Ab Oktober soll Strom durch die 380-kV-Freileitung südlich von Einbeck fließen

Der knapp 48 Kilometer lange Abschnitt der 380-kV-Höchstspannungsleitung zwischen Lamspringe und Hardegsen ist fertiggestellt, alle 127 Masten stehen, die auch westlich an Einbeck vorbei führende Leitung zwischen den beiden Umspannwerken hängt. Netzbetreiber Tennet kündigte bei einem Treffen auf der Terrasse des Einbecker Hotels Hasenjäger vor Vertretern der anliegenden Kommunen und Bürgerinitiativen an, dass der Freileitungsabschnitt bis Oktober in Betrieb genommen werden soll. Zur noch nicht realisierten Anbindung des Pumpspeicherwerks Erzhausen an die Trasse mittels Erdkabel hat die Stadt Einbeck erst jüngst eine deutliche Stellungnahme abgegeben.

Die Freileitung ist fertig: Blick in Richtung Bartshausen.

Wenn im Oktober der erste Strom durch die Höchstspannungsleitung fließt, sind seit den ersten Planungen im Jahr 2006 dann 16 Jahre vergangen. Tennet-Projektleiter Jens Siegmann dankte allen Behörden, Verbänden, Bürgerinitiativen und Grundeigentümern für den zwar oft kritischen, am Ende überwiegend konstruktiven Dialog bei Planung und Bau der Stromleitung. Während sich BI- und Kommunen-Vertreter mit Tennet zum Gruppenfoto bitten ließen, war das Einbecker Rathaus für einen Termin in Einbeck auffällig dünn vertreten. Denn während andere Gemeinden wie Moringen mit Bürgermeisterin oder Lamspringe mit Bürgermeister und dessen Vorgänger dabei waren, nahm aus dem Einbecker Rathaus die Planungsbeamtenebene teil. Ob dies ausschließlich terminliche Gründe hatte oder anderweitig motiviert war, ließ sich bislang nicht ergründen. Das Stichwort „Leipzig“, das Tennet-Vertreter auf der Hasenjäger-Terrasse durchaus absichtlich fallen gelassen haben dürften, hätte bei der Stadt Einbeck wahrscheinlich auch zu einem Kommentar geführt, wäre Einbeck prominenter vertreten gewesen bei dem Termin.

Denn die Stadt Einbeck hatte bekanntlich ja vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig mit Tennet gestritten – und verloren. Von der Klage hatte der Rathausjurist von Beginn an abgeraten, der Verwaltungsausschuss wollte trotzdem klagen und sah sich am Ende einer Regressforderung gegenüber, die vor gut zwei Jahren für reichlich politische Händel in Einbeck sorgte.

Im März 2024 soll die gesamte, 230 Kilometer lange 380-kV-Leitung zwischen Wahle und Mecklar betriebsbereit sein. Aktuell seien rund 700 Bauarbeiter an 14 Bauabschnitten mit den Arbeiten beschäftigt, im vergangenen Jahr seien es in Spitzenzeiten mehr als 1000 Mitarbeiter gleichzeitig gewesen, sagte Siegmann. Die Corona-Pandemie habe die Bauarbeiten nicht verzögert, auch wenn einzelne Teams zwischendrin mal krankheitsbedingt ausgefallen sind.

Projektleiter Jens Siegmann erinnerte an die Wegmarken des Projekts, vom Raumordnungsverfahren 2010 mit 22.000 privaten Einwendungen und Stellungnahmen gegen die Freileitung bis zum Planfeststellungsbeschluss im September 2017. Neben dem Neubau des Umspannwerks Lamspringe (2018-2021) und dem Umbau des Umspannwerks Hardegsen (2017-2019) begann der eigentliche Leitungsbau im April 2018 südlich von Einbeck mit Mast 72.

Laut Tennet wird bereits mit Inbetriebnahme des Abschnitts zwischen Lamspringe und Hardegsen die Versorgungssicherheit in der Region steigen und nennt es „einen kleinen Meilenstein für die Energiewende“. Mit dem steigenden Strombedarf seien die 220-kV-Leitungen an ihre Grenzen gekommen. Die neue 380-kV-Höchspannungstrasse sei nicht allein eine Nord-Süd-Transportleitung für Windstrom, betonte der Netzbetreiber.

