungsdienst der Stadt Einbeck verstärkt kontrolliert, heißt es in der Antwort.

Ab sofort nur noch mit Parkscheibe: Parken gegenüber vom Friedhof-Hauptzugang.

Ab sofort nur noch mit Parkscheibe: Parken gegenüber vom Friedhof-Hauptzugang. Foto vom 25.08.2016

4 Gedanken zu „Parken am Friedhof

  1. Leider total übertrieben. Lediglich am köppenweg stehen ein paar Autos. Am Friedhof selbst und den Seitenstraßen ist genug frei.

  2. Wer im Laufe des Vormittags die genannten Straßen passiert wird sehen, dass nicht nur am Köppenweg einige Autos geparkt sind. Auch die Kapellenstraße sowie Weinbergsweg werden diese Straßen als Parkmöglichkeit genutzt, obwohl dem Unternehmen ausreichend Möglichkeiten zur Verfügung stellen. Das zeigt deutlich die neu errichteten Parkflächen an der Barumstraße!
    Letztendlich sind es die Mitarbeiter die mit ihrer Trägheit ohne Rücksicht ihre PKW´s dort abstellen wo es ihnen einen kurzen Fußweg an den Arbeitsplatz ermöglicht.
    Das Ordnungsamt sollte in diesem Fall ebenso ohne Rücksicht durchgreifen und insbesondere Falschparker, wie im Beispielbild bestens zu sehen (Abstand zu Straßeneinmündungen 5m!!!), zur Rechenschaft ziehen.

  3. Mindestens genau so schlimm finde ich allerdings die parkenden Autos in der Schrammstraße nahe der Einmündung zum Tiedexer Tor.
    Wenn morgens Berufs- und Schulverkehr – insb. Busverkehr – ist, muss in eine Fahrtrichtung meist unheimlich lange gewartet werden. Außerdem hat es dort schon des Öfteren abgefahrene Spiegel, etc. gegeben. Oft sieht man auch einfach nicht (ausgehend von der Schrammstraße Richtung Tiedexer Tor), wenn ein kommendes Fahrzeug einbiegt. Dann befindet man sich schon auf der Gegenfahrbahn, um an den parkenden Autos vorbei zu kommen und läuft Gefahr, dass “es knallt”.
    Hier besteht meiner Meinung nach auch dringend Handlungsbedarf.

    • Das sehe ich genauso, auch die Schrammstraße wird durch parkende Autos zum Nadelöhr und zur Slalomstrecke. Das sollte sich auch schnellstens ändern. Die Probleme wurden auch bereits in Ratsausschüssen diskutiert. Allein : passiert ist nichts.

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