Wer für die SPD bei der Bürgermeisterwahl kandidiert

Die Mitglieder der Einbecker SPD haben entschieden, wer für die Sozialdemokraten bei der Bürgermeisterwahl in Einbeck am 1. November kandidiert. Bei der Stadtwahlkonferenz in der Stadionsporthalle hat sich die Mehrheit für Dirk Heitmüller ausgesprochen (49 Stimmen). Alexander Kloss erhielt 22 Stimmen, Ulrike Schwartau bekam 11 Stimmen. 82 Stimmberechtigte konnten ihre Stimmen schriftlich auf Zetteln abgeben – in Corona-Zeiten war das eine besondere Herausforderung.

Heitmüller dankte für die Wahl und für das Vertrauen, nahm einen Strauß roter Rosen entgegen. “Ich traue es mir zu”, hatte der 50-jährige Sozialdemokrat aus Salzderhelden bei der Vorstellungsrunde gesagt. “Einer von uns, einer für uns” – das werde sein Wahlslogan sein.

Ursprünglich war die Nominierung bereits für den 19. März vorgesehen, doch dann brach die Corona-Pandemie aus und alle Zeitpläne gerieten ins Wanken. Im Februar und März hatten sich die drei Kandidaten bereits in zwei Versammlungen in Billerbeck und Iber den Mitgliedern präsentiert. Die dritte Vorstellungsrunde in Einbeck am Sonnabend Vormittag in der Stadionhalle war nun auch gleichzeitig die Wahlkonferenz für die offizielle Nominierung. Die SPD musste aus rechtlichen Gründen bei einer Kandidatenkür in einer Präsenzveranstaltung bleiben, so dass Briefwahl oder Onlineabstimmungen ausschieden. Das machte Ortsverein-Vorsitzender Marcus Seidel zu Beginn der Veranstaltung noch einmal deutlich.

(Aktualisiert: 27.06.2020, 15:17 Uhr)

Rote Rosen für den Kandidaten: Dirk Heitmüller dankte für das Vertrauen.
Dirk Heitmüller (l.) konnte sich gegen Ulrike Schwartau und Alexander Kloss bei der Wahlkonferenz der SPD in der Stadionhalle durchsetzen.