Das Thema Stromleitung ist – unabhängig von der zweiten Trasse Suedlink – noch nicht politisch „durch“ in Einbeck. Der Verwaltungsausschuss des Stadtrates hatte gemeinsam mit dem Ortsrat Erzhausen jüngst eine Stellungnahme der Stadt Einbeck zur Anbindungsleitung (Erdkabel) an das Pumpspeicherwerk Erzhausen abgegeben. Die Stadt rügt in ihrem umfangreichen Schriftsatz, dass es durch den beabsichtigten Bau eines zusätzlichen Mastes und einer Freileitung bis zur Kabelübergabeanlage (KÜA) anstelle eines Änderungsverfahrens vielmehr eines eigenständigen Planfeststellungsverfahrens bedurft hätte. Hintergrund ist ein neuer Standort der KÜA Erzhausen und deren nun knapp 1,7 Kilometer lange Anbindung an die bereits planfestgestellte 380-kV-Haupttrasse sowie eine durch diesen neuen Standort der KÜA bedingte Verschiebung der Erdkabelanbindung um etwa 650 Meter in Richtung Westen hangaufwärts. Auch wenn sich die Entfernung zwischen der KÜA und der Wohnbebauung erhöhe, komme es jedoch im Bereich des Apfelweges im Norden von Erzhausen zu einer Annäherung der Erdkabeltrasse an die Wohnbebauung um 33 Meter auf bis zu 27 Meter, monieren Stadt und Ortsrat in ihrer Stellungnahme.

Mit Blick ins Leinetal und auf die Trasse trafen sich Vertreter von anliegenden Kommunen und Bürgerinitiativen auf Einladung von Tennet in Einbeck.
127 solche Masten hat der Freileitungsabschnitt zwischen Lamspringe und Hardegsen.

Dr. Reinhard Binder (1949-2022)

Dr. Reinhard Binder ist tot. Bis diese Nachricht fassbar wurde, hat es ein wenig gedauert, denn der FDP-Kommunalpolitiker hatte sich doch gerade erst vehement im Streit um den Wiederaufbau des Salinenturms in Salzderhelden zu Wort gemeldet. Deutlich hatte er Position bezogen. So wie Beobachter das seit Jahrzehnten von dem 72-Jährigen kannten. Diese Stimme ist nun verstummt. Am 17. Februar 2022 ist der Allgemeinmediziner in Salzderhelden gestorben.

Dr. Reinhard Binder (1949-2022).

Er war nicht immer bequem, aber blieb seinen Prinzipien treu. Die Freien Demokraten nennen Dr. Binder in einem Nachruf einen Liberalen mit eigenem Kopf, der mit Herzblut Kommunalpolitiker war. Das stimmt: Dr. Reinhard Binder vertrat seine Position auch dann, wenn es Gegenwind gab. Oftmals war seine Gegenstimme die Einzige. Gestört hat Binder das nie. Er nahm sich die Freiheit. Er hatte die Unabhängigkeit. Er hatte sein Koordinatensystem, seinen Erfahrungsschatz und sein Wissen, auf dem er seine Haltung fußen konnte.

Dr. Reinhard Binder war 32 Jahre Mitglied der FDP. Seit 1991 war er Ratsherr der Stadt Einbeck, seit 1996 Vorsitzender der FDP-Fraktion. Von November 2001 bis Mai 2002 und seit November 2021 war Binder Abgeordneter im Kreistag des Landkreises Northeim. Dem Ortsrat des Fleckens Salzderhelden gehörte er mit einer Unterbrechung von einer Wahlperiode seit dem Jahr 1991 an. Dr. Reinhard Binder war von 2010 bis 2017 Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes Einbeck und von 2017 bis 2021 stellvertretender Vorsitzender. In die Arbeit des Kreisvorstandes brachte er sich seit 2006 als Beisitzer ein. Als Delegierter war er auf Landesparteitagen aktiv und arbeitete viele Jahre im Landesfachausschuss Soziales und Gesundheit sowie im Bundesfachausschuss Gesundheit mit.

Mit Reinhard Binder verliert die Einbecker Kommunalpolitik einen der prägendsten Köpfe der vergangenen Jahrzehnte.

Sein Platz bleibt leer: Sichtbares Gedenken in der jüngsten Sitzung des Stadtrates am 16. März.

Salinen-Salzturm-Entwurf: Mehrheiten im Ortsrat und im Verwaltungsausschuss

Über Geschmack lässt sich bekanntlich trefflich streiten. Und genau das geschieht seit wenigen Wochen im zweitgrößten Einbecker Ortsteil – teils sachlich, teils emotional und mit harten Bandagen. Dabei geht es um den Entwurf für einen neuen Salinenturm in Salzderhelden, der bei einem Architekturwettbewerb gewonnen hat. In dieser Woche gab es nach bereits breiter Zustimmung im Bauausschuss weitere Zustimmungen sowohl im Ortsrat Salzderhelden als auch im Verwaltungsausschuss. Dabei wurde allerdings auch deutlich gemacht, dass für die nächsten Schritte eine breitere Beteiligung vorgesehen werden soll.

