Überraschend hat Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek heute via Pressemitteilung darüber informiert, dass bis zur Fertigstellung des Fahrstuhls am Alten Rathaus der barrierefreie Zugang durch die Hinterseite des Gebäudes samt Rampe gewährleistet sei. „Ein provisorisches Prozedere, welches erfolgreich seit geraumer Zeit vom Standesamt bei Hochzeiten praktiziert wird“, heißt es in der Information aus dem Rathaus. „Ein barrierefreier Zugang zum Gebäude ist somit möglich.“ Als Nächstes folge mit der Fertigstellung des Fahrstuhls an der Südseite die Möglichkeit, ohne fremde Hilfe Zugang zum Gebäude zu erhalten. Die Toilettenanlagen im Erdgeschoss sind bereits fertig und nutzbar. Der Fahrstuhl soll außerdem nicht allein das Erdgeschoss, sondern auch das Obergeschoss barrierefrei erschließen.
Eine dauerhafte Lösung biete sich mit der provisorischen Maßnahme über eine Rampe jedoch in keinem Fall an, betonte die Bürgermeisterin. „Es entspricht weder einer echten Gleichberechtigung, noch einem würdevollen Umgang. Menschen über Hinterhöfe und durch verwinkelte Gänge und Abstellbereiche lotsen zu müssen, kann nicht die Lösung für ein inklusives Zusammenleben sein“, erklärte Dr. Sabine Michalek. Die Stadtverwaltung und der Behindertenbeauftragte Ulrich Neumann arbeiteten akribisch daran, allen Menschen den Zugang zum Alten Rathaus zu ermöglichen, heißt es in der Positionierung. „Mit der baldigen Fertigstellung des Fahrstuhlprojekts wird ein barrierefreier Zugang zum Alten Rathaus und den dortigen Hochzeiten, Veranstaltungen und öffentlichen Sitzungen gewährleistet sein.“



Das wäre eine kostengünstigere Dauerlösung sein können, wenn man etwas Geld für den Ausbau des Zugangs in die Hand genommen hätte. Danke Walter Wilhelm Funcke
Danke Helmar