Landrat-Stichwahl am 27. September: Welche Partei wen empfiehlt

Fotos: SPD/CDU

In einer Stichwahl am Sonntag, 27. September, entscheidet sich, wer neuer Landrat im Landkreis Northeim wird. Im ersten Wahldurchgang schaffte kein Kandidat die absolute Mehrheit. Daher kommt es zwischen den Kandidaten mit den meisten Stimmen, Simon Hartmann (SPD) und Thorsten Kühn (CDU), zu einer Stichwahl. Jetzt sind dafür von Parteien verschiedene Wahlempfehlungen für die Stichwahl ausgesprochen worden.

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Simon Hartmann (SPD) und Thorsten Kühn (CDU). Fotos: SPD/CDU

Die Grünen unterstützen Simon Hartmann in der Stichwahl: Nach konstruktiven Gesprächen mit CDU und SPD spricht sich der Kreisverband für die Unterstützung des SPD-Kandidaten aus und ruft zur Wahl von Simon Hartmann auf. Bei den Gesprächen ging es insbesondere um zentrale grüne Themen und die politischen Schwerpunkte, die aus Sicht der Grünen in der kommenden Wahlperiode eine wichtige Rolle spielen sollen. In der Gesamtschau sehen die Grünen bei Simon Hartmann größere Schnittmengen. Der SPD-Unterbezirk Northeim-Einbeck nimmt die offizielle Unterstützung der Grünen für SPD-Landratskandidaten Simon Hartmann „mit großer Freude und Respekt“ auf, wie es in einer Mitteilung heißt. Die SPD werde weiterhin offensiv ihre Vorstellungen von einer künftigen positiven Gestaltung des Landkreises Northeim in den Mittelpunkt stellen und sich nicht auf das von anderen Akteuren bevorzugte Niveau von Hass und Schmutzkampagnen gegen politische Mitbewerber begeben.

Die Freien Demokraten empfehlen Thorsten Kühn für die Stichwahl Northeim: . Kühn hat sich der FDP im Kreisvorstand vorgestellt und die Fragen der Freien Demokraten beantwortet. Maßstab waren drei Themen, wie die Kreisvorsitzenden Dr. Marion Villmar-Doebeling und Torge Gipp in einer Mitteilung erläutern: „Die Finanzen – als Vorsitzender des Ausschusses für Personal und Finanzen kennt Thorsten Kühn den Kreishaushalt aus der Detailarbeit und macht sich keine Illusionen darüber, was finanzierbar ist. Die wirtschaftliche Entwicklung – der Strukturwandel in der Automobilindustrie trifft uns unmittelbar, und die Verwaltung entscheidet darüber, wie schnell hier eine Fläche erschlossen und eine Genehmigung erteilt wird. Und der Bevölkerungsschutz, der keine Aufgabe ist, die nebenher mitläuft.“ An diesen drei Themen werde die FDP einen neuen Landrat messen.

Von den insgesamt 70.535 abgegebenen gültigen Stimmen entfielen am 20. September 28.445 Stimmen (40,33 Prozent) auf Simon Hartmann (SPD), 17.635 Stimmen (25,00 Prozent) auf Thorsten Kühn (CDU), 14.144 Stimmen (20,05 Prozent) auf Jens Kestner (AfD Niedersachsen) und 10.311 Stimmen (14,62 Prozent) auf Jakob Reiter (Grüne). Die Wahlbeteiligung lag bei 67,37 Prozent. Mehr zum Ergebnis hier.

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