Wie Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek heute auf Anfrage aus dem Verwaltungsausschuss berichtete, habe der Entwurf des Büros Cortnum auch im VA wie schon im Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung und im Ortsrat eine Mehrheit bekommen. Der VA hat sich dafür ausgesprochen, dass bei der Detailplanung die Belange der Anwohner und des Naturschutzes stärker berücksichtigt werden sollen. Auch soll zunächst ermittelt werden, wie teuer die Restaurierung der Fördertechnik kommt, um nicht am Ende einen neuen Turm ohne technisches Innenleben zu riskieren. Als notwendig erachtet der Verwaltungausschuss auch, dass sich der 90 Mitglieder starke Kultur-Förderkreis zeitnah wieder neu im Vorstand aufstellen soll, um den Betreiber der städtischen Anlage handlungfähig zu sehen. In einer Arbeitsgruppe sollen die weiteren Schritte der verfeinerten Planung besprochen werden, berichtete die Bürgermeisterin. Dieser sollen Vertreter der Stadt, des Ortsrates, des Ingenieurbüros Cortnum und des Kultur-Förderkreises angehören. Ziel bleibe, so Michalek, das Bauvorhaben für den Haushalt 2023 anzumelden.

Zuvor hatte sich der Ortsrat in einer gut besuchten Online-Sitzung mehr als eine Stunde lang intensiv mit dem Thema beschäftigt. Dr. Reinhard Binder (FDP) erneuerte seine Kritik am Vorgehen und die späte Beteiligung des Ortsrates bei dem Thema. Die große Mehrheit des Ortsrates sah das jedoch anders. Binders Antrag, mit einer Entscheidung zu warten, bis sich der Kultur-Förderkeis-Vorstand neu gebildet und ein Nutzungskonzept für die Räume vorgelegt hat, folgte der Ortsrat nicht, sondern fasste mit deutlicher 9:1-Mehrheit gegen Binders Stimme im Wesentlichen einen Beschluss, dem sich später der VA anschloss.

Der Ortsrat war sich nahezu einstimmig einig, dass bei dem Entwurf noch Veränderungen vorgenommen werden müssten, damit dieser realisiert werden kann. Die Beleuchtung solle so konzipiert werden, dass das stilisierte beleuchtete Salzkristall nicht zur Falle für Insekten und Vögel werden soll. Der Turm werde ganz sicher auch nicht jeden Tag in bunten Farben leuchten, sagte Ortsbürgermeister Dirk Heitmüller, und die ursprüngliche Planer-Idee, eine Beleuchtung „auf Abruf“ beispielsweise per Handy zu realisieren, ist vom Tisch. Eine verträgliche Lösung mit den unmittelbarten Anliegern wurde zugesichert. Heitmüller verwies auf einen ähnlichen Turm, der in Lüdenscheid im dortigen Technikmuseum Phaenomenta entstanden sei.

Deutlich wurde im Ortsrat jedoch auch, dass den meisten Mitgliedern klar ist, es mit einem Entwurf wie dem vorliegenden als Ersatz für den abgebrannten Holz-Bohrturm nicht allen recht machen zu können. Über Geschmack lässt sich eben vortrefflich streiten. Doch klar ist: selbst bei einer Ortsversammlung in Salzderhelden oder einer Befragung der Bevölkerung würde es nie eine hundertprozentige Zustimmung geben. Bei keinem Entwurf.

Ansicht von Norden. (C) Ingenieurbüro Cortnum
Schnittzeichnung des Entwurfs. (C) Ingenieurbüro Cortnum

Warum kein Salinenturm mit Aussicht?

Wie soll der abgebrannte Turm der Saline Salzderhelden wieder aufgebaut werden? Dazu gab es einen Architektenwettbewerb mit einem Siegerentwurf, der im Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung morgen präsentiert wird. Dort soll nach Beteiligung des Ortsrates dann auch entschieden werden, wie es an der Saline weiter gehen wird. Bislang unbekannt ist ein Entwurf, der einen Wiederaufbau des Bohrturms mit einer Aussichtsgalerie vorsieht. Ein Beitrag zur Diskussion.

Luftbild vom Salinegelände. Foto: privat/Ochsendorf

Klaus Ochsendorf hat sich am Architektenwettbewerb mit einem eigenen Entwurf beteiligt. Der erfahrene Diplom-Ingenieur und Architekt konnte sich mit seinem Plan im Wettbewerb nicht durchsetzen. Das sieht der Einbecker sportlich. Er hat sich jedoch abseits der Forderungen des Wettbewerbs (u.a. kein Original-Wiederaufbau) und seines dort eingereichten Beitrags noch einmal hingesetzt und hat einen weiteren Planungsentwurf erstellt, den bisher nur wenige kennen. Die bevorstehende Entscheidung sollte jedoch in Kenntnis aller vorhandenen Möglichkeiten getroffen werden, findet Ochsendorf.

Dieser Entwurf sieht einen Bohrturm aus Holz vor, der bestiegen werden kann und der eine Aussichtsgalerie in gut 20 Metern Höhe hat. Ochsendorf hat Fotos von einer Drohne aus etwa dieser Höhe aus der Position direkt über dem Bohrloch machen lassen, die zeigen, welche Aussicht man von der Galerie haben könnte ins Leinetal, auf den Polder, auf Salzderhelden. Ein solcher Turm könnte einen touristischen und kulturellen Wert erlangen, ist der Planer sicher. Auch Naturbeobachter könnten großen Nutzen aus einem Aussichtsturm ziehen. Ochsendorf hat den Turm so konzipiert, dass die Besucher im Besucherzentrum nicht von den Nutzern des Aufgangs zum Turm berührt werden. Zur Ausichtsgalerie gelangt man über eine externe Außentreppe und dann innerhalb des Turmes.

Selbstverständlich wäre ein solcher Turm teurer als die aktuell in Rede stehende Summe von knapp 300.000 Euro. Etwa 725.000 Euro hat der Diplom-Ingenieur und Architekt für seinen Aussichts-Salinenturm errechnet.

Kein Baugebiet „Im Sieke“ in Opperhausen

Aus dem geplanten Baugebiet „Im Sieke“ im Einbecker Ortsteil Opperhausen wird nichts werden. Die Einbecker Stadtverwaltung rät dazu, die Planungen abzubrechen. „Der ursprüngliche Ansatz, wenige Baugrundstücke mit geringstmöglichen Erschließungsaufwand im Bereich Im Sieke zu realisieren, wird nicht gelingen“, schreiben die Planer der Stadtverwaltung bereits am 22. Dezember in einer Vorlage für den Ortsrat, wie erst jetzt bekannt wurde. „Aus Sicht der Verwaltung ist die Planung des Baugebiets Im Sieke daher abzubrechen.“ Es müssten mangels weiterer Entwicklungsflächen in Opperhausen „andere Lösungen im Bestand“ gefunden werden, heißt es in der Vorlage aus dem Rathaus, die Ortsbürgermeisterin Beatrix Tappe-Rostalski im Namen des Ortsrates im Januar den Einwohnern in Opperhausen zur Kenntnis gegeben hat. Der Ortsrat will sich bei einer Sitzung noch im ersten Quartal mit dem Thema beschäftigen, einen konkreten Termin gibt es bislang nicht.

Straßenschild der Straße „Im Sieke“ in Opperhausen. Archivfoto

Das geplante Baugebiet war von Beginn an kontrovers diskutiert worden. Mehr als 80 Teilnehmer hatten vor knapp einem Jahr an einer Online-Ortsratssitzung teilgenommen, in der es um das Baugebiet ging. Der Ortsrat wollte mit den vorgesehenen acht Bauplätzen Opperhausen für junge Familien und auch Rückkehrer attraktiv halten. Das Gremium hatte sich einstimmig für „Im Sieke“ ausgesprochen, im Ort jedoch gab es heftige Gegenwehr.

Nach der Ortsratssitzung im Frühjahr hatten die konkreten Planungen begonnen. Betroffen waren auch zwei Wirtschaftswege der Feldmarksinteressentenschaft Opperhausen, die für Anliegerverkehr der Baugrundstücke genutzt werden sollten. Die Feldmarksinteressentenschaft wollte die Wege nur abgeben, wenn der landwirtschaftliche Verkehr durch eine Umfahrungsstraße aus dem Wohngebiet herausgehalten werden kann, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Die Planer sahen daher eine 100 Meter lange asphaltierte Umfahrung vor. Diese würde jedoch mehr Kosten verursachen, die durch den Verkauf der Baugrundstücke zusätzliche zu finanzieren wäre. Der entscheidende Punkt für das Aus des Baugebietes ergab sich jedoch, als laut Verwaltung ein ursprünglich verkaufswilliger Flächeneigentümer nun doch nicht mehr verkaufen wollte, das Baugebiet wäre dann von acht auf nur noch vier Bauplätze geschrumpft, bei denen sich auch die geforderte Umfahrungsstraße nicht mehr habe sinnvoll anordnen lassen, beschreiben die Planer. Damit sei eine Kalkulation für die Bauplätze nicht mehr marktgerecht machbar.

Am Ortsrand von Opperhausen sollte das Baugebiet entstehen. Archivfoto

Binder (FDP): Ortsrat Salzderhelden wird bei Salinen-Neubau missachtet

Wie soll der Neubau der Saline Salzderhelden aussehen? Bei dieser Frage werde der Ortsrat des Fleckens übergangen, meint jedenfalls Dr. Reinhard Binder (FDP). Er ist nicht nur Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, sondern seit November auch stimmberechtigtes Mitglied des Ortsrates Salzderhelden und nach eigenen Angaben empört darüber, dass „viele zum Teil willkürlich zusammengesetzte Gremien beraten, aber im wesentlichen Gremium, dem Ortsrat, darüber bisher nicht gesprochen wurde“. Im Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung werden die aus einem Architektenwettbewerb stammenden Pläne am Donnerstag erstmals öffentlich vorgestellt. Die Entscheidung in dem Wettbewerb hatte eine Jury kurz vor Weihnachten getroffen, der Binder nicht angehörte.

Und zu dieser online stattfindenden Sitzung des Fachausschusses habe er auch alle Mitglieder des Ortsrates eingeladen, ebenso alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, und zwar über verschiedene Online-Kanäle, weißt Ortsbürgermeister Dirk Heitmüller (SPD) auf meine Anfrage die Vorwürfe von Binder energisch zurück. Die Diskussion zu dem Thema beginne ja erst. „Schön, dass Herr Dr. Binder aufgewacht ist und das Thema für sich entdeckt hat“, ärgert sich Heitmüller und ergänzt ironisch in Richtung des Freidemokraten: „Bleiben Sie dran, damit Sie zukünftig nicht wieder wichtige Informationen verschlafen!“

FDP-Mann Binder genügt das alles nicht: „Wofür ist denn ein Ortsrat da, wenn nicht für die Diskussion eines solchen Themas, das in die Wurzeln unseres Ortes so tief eingreift wie kaum ein anderes“, ärgert er sich. „Was ist dagegen schon eine Bronzenachbildung der Heldenburg, über die der Ortsrat ausgiebig informiert wurde und beraten durfte. Hier geht es neben dem Gesamterscheinungsbild des Ortes um ein wirtschaftliches Gesamtvolumen von 300.000 Euro, nicht um 30.000 Euro wie in obigem Beispiel – und dass der Ortsrat mit zur Kasse gebeten wird, dürfte wohl klar sein“, schreibt Dr. Reinhard Binder in einer Stellungnahme. „Bevor ein Einbecker Gremium Entscheidungen trifft, ist in dieser für Salzderhelden wichtigen Frage der Ortsrat angemessen zu hören und zu beteiligen, auch unter Einbeziehung des Denkmalschutzes. Der FDP fehlt jedes Verständnis dafür, dass der Ortsbürgermeister seinen eigenen Ortsrat in dieser Weise übergeht, sogar auf Nachfrage keine Auskunft gegeben hat.“ Vor allem Letzteres dementiert Dirk Heitmüller deutlich: Sobald die Pläne öffentlich gewesen seien, habe er breit informiert, alle Informationen seien verfügbar, auch oder gerade den Mitgliedern des Ortrates. Die nächste Ortsratssitzung ist für den 8. März vorgesehen. „Die FDP schläft den Schlaf der Gerechten“, erklärte Heitmüller in einer Reaktion. „Dieses gilt zumindest für Herrn Dr. Binder bei den Sitzungen in Stadt- und Ortsrat.“ Anders sei dessen Pressemitteilung nicht zu erklären, sagt Heitmüller. Als Ortsbürgermeister habe er den Ortsrat am 12. Juli 2021 in öffentlicher Sitzung über das Verfahren bezüglich der Saline informiert. Dies sei auch im Ratsinformationssystem unter der Nummer 2021/0547 nachzulesen. Die Architekturbüros seien im Spätsommer von der Verwaltung mit der Entwurfsplanung beauftragt worden, erläutert der Ortsbürgermeister. Eine Jury, ein von der Verwaltung gebildetes Gremium, bestehend aus Kulturförderkreis (Vorsitzender Karl-Heinz Wessel), Ortsrat Salzderhelden (Dirk Heitmüller und Heinz-Hermann Wolper), dem Vorsitzenden des Fachausschusses (Andreas Fillips), der Denkmalpflege (Krimhild Fricke), dem Baudirektor Joachim Mertens, der Einbecker Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek und weiteren Vertretern der Verwaltung habe im Dezember 2021 einen Favoriten unter den eingereichten Entwurfe mit großer Mehrheit bestimmt, erläuterte Heitmüller das Verfahren.

(c) Ingenieurbüro Cortnum
Entwurf des neuen Salinenturms. Abbildung: (c) Ingenieurbüro Cortnum

Nachtrag 01.02.2022: Am 15. Februar um 20 Uhr findet jetzt doch eine extra Online-Ortsratssitzung zum Thema Salinenturm-Neubau statt. Der Link zur Einwahl kann hier abgefragt werden.

Mehr Geld für Ratsmitglieder

Die Aufwandsentschädigungen und Sitzungsgelder von Mitgliedern des Stadtrates und der Ortsräte sollen erstmals seit zehn Jahren erhöht werden. Der Rat will in seiner nächsten Sitzung eine Neufassung der entsprechenden Satzung beschließen. Die Erhöhung bleibt dabei moderat, in Northeim beispielsweise hatte der Stadtrat die Summen erst im Oktober deutlicher erhöht, dort erhalten jetzt Ratsmitglieder 180 Euro pro Monat. In Einbeck sind 130 Euro vorgesehen, bislang sind es 90 Euro.

Die Erhöhung wird in Absprache mit der Gruppe SPD/CDU vorgeschlagen. Laut Stadtverwaltung werden die von der niedersächsischen Entschädigungskommission 2021 festgelegten Höchstgrenzen bei den vorgeschlagenen Summen in Einbeck in Zukunft deutlich unterschritten.

Die Beigeordneten, also die Mitglieder des Verwaltungsausschusses, sollen künftig zusätzlich 80 Euro (bisher 60 Euro) erhalten. In Northeim bekommen die Beigeordneten 130 Euro zusätzlich.

Das Sitzungsgeld soll in Einbeck von 20 auf 25 Euro steigen. Das gilt auch für Ortsräte. Hier sollen die monatlichen Aufwandsentschädigungen für Ortsbürgermeister (je nach Größe des Ortes) auf bis zu 160 Euro steigen (bisher 140 Euro), das trifft jedoch nur auf die größte Ortschaft Kreiensen (mehr als 2000 Einwohner) zu. Die meisten Ortsbürgermeister (500 bis 1000 Einwohner) erhalten künftig 90 statt 80 Euro. Auch die Entschädigung für die Ortsbeauftragten werden erhöht bis auf maximal 85 Euro pro Monat. Hier gibt es in Northeim deutlich höhere Beträge: Zwischen 500 und 1000 Einwohner erhalten sie dort 200 Euro, in den größten Ortschaften gar 260 Euro.

Die stellvertretenden Bürgermeister in Einbeck sollen künftig monatlich zusätzlich 80 Euro (vorher 60 Euro) bekommen, die Fraktionsvorsitzenden je nach Größe der Fraktionen zusätzlich 140 statt 120 Euro bei den großen Fraktionen. In Northeim erhalten die Vize-Bürgermeister 250 Euro monatlich zusätzlich, auch die Fraktionsvorsitzenden erhalten 250 Euro zusätzlich pro Monat.

Zoff in Opperhausen wegen Baugebiet

In Opperhausen gibt es Zoff wegen des geplanten Baugebiets „Im Sieke“. Der Ortsrat Opperhausen/Osterbruch hatte sich in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung in seiner jüngsten Sitzung für eine dosierte, gesteuerte Weiterentwicklung des Ortes einstimmig ausgesprochen und möchte acht Bauplätze am Ortsrand schaffen. „Leider wird dieser positive Ansatz von einigen wenigen Mitbürgern infrage gestellt – und dies teils mit Behauptungen und Unterstellungen“, schreibt Ortsbürgermeisterin Beatrix Tappe-Rostalski im Namen des Ortsrates.

Um Missverständnisse gar nicht erst weiter aufkommen zu lassen, hatte der Ortsrat als gewähltes Gremium dieser Minderheit mehrere Gesprächsangebote gemacht, schreibt der Ortsrat in seiner Mitteilung. Wegen der aktuellen Pandemie-Situation ist durch die Ortsbürgermeisterin ein digitaler Gesprächstermin vorgeschlagen worden. Zudem sollte dieser Termin auch extern moderiert werden. „Leider sind diese Gesprächsvorschläge sämtlich abgelehnt worden“, bedauert Tappe-Rostalski. „Stattdessen sind Vorgaben in Form von Ort, Zeit, Teilnehmerbeschränkungen und Bedingungen durch den Kritikerkreis vorgegeben worden. So wurde unter anderem mehrfach gefordert, zwei Drittel der Ortsratsmitglieder vom Gespräch auszuschließen und sich zudem, trotz der steigenden Corona-Fallzahlen, in Präsenz zu treffen.“

Der Ortsrat für die Ortschaften Opperhausen und Osterbruch bedauert diese Haltung. Nach wie vor stehe das Gesprächsangebot, um aufgekommene Missverständnisse im Zusammenhang mit einer Unterschriftenaktion gegen das geplante Baugebiet „Im Sieke“ in der Ortschaft Opperhausen im Sinne einer guten Entwicklung aus dem Weg zu schaffen, heißt es in der Mitteilung.

„Wir bedauern es, dass unsere Einladung derart auf Ablehnung gestoßen ist“, sind sich die Mitglieder des Ortsrates einig. Miteinander zu reden sei stets besser als übereinander. Möglicherweise werde sich die Corona-Situation in den nächsten Wochen entspannen, so dass ein Gespräch auf Abstand gegebenenfalls neu geplant werden kann. Die Teilnahme aller Ortsratsmitglieder sollte dabei aber selbstverständlich sein und dürfe nicht im Vorfeld an personelle Bedingungen geknüpft werden, schreibt der Ortsrat in seiner Stellungnahme.

Sollten vertiefende Planungen für das Projekt auf den Weg gebracht werden, wird der Ortsrat schnellstmöglich darüber informieren. Im Rahmen des Beteiligungsverfahrens nach dem Baugesetzbuch haben alle Einwohner zudem die Gelegenheit, sich zu den Planungen zu äußern. Der Ortsrat ist sich weiter einig, dass eine dosierte Weiterentwicklung notwendig ist, um die dörflichen Strukturen für die Zukunft stark und lebensfähig zu erhalten. Die Entwicklung des ländlichen Raums spielt eine zentrale Rolle. Dazu zählt die Bereitstellung von Digitalinfrastrukturen ebenso wie die Schaffung von Bauflächen, insbesondere für Rückkehrer oder Menschen, die zuziehen. Diese Weiterentwicklung stärkt auch die Zukunftsfestigkeit von öffentlichen Strukturen wie Kindergärten und Schulen. Zudem bedeuten mehr und junge Menschen oftmals auch eine Stärkung des Vereinslebens, heißt es in der Mitteilung.

Im Sieke am Ortsrand von Opperhausen soll ein neues Baugebiet entstehen.

Wo soll in Opperhausen bauen möglich werden?

Wenn bei einer virtuellen Ortsratssitzung zeitweise mehr als 80 Teilnehmer online dabei sind, zeigt das zweierlei: Es muss ein Thema geben, das viele Menschen im Ort interessiert. In Opperhausen war das jetzt die Ausweisung von neuen Bauplätzen. Und vermutlich hätten sich diese 80 Besucher nicht auf den Weg in einen Sitzungssaal gemacht, um persönlich an dem Treffen teilzunehmen. Der bequeme Zugang vom heimischen Küchentisch oder Sofa aus via Datenleitung hat mehrere Bewohner dazu veranlasst, einige haben das am Ende auch eingeräumt und die technische Möglichkeit gelobt. Was durchaus zu weiteren Überlegungen führen müsste, ob nicht auch nach Corona-Einschränkungen ein leichterer Zugang zu kommunalpolitischen Gremien, zum Beispiel über Live-Streams, machbar sein sollte.

Westlich des Sportplatzes am Ortsrand liegt das geplante neue Baugebiet „Im Sieke“. Abbildung: Stadt Einbeck

Das Thema, das in Opperhausen die Bewohner des östlichsten Einbecker Ortsteils förmlich elektrisierte, war ein mögliches neues Baugebiet. Vor allem dessen Lage im Ort interessierte die meisten Menschen: Wird es vor meinem eigenen Grundstück sein? Inklusive Veränderung der Nachbarschaft und des Ausblicks aus dem eigenen Garten? Müssen Straßen verbreitert werden? Werde ich zu Kosten herangezogen, Stichwort Straßenausbaubeiträge? Der Ortsrat votierte nach dreistündiger Sitzung am Ende einstimmig für die vorgeschlagene Variante „Im Sieke“ westlich des Sportplatzes. Dieses geplante Baugebiet mit acht zwischen rund 600 und 900 Quadratmeter großen Baugrundstücken habe eine vertretbare Dimension und einen geringen Erschließungsaufwand. Für diese Lage am nordwestlichen Ortsrand habe es auch schon konkrete Nachfragen gegeben. Aktuell seien ihr unabhängig von der Lage des Baugebiets zwischen acht und zehn Interessenten für Bauplätze bekannt, sagte Ortsbürgermeisterin Beatrix Tappe-Rostalski, darunter auch so genannte Rückkehrer als Familiengründer. Wobei man immer abwarten müsse, wie belastbar das Interesse in einigen Monaten weiterhin sei.

Ortsbürgermeisterin Beatrix Tappe-Rostalski trat dem Eindruck vehement entgegen, dass Informationen zum neuen Baugebiet unter der Decke gehalten werden sollten. Bereits seit 2018 gebe es einen transparenten, öffentlichen und für alle nachlesbaren Prozess im gesamten Einbecker Stadtgebiet, bei dem zunächst vorhandene Baulücken und Leerstände recherchiert wurden. Und konkrete Infos, belastbare Aussagen und Fakten zu konkreten Standorten möglicher neuer Baugebiete in Opperhausen – die könne man nun mal erst jetzt öffentlich machen, wo wenigstens ein paar Parameter vorab geklärt sind, sagte Tappe-Rostalski.

Sachgebietsleiter Jürgen Höper vom Planungsamt der Stadt Einbeck stellte die ersten konkreteren Pläne in der Ortsratssitzung vor und machte deutlich, dass 2022 der notwendige Bebauungsplan und vielleicht auch schon die Erschließung realisiert werden könnten, erste Häuser frühestens 2023. Und dass während des ausführlichen Planungsprozesses noch mehrmals die Gelegenheit sei, Bedenken zu äußern und sich in die Planungen einzubringen. Im Mai soll das geplante Baugebiet auf der Tagesordnung des Stadtentwicklungsausschusses stehen.

Eine mangelhafte Informationspolitik im Ort hatten im Vorfeld einige Anlieger bemängelt, zur Sitzungsteilnahme geradezu aufgerufen und auch schon Unterschriften gegen den Standort „Im Sieke“ gesammelt – und am Ortsrat vorbei direkt an die Stadtverwaltung geschickt. Einige von ihnen favorisieren eher Bauplätze im Ortsteil Osterbruch.

Bei allen Neubaugebieten am Ortsrand müssen der Ortskern und dessen Stärkung im Auge behalten werden, seine heutigen und möglicherweise künftigen Leerstände sowie Baulücken in integrierter Lage, wie Planer das gerne nennen. Sonst entstehen die berühmten Donuts, von denen hier und hier schon öfter die Rede war: Am Rande ist alles schick, im Kern fällt alles zusammen. Dieses städtebauliche Süßgebäck zu vermeiden, ist Ziel des so genannten klimagerechten Flächenmanagements, bei dem seit 2018 in allen Ortschaften der Stadt Einbeck die Baulücken und Leerstände innerhalb der 46 Ortschaften recherchiert wurden. Nach Gesprächen mit Grundstücks- und Hauseigentümern waren dabei in der so genannten Phase A drei verwertbare Lücken in Opperhausen herausgekommen. Dass sowas immer nur eine Momentaufnahme sein kann und sich dynamisch weiterentwickelt und kontinuierlich im Auge behalten werden muss, liegt auf der Hand.

Der Ortsrat Opperhausen votierte in seiner Online-Sitzung am 7. April einstimmig für ein neues Baugebiet „Im Sieke“. Screenshot

Vardeilsen sucht nach Lösung gegen Starkregen

Die Vardeilser suchen mit Hochdruck nach Lösungen, um bei nächsten Starkregen-Ereignissen nicht wieder mit Wasser und Schlamm kämpfen zu müssen. Heute sah sich der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne vor Ort um und ließ sich vom Ortsrat die Situation schildern. Ein Ortstermin, wie ihn sich viele bereits vor der jüngsten Bauausschuss-Sitzung gewünscht hätten.

Aufschüttungen (im Hintergrund) auf dem Mais-Acker einer früheren Mulde.

Von wo im vergangenen Jahr, vor allem am 16. Oktober, das sich sammelnde Oberflächenwasser nach Starkregen kam und in Richtung Ort floss, sahen sich MdB Kühne, CDU-Ratsfraktionschef Dirk Ebrecht und Mitglieder des Ortsrates mit Ortsbürgermeisterin Antje Sölter an der Kreisstraße zwischen Vardeilsen und Avendshausen auf Höhe des Sportplatzes gemeinsam mit Anliegern an. Nördlich der Sportplatzes mündet der Straßenseitengraben in eine Verrohrung. Alle Teilnehmer des Ortstermins sahen deutlich, wie Aufschüttungen eine bestehende Mulde vor der Verrohrung verkleinern.

Vardeilsens Ortsbürgermeisterin Antje Sölter erläuterte dem CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne die Lage zwischen Vardeilsen und Avendshausen.

Ob es daher eine „große Lösung“ mit teurem Rückhaltebecken (kostet rund 500.000 Euro laut beauftragtem Ingenieurbüro) und jahrelangem Planungsvorlauf (Baubeginn frühestens Ende 2021) sein muss, bezweifeln viele. Möglicherweise lasse sich auch mit weniger Aufwand und Geld eine hilfreiche Lösung schaffen, die Vardeilsen vor Hochwasser bewahren hilft, erfuhr MdB Kühne. Der verwies auf ein bestehendes kurzfristiges Förderprogramm, das möglicherweise für kleinere Baumaßnahmen genutzt werden könne. Der Bauausschuss des Stadtrates will sich noch im Juli ebenfalls vor Ort treffen.

Freiwillige haben sich in Vardeilsen getroffen, um neue, lange Sandsäcke zu füllen für den Notfall bei Starkregen und Hochwasser. Foto: privat
Kreisstraße von Vardeilsen in Richtung Avendshausen in Höhe Sportplatz (rechts, nicht im Bild).
Auf dieser Fläche vor dem Sportplatz könnte ein Rückhaltebecken entstehen.